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Wirecard-Aktie: Fade Zahlen zu den Aktienrückkäufen – warum das wichtiger ist denn je!

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) sorgt auch zum Jahreswechsel natürlich weiterhin für Schlagzeilen. Viele Investoren und Analysten widmen sich in diesen Tagen schließlich wieder vermehrt den aktuellen Prognosen, Zahlen und auch dem Ausgang der derzeitigen Causa Wirecard. Auch wir halten hieran natürlich unseren Anteil.

Doch neben diesen allgemeingültigen Themen und Evergreens existieren weitere Blickwinkel, die ebenfalls relevant sein dürften im Kontext dieser spannenden Aktie.

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In der ersten Neujahrswoche sind weitere Zahlen rund um die Aktienrückkäufe durchgesickert, die formal gesehen wenig spektakulär erscheinen, jedoch unterm Strich ganz anders sein könnten. Lass uns diese im Folgenden daher mal etwas näher inspizieren.

So sehen die weiteren Zahlen jetzt aus

Zur Erinnerung oder falls dir dieses Kapitel gänzlich neu ist: Zum Herbst des vergangenen Jahres hat der DAX-Zahlungsdienstleister verkündet, über Aktienrückkäufe weiteres Kapital an die Investoren zurückzuführen. Rund 200 Mio. Euro möchte das Management für diese Maßnahme bereitstellen, was mehr oder minder einem Anteil von in etwa 1,5 % aller ausstehenden Aktien entsprechen könnte. Somit eigentlich eher eine geringfügige Maßnahme.

Zum Herbst hat das Management mit dieser Maßnahme bereits begonnen und dabei erste Aktien zurückgekauft. Die jeweiligen Volumina zum Ende des Novembers beliefen sich dabei auf ca. 46.600 Aktien pro Woche, was in etwa einem Volumen von 5,5 Mio. Euro an wöchentlichen Käufen entsprochen hat, was, zugegebenermaßen damals schon eher vergleichsweise wenig spektakuläre Zahlen gewesen sind.

Diese Dynamik scheint sich nun weiterhin fortzusetzen. Wie aus neuen Zahlen nämlich hervorgeht, hat Wirecard in den Weihnachts- und Neujahrswochen jeweils rund 56.700 Aktien, beziehungsweise 58.300 Aktien zu Kursen von 113,70 Euro, sowie 115,34 Euro im Schnitt gekauft. Die jeweiligen Volumina haben demnach 6,7 beziehungsweise 6,4 Millionen Euro betragen. Möglicherweise eine etwas ansteigende Dynamik, was durchaus interessant ist, wenngleich die Zahlen objektiv wenig spektakulär aussehen.

Das Management scheint vorsichtig zu gewichten

Grundsätzlich scheinen diese Zahlen jedoch dafür zu sprechen, dass das Management einerseits zwar vorsichtig agiert. Der große Coup beziehungsweise die heftige Ausdehnung der Aktienrückkäufe in Anbetracht der zum Jahreswechsel sogar niedrigeren Kurse blieb im Endeffekt jedoch aus.

Möglicherweise möchte man hier weiterhin vom Durchschnittskosteneffekt profitieren, zumal die Unsicherheit in Bezug auf die Causa Wirecard noch immer anhält. Bei weiteren kritischen Meldungen und Schlagzeilen könnten schließlich noch niedrigere Kaufkurse möglich sein. Allerdings ist das nur eine Seite dieses Betrachtungswinkels.

Zumindest ein kleines bisschen scheinen die Verantwortlichen das Rückkaufvolumen zu beschleunigen. Betrug das Gesamtvolumen schließlich per Ende November noch 5,5 Mio. Euro, wodurch das Gesamtvolumen der Aktienrückkäufe immerhin für 36 Wochen gehalten hätte, ist der Wert in der Spitze bereits auf 6,7 Mio. Euro gestiegen, wodurch sich die annualisierten Wochenkäufe lediglich über einen Zeitraum von knapp 30 Wochen erstrecken könnten.

Scheinbar möchte das Management die geringen Kurse doch für verhältnismäßig stärkere und relativ gesehen für einen größeren Effekt nutzen, was möglicherweise auch ein wichtiger Wink für die Causa Wirecard sein kann. Die Verantwortlichen scheinen für die zweite Jahreshälfte hier eher mit höheren Kursen zu rechnen, ansonsten würden sie jetzt wohl kaum ihr Pulver so signifikant verschießen.

Ein Indikator? Vielleicht!

Die aktuellen Aktienrückkäufe können somit ein vorsichtiger Indikator für die derzeitige Ausgangslage bei Wirecard sein. Das vergleichsweise hohe wöchentliche Volumen lässt jedenfalls darauf schließen, dass die Rückkäufer gegenwärtig mit einem sehr geringen Kursniveau rechnen, das möglicherweise nicht mehr lange anhält.

Allerdings ist es auch wenig neu, dass das Management von Wirecard überzeugt davon ist, dass die derzeitigen Kritiken am Geschäftsmodell des Zahlungsdienstleister substanzlos sind. Im Endeffekt sind wir daher eigentlich so schlau wie vorher, haben möglicherweise nun einen weiteren Anzeiger für die Zuversicht des Managements entdeckt.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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