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Wenn man 10.000 US-Dollar in den Börsengang von NVIDIA investiert hätte, hätte man jetzt so viel Geld

Viele von uns hatten nicht das Glück, Aktien einer wachstumsstarken Technologieaktie wie NVIDIA (WKN:918422) zum IPO-Preis zu kaufen. Doch aus ein paar Gründen ist es hilfreich, sich anzusehen, wie viel Geld man verdient hätte, wenn man am Anfang in die Aktie investiert hätte.

Zu Beginn verstärkt es den Zinseszinseffekt bei einer relativ kleinen Investition. Gleichzeitig wird die Bedeutung von Geduld hervorgehoben. Es mag einige Investoren geben, die eine Beteiligung von 10.000 US-Dollar an NVIDIA zum IPO-Preis gekauft haben, doch haben diese Investoren auch nach 400 % Gewinn die Aktien weiter gehalten? Wenn nicht, haben sie eine Menge Geld auf dem Tisch liegen lassen.

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Es kann sehr verlockend sein, einen Gewinner zu verkaufen, nachdem er im Wert gestiegen ist. Doch die Investoren, die sich selbst als Geschäftsinhaber ansehen, werden weiter halten, da sie wissen, dass es fast unmöglich wäre, ein anderes Unternehmen zu finden, das so gut ist wie das, das sie derzeit halten.

Schauen wir uns dennoch an, wie viel man verdient hätte, wenn man die Aktien von NVIDIA zum IPO-Preis gekauft hätte.

Ein Millionärsmacher

NVIDIA verkaufte erstmals am 22. Januar 1999 seine Aktien an die Öffentlichkeit zu einem Kurs von 12 US-Dollar pro Aktie. Die Aktie wurde im Laufe der Jahre viermal gesplittet: 3 Splits im Verhältnis 2 zu 1 und einer im Verhältnis 3 zu 2. (Eine kurze Anmerkung zur Funktionsweise von Splits: Bei einem 2-zu-1-Split erhalten die Aktionäre zwei Aktien für jede Aktie, die sie besitzen. Doch der Aktienkurs wird entsprechend angepasst, sodass der Wert der Investition gleich bleibt.)

Eine Investition von 10.000 US-Dollar hätte 833 Aktien zum IPO-Preis gebracht. Diese Aktien wären nach allen Aktiensplits zu 9.996 Aktien geworden. Bei der aktuellen Aktiennotierung von etwa 214 US-Dollar würde der Wert der Investition 2.139.144 US-Dollar betragen.

Um ehrlich zu sein, hätte ich wahrscheinlich ein paar Gewinne mitgenommen, sobald meine anfängliche Investition zu 30.000 oder 50.000 US-Dollar gestiegen wäre. Doch wenn du deine Gewinner laufen lassen willst, ist eine moderate NVIDIA-Investition ausreichend, um dich zum Millionär zu machen.

Was ist mit Dividenden?

Das Geschäft von NVIDIA besteht darin, sehr teure Grafikkarten zu verkaufen, die hohe Margen erzielen. Dadurch kann das Unternehmen mehr freien Cashflow generieren, als das Management investieren kann. Daher nimmt das Unternehmen einen Teil dieses freien Cashflows und zahlt eine kleine Dividende an die Aktionäre. Die aktuelle vierteljährliche Auszahlung beträgt 0,16 US-Dollar pro Aktie.

Wenn du 9.996 Aktien besäßest, würdest du pro Quartal 1.599 US-Dollar an Dividendeneinnahmen erzielen, was sich auf 6.397 US-Dollar pro Jahr beläuft.

NVIDIA hat die erste Quartalsdividende im Jahr 2012 mit 0,075 US-Dollar pro Aktie eingeführt. Die Dividendenausschüttung hat sich in den letzten sieben Jahren mehr als verdoppelt, und sie sollte im Laufe der Zeit mit dem Wachstum des Umsatz und freien Cashflow weiter steigen.

Was treibt das Wachstum an?

Ein weiterer Grund, warum die frühen Investoren von NVIDIA ihre Aktien behalten wollten, ist, dass das Unternehmen in den letzten zehn Jahren mehr Wege gefunden hat, um zu wachsen. Die kumulierte Rendite der Aktie seit der IPO beträgt 21.300 %. In den letzten 10 Jahren ist der Aktienkurs um 1.290 % gestiegen. Das bedeutet, dass aus einer Investition von 1.000 US-Dollar im Dezember 2009 bereits 13.900 US-Dollar geworden wären.

NVIDIA ist seit langem bekannt für die innovativen Grafikkarten für PC-Gamer. Es ist das führende Unternehmen im Markt für Grafikkarten und liegt deutlich vor dem Rivalen Advanced Micro Devices. Doch das Management hat zusätzliche Anwendungen für die Technologie gefunden, was NVIDIA viel mehr Möglichkeiten eröffnet.

Mehr Nachfrage kommt von den Unternehmen, die leistungsstarke Grafikchips benötigen, um Berge von Daten mit künstlicher Intelligenz (KI) und Deep Learning (eine fortgeschrittene Form der KI) zu verarbeiten. NVIDIA ist außerdem Partnerschaften mit mehreren führenden Automobilherstellern eingegangen, um selbstfahrende Autos mit der NVIDIA DRIVE-Platform zu entwickeln.

Der Verkauf von Gaming-Grafikkarten macht immer noch den größten Teil des Jahresumsatzes von NVIDIA aus, doch die Bereiche Rechenzentrum, professionelle Visualisierung und Automotive sind für das zukünftige Wachstum ebenso wichtig.

NVDA Chart

Daten von YCharts.

Die Aktie ist in den letzten 12 Monaten um 62 % gestiegen, liegt jedoch trotzdem unter dem Allzeithoch von 2018. NVIDIA erlitt im vergangenen Jahr einen Rückschlag durch eine Verlangsamung im Gaming- und Rechenzentrumsgeschäft. Jetzt, wo diese Märkte wieder wachsen, ist es nicht zu spät, die Aktie in dein Portfolio aufzunehmen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt NVIDIA.

Dieser Artikel wurde von John Ballard auf Englisch verfasst und am 22.12.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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