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Kann die Dividendenrendite der BASF-Aktie langfristig auf über 10 % ansteigen?

Trotz der aktuellen handelspolitischen Unsicherheiten und des operativen Einbruchs im vergangenen Geschäftsjahr 2019 ist eine Sache bei der Aktie von BASF (WKN: BASF11) derzeit sicher: die Dividende.

Die Verantwortlichen haben bereits vor einigen Monaten erklärt, dass hier das Ausschüttungslevel im kommenden Jahr zumindest konstant gehalten sowie moderat erhöht werden wird, was wohl eine existenzielle Frage nach dem durchwachsenen Jahr 2019 beantwortet hat.

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Nichtsdestoweniger dürften einige Investoren hier jedoch auch weiterhin in die Zukunft schielen und sich mit der Zukunft dieser Dividendenaktie beschäftigen. Eine Frage, die über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg interessant sein könnte, ist meiner Meinung nach, wie lange das Dividendenwachstum hier noch anhalten kann und ob langfristig auch mal eine Dividendenrendite von 10 % und mehr möglich sein wird.

Die aktuelle Ausgangslage

Zugegeben, momentan ist die Aktie von BASF von einer solch hohen Ausschüttung weit entfernt. Für das vorvergangene Geschäftsjahr 2018 wurden so zuletzt beispielsweise 3,20 Euro je Anteilsschein ausgezahlt. Eine doch recht üppige Dividende, die auf dem derzeitigen Korrekturniveau von 67,01 Euro (03.01.2019, maßgeblich für alle Kurse) einer interessanten Dividendenrendite von 4,77 % entsprechen würde.

Um daher auf eine Dividendenrendite von 10 % zu kommen, müsste sich hier die Ausschüttungssumme daher noch einmal deutlich mehr als verdoppeln, genau genommen würde sogar eine Dividendenrendite von 6,70 Euro für einen solchen Wert notwendig sein. Eine Diskrepanz, die vergleichsweise groß ist.

Selbst wenn wir die in den vergangenen Jahren zuletzt beständigen Wachstumsraten von jeweils 0,10 Euro pro Jahr zugrunde legen, würde dieses Vorhaben einige Zeit in Anspruch nehmen. Genauer gesagt sogar 35 Jahre, was möglicherweise zu viel für einige Investoren ist. Vielleicht ist eine Dividendenrendite von 10 % hier daher doch vergleichsweise unrealistisch.

Zudem könnte das Ausschüttungsverhältnis hierbei ein Hindernis sein. Im vergangenen Geschäftsjahr 2019 kam BASF voraussichtlich auf einen Gewinn je Aktie in Höhe von 3,60 Euro, womit man bereits weitgehend am Limit, zumindest gemessen am Ausschüttungsverhältnis sein wird. Sollte der Chemiekonzern jedoch zu seiner alten 2017er-Stärke operativ zurückfinden und wieder auf einen Gewinn je Aktie von 6,62 Euro kommen, so wäre ein solches Renditemaß zumindest rechnerisch im Bereich des Möglichen.

Es müsste viel passieren!

Damit die BASF-Aktie daher auf eine Dividendenrendite von 10 % kommen könnte, scheint wohl vieles passieren zu müssen. Einerseits wird der DAX-Chemiekonzern so zunächst das operative Ruder wieder herumreißen müssen. Andererseits könnten schon bald kleinere Wachstumsraten bei der eigenen Ausschüttung möglich sein, vielleicht sogar eine Stagnation der Dividendenentwicklung. Gemessen an den 2019er-Zahlen dürften die weiteren Dividendenpläne jedoch an ihre Grenzen stoßen.

Des Weiteren müssten sich bei einem operativen Aufschwung wohl auch die Dividendenpolitik beziehungsweise die bisher gelebte Praxis verändern, um auf ein solch hohes Ausschüttungsmaß zu kommen. Die eigenen Richtlinien sehen zwar Beständigkeit und ein moderates Wachstum vor, die jeweiligen Anhebungen um 0,10 Euro könnten jedoch langfristig zu wenig sein, um diese Messlatte realistisch werden zu lassen.

Wie wahrscheinlich ist das?

Ob das jedoch wahrscheinlich ist, ist eine ganz andere Frage, allerdings wäre ich in Anbetracht der Zyklizität des DAX-Chemiekonzerns und des Vorhabens der stetigen, stabilen Ausschüttungen eher skeptisch.

Womöglich wird man sich daher damit anfreunden müssen, dass die Dividende der BASF-Aktie so schnell nicht auf eine Dividendenrendite von über 10 % wird ansteigen können. Allerdings könnte auch ein geringeres Ausschüttungsmaß hier durchaus attraktiv sein.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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