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Tesla, 2U, zwei großartige Fehler und was ich daraus lerne

Niemand hat an der Börse immer recht. Das lernen wir alle von Zeit zu Zeit. Wenn man seine Fehleinschätzungen reflektiert und daraus lernt, bekommt das ungute Gefühl, falsch zu liegen aber eine positive Wendung.

Diese Übung sollte sich dabei natürlich nicht nur auf die jetzige Zeit beschränken, die man traditionell dazu nutzt, zurückzublicken. Dennoch sind die letzten Tage im Dezember eine gute Gelegenheit, über zwei meiner Geschichten aus den letzten Jahren zu schreiben, bei denen ich ziemlich daneben lag.

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2U (WKN: A1XEYD), der US-Pionier der Online-Weiterbildung, zeigte eindrücklich, dass auch fast perfekte Unternehmen schlechte Investments sein können. Tesla (WKN: A1CX3T) lehrte mich einmal mehr, wie wichtig Vertrauen ist, um an der Börse erfolgreich zu sein.

2U-Aktie: Auch fast perfekte Unternehmen können schlechte Investments sein

Eine langfristige Vision, ein riesiger Markt und ein durch langfristige Verträge abgesichertes Geschäft; die 2U-Aktie schien damals im November 2018 ein nahezu perfektes Unternehmen zu sein. Auch heute noch trifft all das auf das Unternehmen zu. Dennoch steht die Marktkapitalisierung nicht mehr wie damals bei 3,2 Mrd. US-Dollar, sondern hat sich zwischenzeitlich auf nur noch 1,5 Mrd. US-Dollar halbiert.

Beinahe perfekte Unternehmen können sich also durchaus auch als schlechte Investitionen entpuppen. Besonders dann, wenn sich die Geschichte, die das Unternehmen von sich erzählt, zum schlechteren verändert. Genau das haben wir in den letzten Monaten bei 2U beobachten können.

Im dritten Quartal des Jahres 2018 verkündete man noch stolz die Planung, im Jahr 2020 ganze 21 neue Studienkurse in das Online-Angebot aufzunehmen. Von diesem Plan spricht heute niemand mehr. Denn das Unternehmen hat anerkennen müssen, dass die Kosten für das Aufsetzen neuer Online-Studiengänge sehr oft nicht zu den darauf aufbauenden Umsatzchancen passen.

So versucht man nun das vorhandene Kapital anderweitig einzusetzen und sich künftig vermehrt auf kleinere Online-Kurse zu konzentrieren, an deren Ende kein Studienabschluss steht, sondern das Erlernen einer ganz bestimmten Fähigkeit steht – beispielsweise das Beherrschen einer neuen Programmiersprache.

Wirklich bessere Zeiten wird die 2U-Aktie daher wohl erst dann wieder erleben, wenn die Marktteilnehmer darauf vertrauen, dass diese neue Geschichte das Umsatzwachstum aufrechterhalten kann und das Unternehmen der Gewinnzone näherbringt.

Tesla-Aktie: Kein Börsenerfolg ohne Vertrauen

Abgeschreckt von den enormen Emotionen, welche die Tesla-Aktie begleiten, betrachte ich all das schon immer von der Seitenlinie – zumindest was mein privates Aktiendepot anbelangt. Hätte ich mich damals im Juli 2018 nicht von diesen Emotionen blenden lassen, würde ich mich heute über einen Kursgewinn von mehr als 40 % freuen können.

Naja, wahrscheinlich würde ich mich eher ärgern. Denn auf dem Weg zu den heutigen Kursgewinnen hätte ich zunächst Kursverluste von beinahe 40 % aushalten müssen. Bei all den Twitter-Eskapaden, Managementwechseln und Liquiditätssorgen, die in dieser Zeit über Elon Musk und Tesla hereinbrachen, hätte mein fehlendes Vertrauen sicherlich dazu geführt, dass ich mich zum ungünstigsten Zeitpunkt von meinen Tesla-Aktien getrennt hätte.

Diese oder ähnliche Geschichten stehen hinter vielen erfolgreichen Börsengeschichten. Blickt man im Rückspiegel auf die großartigen Kursgewinne der letzten Jahre, vergisst man all die Zweifel und Kursrückschläge, die man bis zum Hier und Jetzt hätte aushalten müssen, um sich über die fantastischen Renditen freuen zu können.

Bevor man also in Aktien investiert, sollte man dieses Vertrauen in ein Unternehmen gewinnen und regelmäßig überprüfen, ob das Unternehmen das ursprüngliche Vertrauen noch immer verdient. Das erfordert natürlich einiges an Recherche-Arbeit. Aber nur wenn man diese Arbeit tut, schafft man es, die kurzfristigen Zweifel und Kursrückschläge zu überwinden.

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Offenlegung: Sven besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt und besitzt Aktien von 2U, Tesla und Twitter.

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