The Motley Fool

3 Topaktien für Menschen im Ruhestand

Wer in den Ruhestand geht, hat an sein Portfolio ganz andere Anforderungen als noch zu der Zeit, in der man voll gearbeitet hat. Es sieht oft genug so aus, als müsste man Geld aus dem Portfolio holen, um die Kosten im Ruhestand zu decken. Natürlich muss man Rechnungen zahlen und die warten nicht einfach so auf eine Hausse – das macht das ganze Unterfangen etwas riskant. Sicherlich kann man die Aktien im Notfall immer noch verkaufen, aber das ist nicht im Sinne des Erfinders.

Kurz: Man sollte durchaus weiterhin in Aktien investiert bleiben, damit man nicht vollkommen der Inflation ausgeliefert ist. Um den Bedarf mit dem längerfristigen Wachstum, das Aktien bieten können, in Einklang zu bringen, sollte man sich auf Dividendenaktien konzentrieren, die das Potenzial haben, diese Dividenden mit der Zeit zu erhöhen. Auf diese Weise kommt man an ein regelmäßiges Einkommen und muss keine Aktien abstoßen.

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Schauen wir uns deswegen hier mal drei Topaktien an, die für ein Portfolio für Menschen im Ruhestand in Betracht kommen.

1. Das größte Energieinfrastrukturunternehmen in Nordamerika

Enbridge (WKN: 885427) ist ein kanadisches Unternehmen mit einer großen Präsenz auch in den USA; es ist Nordamerikas größtes Energieinfrastrukturunternehmen. Enbridge verdient den größten Teil seines Geldes mit der Bereitstellung von Energie – vor allem von Öl und Erdgas – von der Produktion bis zum Verbrauch. Dies geschieht größtenteils über ein Netzwerk von Pipelines, weshalb das Unternehmen für die Portfolios von Menschen im Ruhestand in Betracht gezogen werden sollte.

Wenn Enbridge eine Pipeline baut, errichtet das Unternehmen damit einen Wettbewerbsvorteil. Pipelines sind in der Regel die wirtschaftlichste Art und Weise, flüssige oder gasförmige Energie zu transportieren, aber sie sind teuer in der Herstellung und sorgen oft für Murren bei Anwohnern. Diese Kombination bedeutet, dass es für Wettbewerber alles andere als einfach ist, hier mitzumischen.

Die Dividende von Enbridge bietet derzeit eine Rendite von etwas mehr als 6 % und das Unternehmen hat diese Dividende kürzlich um fast 10 % erhöht. Enbridge hat seit über 25 Jahren die Dividende erhöht und sie besteht schon seit immerhin 65 Jahren.

2. Ein Versicherungstitan mit starkem Ruf

Prudential Financial (WKN: 852069) ist äußerst stolz auf seine starken Finanzen, was man auch schön am Felsen von Gibraltar im Firmenlogo sehen kann. Prudential ist in der Tat finanziell gut aufgestellt und hat einen Verschuldungsgrad von unter 0,6 und Milliarden von Dollar an liquiden Mitteln in seiner Bilanz. Das passt zu einem Unternehmen aus der Versicherungsbranche; immerhin muss Prudential eine Menge liquider Mittel zur Verfügung haben, um Ansprüche zu begleichen.

Die Dividende von Prudential bietet derzeit eine respektable Rendite von 4,2 %. Vielleicht ist für Anleger aber noch schöner, dass das Unternehmen nur etwa 42 % seiner Gewinne über diese Dividende ausschüttet. Das gibt dem Unternehmen genug Luft, seine Finanzkraft zu schützen, in das Wachstum des Unternehmens zu investieren und die Dividende im Laufe der Zeit sogar noch zu erhöhen, sollte das Unternehmen wachsen. Prudential hat in der Vergangenheit die Dividende in angemessener Weise erhöht, obwohl man während der Finanzkrise 2008 nachvollziehbarerweise einen Rückschritt gemacht hat.

3. Ein Tech-Titan mitten im Turnaround

In seiner Blütezeit war International Business Machines (WKN: 851399) der unangefochtene Herrscher über die IT-Branche. Der Ruf des Unternehmens für seine Qualität war so ausgeprägt, dass die Leute bereit waren, allein für den Namen IBM zu bezahlen.

Als die Technologie fortschritt und die Hardware schnell und billig genug wurde, dass andere konkurrieren konnten, verlor IBM seinen Platz an der Sonne. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren hart kämpfen müssen, um Gewinn und Ergebnis kontinuierlich zu steigern. Als Reaktion darauf begann man, sich auf neuere Technologien und Open-Source-Trends wie Linux einzustellen, um das Cloud-Geschäft aufzubauen und überhaupt auch nur relevant zu bleiben.

Der Turnaround scheint Fortschritte zu machen, auch wenn er langsamer voranschreitet, als viele sich das wünschen. Ironischerweise ist es genau das, was IBM als Investition lohnend macht: Aufgrund dieses langsamen Fortschritts erwarten die Investoren nicht viel. Das Unternehmen wird also zum 10-Fachen des Gewinns gehandelt und die Dividende hat eine Rendite von 4,8 %.

Trotz der Herausforderungen zahlt IBM weiterhin die Dividenden – und steigert sie. Das Unternehmen zahlt diese seit 1916 ununterbrochen und hat die Zahlung 24 Jahre lang in Folge erhöht. Da rund 75 % der Erträge durch die Dividende verbraucht werden, sollten Anleger nicht viel (wenn überhaupt) Dividendenwachstum erwarten, bis die Wende wirklich eintritt.

Trotz der Schwierigkeiten bleibt IBM profitabel und treibt den Turnaround aktiv voran. Langfristig orientierte Anleger haben die Chance, für ihre Geduld angemessen bezahlt zu werden und im weiteren Verlauf des Turnarounds Aktien zu vernünftigen Preisen zu erwerben.

Heute Erträge, morgen Wachstumspotenzial

Obwohl Enbridge, Prudential und IBM alle in unterschiedlichen Branchen tätig sind, bieten sie alle Investoren ein angemessenes laufendes Einkommen und das Potenzial zu mehr Einkommenswachstum.

Obwohl Dividenden nie garantiert werden können, haben diese drei Unternehmen solide Kennzahlen. Für Ruheständler sind das vernünftige Investitionen, die im Portfolio sicherlich alles andere als verkehrt sind.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Enbridge und shortet Aktien von IBM. Chuck Saletta besitzt Aktien von Enbridge und Prudential Financial.

Dieser Artikel erschien am 28.12.19 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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