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Warren Buffetts Erfolgsrezept: Der entscheidende Unterschied zwischen billig und preiswert!

Warren Buffett gilt definitiv als Ausnahmeinvestor. Mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) hat das Orakel von Omaha schließlich sämtliche Vergleichsindizes nicht nur über Jahre und Jahrzehnte outperformt. Nein, auch mit steigender Größe besaß der Starinvestor häufig noch das richtige Näschen für die besten Beteiligungen, wie beispielsweise in den vergangenen Jahren bei Apple.

Weshalb Buffett so erfolgreich ist, darüber scheiden sich natürlich die Geister. Ein ganz wichtiges Credo dürfte dabei eine wichtige Unterscheidung zweier Wörter gewesen sein: nämlich von billig und preiswert. Schauen wir im Folgenden daher einmal, weshalb diese Differenzierung möglicherweise einen signifikanten Anteil am Erfolg von Warren Buffett gehabt haben dürfte.

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Wann und wie das Umdenken stattgefunden hat

Im Grunde genommen war es sogar der junge Warren Buffett, der hier relativ grundlegend die unterschiedliche Bedeutungskomponente dieser beiden Wörtchen begriffen hat. Unter seinem Lehrmeister Benjamin Graham hat der spätere Starinvestor lediglich Ausschau nach wirklich billigen Unternehmen gehalten. Sprich denjenigen Aktien, die unter ihrem Buchwert und als Value-Aktien reiner Schule gehandelt worden sind.

Das Kalkül hinter diesem Ansatz war, dass diese zu ihrem Buchwert zurückfinden würden, was Graham auch einen beträchtlichen Erfolg bei seiner Beteiligungsgesellschaft Graham-Newman eingebracht hat. Auch das Konzept der Margin of Safety wurde zum damaligen Zeitpunkt schließlich noch von diesem inneren Wert abgeleitet. Allerdings sollte das nicht Warren Buffetts Ansatz bleiben.

Der Starinvestor hat schließlich in der nachfolgenden Zeit zwar ebenfalls noch nach billigen Aktien gesucht, allerdings mussten diese auch preiswert sein, wobei hier die originäre Bedeutung von „ihren Preis wert sein“ das ausschlaggebende Kriterium ist. Warren Buffett sucht schließlich nicht bloß nach günstigen Aktien, sondern nach profitablen, starken Unternehmen mit Wettbewerbsvorteilen, die zum Zeitpunkt unter ihrem vom Orakel von Omaha selbst ermittelten, inneren Wert gehandelt werden. Das kann möglicherweise mal eine Value-Aktie alter Schule sein, häufig sind das jedoch nicht unbedingt Aktien, die unter ihrem Buchwert gehandelt werden.

Ein Foolisher Sinneswandel

Warren Buffett hat dabei im Grunde genommen eine vollkommen neue Art des Investierens erschaffen, die ihm heute und über die vergangenen Jahre und Jahrzehnte diesen herausragenden Erfolg beschert hat. Er hat nämlich das Unternehmen selbst und den Markt in den Vordergrund gerückt und somit die Zukunft eines Unternehmens, nicht bloß die Vergangenheit beziehungsweise die Bewertung als Anzeiger der Vergangenheit, auf deren Grundlage er Investitionsentscheidungen getroffen hat.

Ein solches unternehmensorientiertes Investieren besitzt dabei natürlich einen erweiterten Blickrahmen und ist ein weniger vager. Wettbewerbsvorteile, das Management oder auch starke Produkte lassen sich häufig wenig valide quantifizieren oder messen. Das erfordert daher ein gewisses Fingerspitzengefühl. Allerdings hat Warren Buffett erkannt, dass ein solcher Ansatz langfristig die besten Ergebnisse erzielt. Wobei auch hier die Betonung auf langfristig liegt.

Der Starinvestor hat schließlich nicht bloß auf ein kurzes Comeback günstiger Aktien gesetzt, sondern möchte über Jahre und Jahrzehnte von seinen Beteiligungen profitieren. Auch das dürfte eine damals vergleichsweise neue Denkweise gewesen sein, die dem Orakel von Omaha solchen Erfolg beschert hat.

Bist du ein unternehmensorientierter Investor?

Die sich nun anschließende Frage sollte daher wohl besser sein, ob auch du ein unternehmensorientierter Investor bist oder eher nach mittelmäßigen Aktien von mittelmäßigen Unternehmen Ausschau hältst in der Hoffnung, dass diese kurzfristig im Wert steigen. Ein Umdenken könnte hier auch für dich einen bedeutenden Unterschied ausmachen, Warren Buffetts Reichtum ist schließlich ein Ergebnis auch dieses Sinneswandels.

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Vincent besitzt Aktien von Apple und Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple, Short Januar 2021 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long Januar 2021 $200 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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