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Der Mercedes EQC ist noch längst keine Blamage und keineswegs das Ende der Daimler-Aktie

Nur 19 Stück der Daimler-Elektrohoffnung Mercedes-Benz EQC wurden im Monat November in Deutschland zugelassen. Im Internet kursieren bereits jetzt schadenfrohe Einschätzungen über die großartige Elektroblamage, die das Ende von Daimler (WKN: 710000) und der Daimler-Aktie einläutet. Diese Einschätzung kommt wahrscheinlich deutlich verfrüht. Denn es gibt einen trifftigen Grund, warum Daimler im Jahr 2019 nicht allzu viele EQC-Modell verkaufen möchte. Und selbst wenn sich der EQC als Flop herausstellen sollte, das Ende für den Daimler-Konzern oder die Daimler-Aktie wäre das längst noch nicht.

Ist der Mercedes-Benz EQC wirklich zu schlecht …

Zu wenig Reichweite, zu geringe Ladeleistung, kein innovatives Raumkonzept, das beim elektrischen Benz aufgrund der fehlenden Teile möglich gewesen wäre. Kurzum ein billiger Kompromiss, der dem elektrisch interessierten Autokäufer aufgrund besserer Alternativen nicht schmecken kann.

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Für genau diese Einschätzung spricht derzeit ein sehr kritischer Testbericht der Onlineredaktion einer deutschen Zeitung, der im Internet einige Reaktionen hervorgerufen hat. Gegen diese Einschätzung sprechen aber auch sehr viele andere Testberichte, die den Mercedes unter den Elektroautos durchweg gute Noten aussprechen: unschlagbares Fahrgefühl kombiniert mit einer ausreichenden Reichweite zu einem annehmbaren Preis.

Im Moment gibt es zumindest mit Blick auf die Testberichte also keine eindeutige Meinung über den Mercedes EQC. Auch wenn die Kunden mit dem ausbleibenden Kaufinteresse im November scheinbar ein vernichtendes EQC-Urteil gefällt haben, gibt es einen trifftigen Grund, warum Daimler in den letzten Monaten gar nicht mehr Elektroautos verkaufen wollte.

… oder will Daimler derzeit einfach nicht mehr verkaufen?

Damit meine ich nicht den häufig geschürten Verdacht, Daimler möchte aufgrund der höheren Gewinnmargen dem interessierten Mercedes-Käufer doch viel lieber einen Verbrenner andrehen als ein Elektroauto. Wer in den letzten Wochen eine deutsche Wochen- oder Tageszeitung aufgeschlagen oder sich im Internet aufgehalten hat, der weiß, dass diese Argumentation völliger Unsinn ist.

Bedeutend offensichtlicher, warum Daimler im Jahr 2019 nicht gerade bestrebt war, möglichst viele Elektroautos zu verkaufen, sind die im Jahr 2020 verschärften CO2-Grenzwerte für den europäischen Automarkt. Die zulässigen Höchstwerte für die Neuwagenflotten der Autohersteller sind besonders für Premiumhersteller wie Mercedes-Benz ambitioniert und die Strafen beim Verfehlen schmerzhaft hoch. Erreichbar sind die Grenzwerte für Daimler derzeit nur, wenn möglichst viele Elektroautos verkauft werden. Denn jedes neue Elektroauto geht nicht nur einmal mit einem CO2-Wert von null in die Kalkulation ein, sondern wird bei der Durchschnittsbildung gar doppelt gezählt.

Sicherlich kann es sein, dass der EQC tatsächlich nicht die Anforderungen der Kunden erfüllt und zum Ladenhüter wird. Wirklich sagen kann man das aber erst dann, wenn für Daimler auch wirtschaftlich betrachtet die richtige Zeit gekommen ist, den EQC in größeren Stückzahlen zu verkaufen. Der Startschuss hierfür ist aufgrund der europäischen Emissionsvorschriften erst mit Beginn des neuen Jahres gefallen.

Sollten sich im Laufe des aktuellen Jahres die Zulassungszahlen aber nicht in Richtung 4.000 Stück pro Monat bewegen, dann ist es tatsächlich Zeit, von einem Flop und einer großen Peinlichkeit für die Stuttgarter zu sprechen. Das Ende der Daimler-Aktie oder gar des Daimler-Konzerns wäre ein solcher Flop aber noch lange nicht.

Selbst ein möglicher Flop wäre nicht das Ende der Daimler-Aktie

Den Automarkt verliert man nicht sofort, wenn das allererste Modell einer neuen Modellreihe floppt. Das beste Beispiel hierfür ist die peinliche erste Version der A-Klasse damals im Jahr 1997, die den Elchtest berühmt machte. Heute begeistert die A-Klasse insbesondere jüngere Kunden, die sich das allererste Mal einen Mercedes zulegen. Also auch wenn der EQC tatsächlich zum Flop werden würde, hat der Daimler-Konzern noch einige Pfeile mehr im Köcher, um auch in einer elektrischen Mobilitätswelt zu bestehen.

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Sven besitzt Aktien von Daimler. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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