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Wirecard-Aktie: Die Highlights des Jahres 2019!

Foto: Wirecard AG

Die Aktie von Wirecard (WKN: 74720) hat ein bewegtes Börsenjahr 2019 hinter sich. In diesen Tagen ist es zwar die gefühlte Wiederholung der Vorwürfe der „Financial Times“, die das Papier des DAX-Konzerns bewegt. Eine Thematik, die erneut Druck in die Aktie gebracht und dadurch zu einem schwachen Abschneiden in den vergangenen rund zwölf Monaten geführt hat.

Nichtsdestoweniger war das Jahr 2019 auch von operativen Highlights, weiterem Wachstum und spannenden Kooperationen geprägt. Wie gewaltig diese Meilensteine hierbei gewesen sind, dürften so manche Investoren vielleicht in Anbetracht der „Financial Times“ sogar wieder ein wenig verdrängt haben.

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Zeit, sich ein paar Highlights in Erinnerung zu rufen. Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf einige operative Highlights, die die Wirecard-Aktie in diesem aufregenden Geschäftsjahr präsentieren konnte.

Der Blick auf operative Erweiterungen

Zuallererst gab es dabei natürlich wieder manch operative Kooperationen zu bestaunen. Der DAX-Konzern hat in diesem Jahr schließlich erneut signifikant seinen Kundenkreis erweitern können. Neben einer quantitativen Komponente kam dabei auch ein qualitatives Wachstum hinzu.

Denn neben der reinen Menge der vielen Partnerschaften gab es in letzter Zeit schließlich eine ganze Menge Qualität zu bestaunen. Egal ob Aldi, Playmobil, Orange Bank, Ikea oder auch viele, viele weitere prominente Namen: Der Zahlungsdienstleister hat in diesem Jahr seinen Kundenkreis definitiv bedeutend erweitern können.

Nichtsdestoweniger ist das meines Erachtens nicht mal ansatzweise das Highlight. Insbesondere nicht für die kommenden Wochen und Monaten. In meinen Augen ist nämlich der erst kürzlich bekannt gewordene Schritt, dass Wirecard mit einem attraktiven Zinsangebot von 0,75 % pro Jahr auf Girokonten-Guthaben den Bankdienstleistungen Konkurrenz machen möchte, der eigentlich größte Schritt. Das könnte langfristig schließlich zu einem bedeutenden Wachstum im Bereich der Privatkunden führen, was eine zweite, gigantische Wachstumssäule eröffnen könnte.

Wirecard könnte demnach nicht bloß Zahlungsdienstleister werden, sondern so etwas wie eine digitale, innovative und vom Serviceangebot her schnelllebige Bank 2.0. Eine Perspektive, die operativ die größte Erweiterung der vergangenen Wochen und Monate bedeuten könnte.

Der Blick auf einige Wachstumszahlen

Doch auch die vergangenen Wochen und Monate waren aus Sicht des operativen Wachstums alles andere als verkehrt. Der Zahlungsdienstleister konnte schließlich erneut sein Zahlenwerk bedeutend steigern und wieder einmal mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten glänzen. Wobei die Zahlen hier selbstverständlich inzwischen auch schon gigantische Dimensionen erreichen.

Alleine für die ersten neun Monate des aktuellen Geschäftsjahres 2019 konnte Wirecard schließlich die Umsätze um 37 % auf 1,94 Mrd. Euro steigern. Das Transaktionsvolumen stieg dabei um 37,7 % auf 124,4 Mrd. Euro für die ersten neun Monate, was definitiv ein gewaltiger Geldberg ist. Zudem wird der Zahlungsdienstleister mit einem operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in Höhe von 553,1 Mio. Euro immer profitabler. Auch das, wie gesagt, das Ergebnis für die ersten neun Monate.

Das Wachstum dürfte auch weiterhin in Anbetracht der Prognosen anhalten, zumal im kommenden Börsenjahr 2020 sogar ein operatives Ergebnis in Milliardenhöhe unterm Strich erzielt werden soll. Allerdings ist das auch prognostisch noch nicht einmal ansatzweise das Highlight, wo der DAX-Zahlungsdienstleister langfristig noch hinmöchte.

Die Prognose-Highlights

Das Prognose-Highlight schlechthin dürfte schließlich das neue Zahlenwerk sein, das das Management für den Zeitraum bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025 bekannt gegeben hat. Bereits im vergangenen Jahr präsentierte der Zahlungsdienstleister hier eine Prognose eines Transaktionsvolumens von 710 Mrd. Euro, woraus Umsätze in Höhe von 10 Mrd. Euro bei einem Ergebnis von 3,3 Mrd. Euro erzielt werden sollten. Eine Prognose, die nun noch einmal deutlich getoppt werden konnte.

Wie das Management zum Herbst bekannt gegeben hat, rechne man nunmehr bis zum Ende dieser Zeitspanne mit einem Transaktionsvolumen in Höhe von 810 Mrd. Euro bei Umsätzen in Höhe von 12 Mrd. Euro und einem operativen Ergebnis von 3,8 Mrd. Euro. Definitiv eine beeindruckende Prognose, die sogar schon heute mit den Wörtchen konservativ belegt worden ist.

Womöglich ist das lediglich ein Vorgeschmack dessen, was hier möglich sein wird, wobei diese Aussicht die Aktie schon heute vergleichsweise günstig erscheinen lassen würde. Die Wirecard-Aktie besitzt daher noch immer eine ganze Menge Wachstumsfantasie.

Vorfreude auf 2020?

Wirecard konnte in den vergangenen Wochen und Monaten daher definitiv mit einigen Highlights aufwarten. Sowohl die Kooperationen und operativen Erweiterungen als auch die Zahlen ließen den Rückschluss auf ein starkes Wachstum zu. Die aktuellen Prognosen zeigen dabei in eine ähnliche Richtung.

Sollte jetzt noch etwas Ruhe in diese DAX-Aktie einkehren, könnte auch wieder der Aktienkurs zum Turnaround ansetzen. Allerdings wird das vermutlich noch die ersten Wochen und Monate des kommenden Börsenjahres 2020 einnehmen, da eine in Aussicht gestellte Lösung im Kontext der „Financial Times“ wohl erst innerhalb des ersten Quartals erwartet wird.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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