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Wenn man 10.000 US-Dollar in den Börsengang von Johnson & Johnson investiert hätte, hätte man jetzt so viel 

Am 24. September 1944 ging Johnson & Johnson (WKN:853260) nach 58 Jahren privater Tätigkeit zu einem Kurs von 37,50 US-Dollar pro Aktie an die Börse. Johnson & Johnson wurde von zwei Brüdern, James Johnson und Edward Johnson, gegründet. Ihr älterer Bruder Robert trat noch im selben Jahr in das Unternehmen ein.

Das Unternehmen wurde ursprünglich gegründet, um eine Linie von gebrauchsfertigen chirurgischen Verbänden zu schaffen. Die Johnson-Brüder wurden inspiriert durch den britischen Arzt Dr. Joseph Lister über die Bedeutung der antiseptischen Chirurgie und der Wundreinigung.

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1888 befand sich der Präsident des Unternehmens, Robert Wood Johnson, in einem Zug in Richtung Colorado, als er mit einem Chirurgen der Eisenbahnlinie ins Gespräch kam. Der Arzt beklagte sich über den Mangel an medizinischer Versorgung für die Arbeiter, die sich weit weg vom Krankenhaus verletzten. Als Antwort darauf führte Johnson & Johnson den Erste-Hilfe-Kasten ein. Der Koffer enthielt sterile Verbände, Nähte und chirurgisches Klebeband. Die Erste-Hilfe-Kästen wurden sehr beliebt und wurden weltweit eingesetzt.

1894 stieg Johnson & Johnson mit dem Verkauf von Johnson’s Babypuder in das Geschäft mit Babyprodukten ein. Robert Johnsons Enkelin Mary war das erste Baby, das auf dem Etikett erschien. Der Puder wurde ursprünglich an Hebammen vertrieben und kam in einer Packung zusammen mit einem Dutzend Damenbinden für die Mutter. Die Mütter mochten es so sehr, dass das Unternehmen begann, das Produkt über Drogerien zu vertreiben. Nachdem das Unternehmen Hunderte von Briefen von Frauen erhielt, die fragten, wo sie Damenbinden kaufen könnten, begann Johnson & Johnson, auch diese zu verkaufen und wurde damit das erste Unternehmen in den USA in diesem Bereich.

Im Jahr 1921 führte das Unternehmen das Pflaster ein. Im Laufe seiner Geschichte hat Johnson & Johnson mehr als 100 Milliarden Stück davon produziert.

Die Investition in den Börsengang

Gegen Ende des 2. Weltkrieges beschloss die Familie Johnson, das Unternehmen an die Börse zu bringen. Das Unternehmen war bereits sehr groß und verkaufte 1.200 Produkte, darunter Damenhygieneprodukte, chirurgisches Nähmaterial, Windeln und Arzneimittel. Zum Zeitpunkt des Börsengangs hatte Johnson & Johnson einen Jahresumsatz von 93,6 Mio. US-Dollar und einen Gewinn von 9,5 Mio. US-Dollar. Johnson’s Baby-Lotion war ein Top-Seller.

Beim Börsengang 1944 wurden die Aktien zu 37,50 US-Dollar gehandelt. Bei einer Investition von 10.000 US-Dollar hätte man 266 Aktien von Johnson & Johnson erhalten. Mal sehen, wie viel die Aktionäre in den nächsten 75 Jahren verdient haben.

Drei Jahre nach der IPO gab Johnson & Johnson seinen ersten Investoren eine 100%ige Aktiendividende. Eine Aktiendividende ist, wenn ein Unternehmen zusätzliche Aktien statt Bargeld ausgibt. Bei einer 100%igen Aktiendividende hätte sich die Anzahl der Aktien auf 532 verdoppelt. In den nächsten Jahren gab das Unternehmen drei 5 %ige Aktiendividenden in Folge aus. Das hatte die Anzahl der Aktien bis 1951 auf 614 erhöht.

1953 führte das Unternehmen Johnson’s Baby Shampoo mit dem Slogan „Keine Tränen mehr“ ein. Fünf Jahre später führte das Unternehmen einen Aktiensplit durch und gab 2,5 Aktien für jede Aktie aus, die die Investoren besaßen. Dadurch stieg die Anzahl deiner Aktien auf 1.535.

Johnson & Johnson erwarb 1959 McNeil Laboratories und damit ein aspirinfreies Schmerzmittel namens Tylenol. 1960 durfte Johnson & Johnson das Medikament frei verkaufen. Im folgenden Jahr erwarb Johnson & Johnson das Unternehmen Janssen Pharmaceuticals, das bis heute als Pharma-Tochtergesellschaft fungiert.

Sechs Jahre später zahlte das Unternehmen eine Aktiendividende von 200 %, was deine Aktienzahl auf 4.605 erhöht hätte. Ende der 1960er Jahre ging es dann richtig los, und 1970 nahm das Unternehmen einen Aktiensplit im Verhältnis 1:3 vor. Jetzt wärst du schon bei 13.815 Aktien angelangt. Die Aktie schoss weiter nach oben und erreichte ihren Höchststand am 26. Dezember 1972. Diesen Punkt würde die Aktie erst in zehn Jahren wieder erreichen.

1981 kündigte Johnson & Johnson einen weiteren Aktiensplit im Verhältnis 1:3 an, wodurch die Zahl deiner Aktien auf 41.445 stieg. Im Jahr darauf geschah der Tylenol-Mord in Chicago. Eine unbekannte Person manipulierte mehrere Tylenol-Flaschen, in die sie Zyanid einfüllte. Das Unternehmen rief die Produkte zurück und holte 31 Mio. Tablettenflaschen aus den Regalen. Die Krise kostete das Unternehmen 100 Mio. US-Dollar. Innerhalb von ein paar Monaten stand Tylenol wieder in manipulationssicheren Verpackungen in den Regalen. Die neuen Kapseln wurden mit einer Gelatineformel, einer so genannten Gelcap, überzogen, um weitere Manipulationen zu vermeiden. Tylenol gewann daraufhin seinen gesamten Marktanteil zurück, den es vor den Morden hatte, die übrigens immer noch ungelöst sind.

Im Jahr 1989 nahm das Unternehmen einen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 vor. Damit würde die Anzahl deiner Aktien auf 82.890 steigen. 5 Jahre später führte Johnson & Johnson den weltweit ersten Koronarstent ein.

Im Laufe des nächsten Jahrzehnts gab es drei weitere Aktiensplits im Verhältnis 1:2 in den Jahren 1992, 1996 und 2001. Deine Aktienanzahl erhöhte sich auf 165.780, dann auf 331.560 und schließlich auf 663.120 Aktien. Bei dem aktuellen Kurs von 145 US-Dollar pro Aktie wäre deine ursprüngliche Investition von 10.000 US-Dollar im Jahr 1944 im Jahr 2019 96.152.400 US-Dollar wert.

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Dieser Artikel wurde von Taylor Carmichael auf Englisch verfasst und am 31.12.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool empfiehlt Johnson & Johnson.

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