The Motley Fool

5 Aktien mit starken Dividenden für das Jahr 2020

Wenn auch du im neuen Jahr auf der Suche nach attraktiven Aktien bist, die mit starken Dividenden aufwerten können, bist du hier möglicherweise goldrichtig. Bei Einkommensinvestoren gibt es verschiedene Facetten: Die einen mögen es riskanter, die anderen bevorzugen defensive Dividendenwerte, und so mancher versucht es mit einer Kombination der zwei Varianten.

Wenn du nicht nur auf der Suche nach interessanten Aktien für das Jahr 2020 bist, sondern vor allem nach Unternehmen, die eine starke Dividende ausschütten, habe ich nachfolgend fünf Aktien für dich, die man als Einkommensinvestoren zumindest etwas näher betrachten sollte.

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Aareal Bank

Die Aareal Bank (WKN: 540811) ist eine Bank, die sich auf den Immobiliensektor spezialisiert hat. Das vergangene Jahr war für die Aktie aus kurstechnischer Sicht eine Achterbahnfahrt, bei der die Aktie stark abwertete. Zum aktuellen Kursniveau scheint sie sich jedoch vorerst wieder erholt zu haben.

Wie dem auch sei, der Bankenwert kommt aktuell mit einer sehr hohen Dividendenrendite von 6,85 % (Schlusskurs 03.01.2020, maßgeblich für alle Berechnungen) daher. Das klingt schon ziemlich verlockend, vor allem wenn man bedenkt, wie die Rendite bei denjenigen ausgesehen hat, die die Aktie beim 2019er-Tiefpunkt gekauft haben.

Ein Blick auf die letzten drei Jahre Ausschüttung lassen allerdings nicht auf eine konstante Dividendenpolitik schließen. Zusätzlich könnte der operative Erfolg der Aktie auch stark vom Immobilienmarkt abhängen, der aktuell überbewertet scheint. Sollte hier in Zukunft die Immobilienblase platzen, könnte sich das negativ auf die Aareal Bank auswirken, weshalb man sich vor einer Investition genau mit dem Unternehmen beschäftigen sollte.

Deutsche Telekom

Die Aktie der Deutschen Telekom (WKN: 555750) könnte zugegebenermaßen eine weniger risikoreiche Investition sein. Zumindest dann, wenn man davon ausgeht, dass die Fusion von T-Mobile US mit Sprint glatt über die Bühne läuft und die Deutsche Telekom hierzulande nach der 5G-Auktion seine Marktstellung weiter festigen bzw. ausbreiten kann.

Immerhin wird Telekommunikations- und Informationstechnologie stets benötigt, weshalb die Dividendenrendite in Höhe von 4,80 % im Moment sehr attraktiv wirkt. Hier könnte womöglich eine Chance für diejenigen lauern, die sich gerne eine etwas höhere Dividendenrendite gepaart mit Wachstumsambitionen wünschen.

Doch eines muss noch hinzugefügt werden: Gerade wegen der möglichen Fusion hat die Telekom ihre Dividendenpolitik etwas angepasst und möchte nun für das Geschäftsjahr 2019 eine Dividende in Höhe von 60 Cent ausschütten, weshalb sich die zuvor genannte Dividendenrendite bei stabil bleibendem Kursniveau reduzieren würde.

Auf der anderen Seite soll sich das Wachstum der Dividende an der Entwicklung des bereinigten Gewinns pro Aktie orientieren. Langfristig gesehen geht das Management von einem deutlichen Wachstum aus, vorausgesetzt, die Fusion wird, wie erwartet, genehmigt.

E.ON

Der Energieversorger E.ON (WKN: ENAG99) steht vor einer ähnlichen Situation. Sobald die Übernahme von innogy komplett vollzogen ist, wird das Unternehmen aus Essen zu einem essenziellen und großen Netzbetreiber emporsteigen. Hierbei könnten vorteilhafte Synergien freigesetzt werden, die dabei helfen, E.ON operativ endgültig wieder in die Siegesspur zu bringen.

Immerhin wird Strom immer benötigt und wenn man sein Geld damit verdient, Strom zu verteilen, kann das nur von Vorteil sein. Auch aus Dividendensicht konnte E.ON in den letzten Jahren ein attraktives Wachstum an den Tag legen. Aktuell liegt die Dividendenrendite bei 4,53 % – definitiv nicht wenig für ein eher defensiv anzusiedelndes Geschäftsmodell.

ING

Kommen wir nun zum zweiten Bankenwert in dieser Auflistung: ING (WKN: A2ANV3). Als Allfinanz-Dienstleister, der vorwiegend online anzutreffen ist, hat das Unternehmen zumindest den Zeitgeist auf seiner Seite und keine hohen Kostenstrukturen am Fuß klemmen, wie beispielsweise die heimischen Banken.

Zudem wirtschaftet ING profitabel und lässt seine Aktionäre daran teilhaben – mit einer ansehnlichen Dividendenrendite in Höhe von 6,20 %. Hinzu kommt, dass die Dividende seit 2014 konstant gehalten oder erhöht wird. Durch die Aufteilung in eine Zwischen- und Hauptdividende können sich Anteilseigner sogar über zwei Zahlungseingänge im Jahr freuen.

KPS

Das deutsche IT-Beratungsunternehmen KPS (WKN: A1A6V4) konnte sich bisher als solides Unternehmen mit einer ordentlichen Dividendenbilanz profilieren. Seit dem Geschäftsjahr 2010, in dem das Unternehmen erstmals eine Dividende an seine Aktionäre ausgeschüttet hat, wurde die Dividende weder gekürzt noch gestrichen.

Für ein Unternehmen mit einem eher defensiven Geschäftsmodell und einem renommierten Kundenkreis zahlt KPS trotzdem eine attraktive Dividendenrendite in Höhe von 4,70 %. Das Unternehmen ist eher klein und könnte somit auch noch kurstechnisch ausbauen, sofern die Geschäfte weiterhin gut laufen.

Schlusswort

Die Dividendenrenditen der oben genannten Unternehmen klingen alle verlockend, jedoch sollte einem Foolishen Investor klar sein, dass nicht nur die Höhe der Rendite wichtig ist. In den meisten Fällen ist nämlich eine hohe Rendite mit einem hohen Risiko verbunden.

Smarte Investoren sind daher gut bedient, wenn sie die Unternehmen umfassend durchleuchten und nach möglichen Fallstricken absuchen. Ich für meinen Teil habe zumindest in vier der fünf genannten Werte Vertrauen und habe sie daher im Laufe der Zeit in mein Depot gelegt.

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Caio Reimertshofer besitzt Aktien von Deutsche Telekom, E.ON, ING und KPS. The Motley Fool empfiehlt T-Mobile US.

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