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Versöhnlicher Jahresausklang bei der Daimler-Aktie und große Hoffnungen für 2020

Vor ziemlich genau drei Monaten habe ich an dieser Stelle darüber geschrieben, warum ich heute die Daimler (WKN: 710000)-Aktie kaufen würde. Auch wenn drei Monate nicht der Zeitraum sind, um beurteilen zu können, ob man mit einer Investitionsthese richtig lag oder nicht, ist es doch ein guter Zeitpunkt, zurück- und vorauszublicken, was mit der Daimler-Aktie und dem Unternehmen hinter der Aktie los ist und wohin die Reise im Jahr 2020 gehen könnte. Denn das Jahr 2020 wird hoffentlich deutlich elektrischer als das Jahr 2019.

Die Daimler-Aktie schlägt den Markt, das Unternehmen begeistert noch nicht

Damals, am 9. Oktober, als die Laubbäume noch Blätter hatten, notierte die Daimler-Aktie bei 44,40 Euro. Während ich diese Zeilen hier schreibe (es ist der 07.01.2020), stehen die Papiere des Premiumautobauers bei 49,17 Euro. Ein Plus von 11 % und damit tatsächlich leicht besser als der DAX, der 9 % zulegen konnte.

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Trotz der vielfältigen Herausforderungen, vor denen die Automobilindustrie steht, ist Daimler für mich dennoch ein langfristiges Investment. Daher ist es auch viel interessanter, auf die Vorkommnisse rund um das Unternehmens zu blicken, anstatt im Kaffeesatz kurzfristiger Aktienkursänderungen zu lesen. Zumal die Kursentwicklung bisher mehr oder weniger der Marktentwicklung entsprach und daher nicht sehr spannend zu sein scheint.

Die frischesten Erinnerungen liefern sicherlich heute noch die Aufregungen um die geringen Zulassungszahlen des allerersten rein elektrischen Mercedes-Benz, den Mercedes-Benz EQC. Vorschnell wird bereits von einem Elektro-Desaster gesprochen, ohne daran zu denken, dass Daimler gut daran tut, aufgrund der im Jahr 2020 verschärften CO2-Grenzwerte möglichst viele Elektroneuzulassungen in das Jahr 2020 zu schieben. Das man auch im Jahr 2019 auf ein erneutes Rekordjahr bei den Pkw-Zulassungen zusteuert, nahm der Finanzmarkt mit der üblichen Gleichgültigkeit hin.

Auch mit anderen Themen konnte das Unternehmen die Öffentlichkeit nicht begeistern. Auf dem mit Spannung erwarteten Investorentag kündigte das Management aufgrund weiterhin hoher Zukunftsinvestitionen weitere magere Jahre an, versprach aber gleichzeitig, künftig deutlich schärfer auf den Cashflow zu achten und einige härtere Sparmaßnahmen durchzuziehen.

Die Einführung eines Robo-Taxi-Pilotversuchs in Zusammenarbeit mit Bosch im sonnigen San José wurde ebenfalls gleichgültig zur Kenntnis genommen. Kurzum, am Pessimismus rund um die Zukunftsfähigkeit des Daimler-Konzerns hat sich in den letzten drei Monaten rein gar nichts verändert. Das ist irgendwie gut so, denn da ich noch immer davon überzeugt bin, dass man in Stuttgart deutlich besser auf die Zukunft vorbereitet ist, als derzeit die allermeisten glauben, ändert sich an meiner Investitionsthese daher nicht.

Das neue Jahr der Daimler-Aktie wird hoffentlich ein elektrisches

Wie beinahe immer und überall beim Eintritt in ein neues Jahr erwartet man davon großartige Ereignisse und Veränderungen. So natürlich auch bei Daimler.

Hoffentlich wird das neue Jahre deutlich bessere Erkenntnisse liefern, wie gut die elektrischen Modellvarianten mit dem Stern am Markt ankommen werden. Dabei geht es nicht nur um den derzeit viel beachteten EQC, sondern auch um den ebenfalls in den Startlöchern stehenden elektrischen Mercedes-Van EQV, den vielleicht Ende 2020 noch erscheinenden Kompaktwagen EQA, die bereits verfügbaren elektrischen Smart-Modelle, die mittlerweile zahlreichen Plug-In-Hybride, aber auch die neuen elektrischen Modellreihen im kommerziellen Bereich: den eVito, den eSprinter und den eCitaro.

Die Antwort auf diese Frage wird auch darüber entscheiden, ob Daimler es schaffen wird, Strafzahlungen aufgrund der Überschreitung der europäischen CO2-Grenzwerte tatsächlich ganz zu vermeiden oder zumindest auf ein Minimum zu begrenzen. Das wäre mit Blick auf finanzielle Belastungen, die der Dieselskandal noch mit sich bringen könnte, ein starkes Zeichen, das den Pessimismus rund um die Daimler-Aktie vielleicht tatsächlich etwas aufhellen könnte.

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Sven besitzt Aktien von Daimler. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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