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Softbank oder Alibaba? Das ist die attraktivere (oder sicherere?) Aktie!

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Die Frage, ob man lieber in die Aktie von Alibaba (WKN: A117ME) oder aber der Softbank (WKN: 891624) investieren würde, klingt zunächst ein wenig komisch. Wer schließlich in das Papier der japanischen Beteiligungsgesellschaft investiert, bekommt zu einem Großteil auch den chinesischen E-Commerce-Akteur, denn Alibaba ist mit Abstand die größte Beteiligung der Softbank. Das eine oder das andere funktioniert daher nicht.

Nichtsdestoweniger können Investoren jedoch in den chinesischen Internetkonzern investieren, ohne die Beteiligungsgesellschaft im Blick haben zu müssen. Werfen wir in diesem Sinne daher einen Foolishen Blick darauf, was für die beiden Aktien sprechen könnte und welcher Ansatz womöglich risikoreicher ist.

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Softbank: Diversifikation, aber um welchen Preis?

Eine auf den ersten Blick besser diversifizierte Möglichkeit ist dabei zunächst die Softbank. Die Japaner investieren schließlich seit vielen Jahren und Jahrzehnten in attraktive Unternehmen aus dem Bereich des Internet. Und haben hier mit zeitweise über 1.000 Beteiligungen inzwischen ein großes Portfolio erworben, an dessen Chancen und Risiken man grundsätzlich partizipieren kann.

Wer daher breit gestreut von dieser Möglichkeit profitieren möchte, für den könnte die Softbank durchaus ein spannender Weg sein, zumal hier auch Alibaba mit einem Anteil von über 100 Mrd. US-Dollar vertreten ist. Wie gesagt, eine der größeren Positionen dieser spannenden Beteiligungsgesellschaft.

Allerdings sind hierbei nicht alle Aktien oder Unternehmen in den Reihen der Softbank so vergleichsweise konservativ, etabliert und garantiert wachstumsstark wie der von Jack Ma gegründete Konzern. Wie die Investoren in den letzten Wochen und Monaten sehr leidvoll am Beispiel WeWork erfahren mussten, können nicht aufgehende und stark risikobehaftete Investition auch zu Abschreibungen und Verlusten führen. Der hohe, chancenorientierte Ansatz birgt hier auch ein gewisses Risiko.

Sollten die Japaner jedoch langfristig weiterhin die nächsten Alibabas in ihren jeweiligen Bereichen identifizieren, dürften die Chancen überwiegen und es könnten trotz der schwelenden Gefahr von Verlusten attraktive Renditen lauern. Nichtsdestoweniger zeigt das Beispiel WeWork sehr deutlich, dass auch prominente und vor allem größere Beteiligungen hier danebengehen können, was auch mal zu Verlusten innerhalb einzelner Perioden führen kann.

Alibaba: Fokus ein Stichwort

Alibaba hingegen ist eher eine isolierte Wachstumsaktie, die jedoch ebenfalls bestimmte Bereiche abdecken kann. Von E-Commerce über Cloud-Computing bis hin zu vornehmlich digitalen Finanzdienstleistungen: All diese Megatrends bieten die jeweiligen Konzernbereiche der Chinesen, wobei das Hauptaugenmerk natürlich noch immer auf dem digitalen Handel liegt.

Alibaba bringt somit deutlich mehr Fokus mit als die Softbank, wobei es auch hier eher Megatrends sind, die bedient werden. Alleine der E-Commerce ist schließlich noch nicht ausgereizt und auch Cloud-Computing verspricht weiterhin deutlich zweistellige Wachstumsaktien. Hier sind die klaren Trends, Wachstumstreiber und auch die jeweilige Umsatz- und vor allem Ergebnislage klarer erkennbar und somit womöglich vorhersehbarer.

Investoren sollten sich dennoch bewusst machen, dass hier die Größe und Etabliertheit von Alibaba ebenfalls ihren Preis hat, im wahrsten Sinne des Wortes. Mit seiner derzeitigen Marktkapitalisierung von über 500 Mrd. US-Dollar ist Alibaba schließlich alles andere als ein kleiner Konzern und entsprechend könnte die Dynamik eher einem Großkonzern gleichen, was womöglich das weitere Überraschungspotenzial begrenzt. Anders als bei der Softbank, wo kleinere Beteiligungen vielleicht noch explodieren und zu einem starken Ergebnisanstieg führen können.

Das Gesamtpaket Alibaba ist somit unterm Strich fokussierter, konzentrierter und vorhersehbarer, wobei der jeweilige Wachstumsmarkt des E-Commerce und Cloud-Computing noch immer intakt ist. Ebenfalls eine spannende Ausgangslage.

Ein bemerkenswertes Fazit

Unterm Strich würde ich daher dazu neigen, das Geschäftsmodell der Softbank als risikoreicher anzusehen. Die vielen und teilweise nicht börsennotierten Beteiligungen gleichen hier zumindest in einigen Fällen einer Wundertüte. Das kann sowohl zu Abschreibungen und Verlusten als auch zu krassen Gewinnen führen, wobei die maßgebliche Beteiligung an Alibaba hier für ausreichend Stabilität sorgen könnte.

Alibaba kann jedoch auch einzeln als Aktie für eine klare Wachstumsgeschichte, klare Megatrends und ein eher konservatives sowie greifbareres Geschäftsmodell einstehen. Zu welchem Gesamtmix man daher neigt, ist im Endeffekt eine Frage des Risikos, wobei die Diversifikation der Softbank mit größeren Unsicherheiten verbunden sein könnte.

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Vincent besitzt Aktien von Alibaba. The Motley Fool empfiehlt Softbank.

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