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Wirecard-Aktie schon bald bei 270 Euro? Ein Analyst glaubt das jedenfalls!

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) spaltet noch immer die Gemüter der Investoren. Seit dem Herbst des vergangenen Jahres sind das Risiko und die Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung wieder hoch, die „Financial Times“ hat hierfür schließlich mit weiteren Berichten gesorgt. Allerdings ist die Wachstumsgeschichte noch immer stark und intakt, was hier durchaus zu einer Chance führen könnte.

Immerhin, der Jahresauftakt war bislang verhalten bis positiv und somit im Endeffekt eher ruhig, was möglicherweise als Entspannungsindikator gedeutet werden kann. Oder aber als Beginn einer starken, rallyeartigen Gegenbewegung in den kommenden Monaten?

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Ein Analyst ist jedenfalls besonders bullish für die Aktie von Wirecard und hat ein astronomisches Kursziel ausgerufen. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was wir diesbezüglich wissen müssen. Und was hier möglicherweise dran sein könnte.

Hauck Aufhäuser: Kursziel 270 Euro

Wenn es nämlich nach den Analysten aus dem Hause Hauck Aufhäuser geht, könnte der Wirecard-Aktie eine bemerkenswerte Dynamik bevorstehen. Das Geldhaus hat noch vor der Weihnachtspause sein Kursziel von 270 Euro für den DAX-Konzern bestätigt. Ausgehend von einem derzeitigen Kursniveau von 111,00 Euro (08.01.2020, maßgeblich für alle Kurse) würde das ein weiteres Kurspotenzial von rund 143 % implizieren. Das wäre eine steile Performance.

Die Analysten haben auch Gründe, weshalb sie an die Aktie des Zahlungsdienstleisters glauben. Demnach sehe man ein starkes Jahr 2020 vor dem Zahlungsdienstleister und lediglich einige irreführende Vorwürfe wegen Cashpositionen in der 2017er-Bilanz. Definitiv eine weitere steile Aussage, die das Geldhaus hier tätigt.

Unterm Strich ist Hauck Aufhäuser somit vollkommen pro Wirecard und sieht die Wachstumsgeschichte hier vordergründig. Immerhin möchte der Zahlungsdienstleister in den kommenden zwölf Monaten bereits ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von einer Milliarde Euro erzielen und die Vorwürfe bald endgültig ausräumen. Auch die „Financial Times“ scheint die Analysten jedenfalls nicht abzuschrecken, was diese Messlatte so besonders werden lässt. Jedoch auch im Kreise der sonstigen Analysten, die ebenfalls zum Großteil bullish für die Aktie von Wirecard sind. Wenn auch nicht ganz so stark.

Ein realistisches Ziel?

Die spannendere Frage dürfte an dieser Stelle natürlich sein, wie realistisch ein solches Ziel im Endeffekt ist. Die Wachstumsgeschichte ist intakt, das werden wohl die meisten wissen, und auch langfristig deutet vieles auf weiteres Wachstum hin. Die Prognose von einem 2025er-Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in Höhe von 3,8 Mr. Euro bei einem Umsatz von 12 Mrd. Euro klingelt schließlich nicht bloß den Hauck-Aufhäuser-Fachmännern in den Ohren, sondern auch gut informierten Investoren.

Um dieses Ziel zu erreichen, würde Wirecard die alten Rekordhochs von Pi mal Daumen 199 Euro sogar noch bedeutend hinter sich lassen und ein Börsengewicht von bis zu 33,5 Mrd. Euro auf die Waage bringen müssen. Möglicherweise gar nicht mal so unrealistisch, sollte das Kapitel rund um die „Financial Times“ wirklich beendet werden können, denn immerhin bringt es Konkurrent Adyen bereits auf eine Marktkapitalisierung von rund 22,1 Mrd. Euro und das trotz geringerer Umsätze von 349 Mio. Euro für das Jahr 2018. Wirecard kam innerhalb dieses Zeitraumes hingegen bereits auf 1,9 Mrd. Euro.

Möglicherweise ist die Aktie von Wirecard daher insbesondere im Vergleich zu Konkurrenten und Mitbewerbern vergleichsweise preiswert bewertet, wohl auch, weil hier die Unsicherheit so groß ist. Vielleicht deutet sich bei einer Beendigung des „Financial Times-“Kapitels daher eine Aufholjagd an, die gigantisch werden könnte.

Es ist nur eine Meinung …

Im Endeffekt handelt es sich auch bei der Einschätzung von Hauck Aufhäuser lediglich um eine Meinung. Würden Analysten stets richtig liegen, dann gäbe es nicht so viele verschiedene Kursziele, entsprechend sind solche Prognosen immer mit ein wenig Vorsicht zu genießen.

Die Wachstumsgeschichte ist jedoch intakt und die Bewertung insbesondere im Hinblick auf die Konkurrenz der Zahlungsdienstleister vergleichsweise gering. Vielleicht steckt in einem solchen Extrem daher doch ein Fünkchen Wahrheit.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.