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Siemens steckt noch tiefer in der Elektromobilität, als du denkst

Quelle: www.siemens.com/presse

Die Elektrifizierung der Mobilität ist eine großartige Chance für Siemens (WKN: 723610), um auf den verschiedensten Ebenen zu wachsen, von der Ladeinfrastruktur über die Erzeugung und Speicherung von Grünstrom und Wasserstoff bis hin zur Lieferung von kompletten Antriebssträngen. Auch mit Automatisierungstechnik gibt es vielfältige Potenziale rund um neue Fertigungslinien etwa für E-Motoren und Batterien.

Besonders spannend finde ich allerdings die Partnerschaften mit jungen Fahrzeugherstellern, deren Anzahl sich ständig erhöht. Jetzt, wo die Elektromobilität vor dem entscheidenden Durchbruch steht, sollten diese Entwicklungen Anleger aufhorchen lassen, denn es geht um noch mehr für Siemens.

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Es geht um viel für Siemens

Schon immer war die Fahrzeugindustrie ein bedeutender Kunde von Siemens. Autofabriken benötigen schließlich jede Menge Elektrotechnik und Automatisierung. Aber wenn sich jetzt zunehmend die Elektromobilität durchsetzt, dann besteht für den Konzern die Chance, weit über die Fabriken hinaus die neue Mobilitätswelt mitzugestalten. Und je schneller der Wandel kommt, desto besser stehen die Chancen, dass der wachsende Stromverbrauch in Neugeschäft für die Infrastruktur-Geschäftsbereiche mündet, sprich mehr Windturbinen, stärkere Stromnetze und anderes mehr.

Aus dieser Überlegung heraus wird klar, warum Siemens die Nähe zu Volkswagen (WKN: 766403) sucht, dem wohl offensivsten Autobauer, was Investitionen in die Elektrifizierung angeht. So unterstützen die Münchner die Wolfsburger nicht nur umfassend bei der globalen Fortentwicklung ihrer Produktion in Richtung Industrie 4.0, sondern packen auch beispielsweise bei der Einführung der Elektromobilität in Ruanda mit an.

Aber Siemens verlässt sich nicht auf die Partnerschaft mit etablierten Herstellern. Im Gegenteil lässt sich beobachten, dass der Konzern aktiv die Saat für eine neue Generation von Autobauern legt. Eine Auswahl habe ich im Folgenden zusammengestellt:
Hackrod, Kalifornien: Maßgeschneiderte Rennwagen und Motorräder im individuellen Design durch die Nutzung von digitalen Werkzeugen und 3D-Druck.
– Uniti, Schweden und UK: Serienfertigung eines elektrischen Dreisitzers für die Stadt unter Einsatz von 3D-Druck.
– Local Motors, Arizona: Innovative Fahrzeugkonzepte, die in der Fertigung intensiv auf 3D-Druck setzen.

Auch die kürzliche Übernahme von MultiMechanics dürfte dazu beitragen, fortschrittliche Start-ups noch besser aus einer Hand unterstützen zu können. Schließlich lassen sich mit der Software des Spezialisten komplexe Leichtbauteile simulieren, was zur beschleunigten Fahrzeugentwicklung beitragen sollte.

Siemens fährt zweigleisig

Wie man also gut erkennen kann, hängt sich Siemens nicht nur an die Großen wie VW ran, sondern treibt diese auch durch die tatkräftige Unterstützung von Start-ups an. Klar ist auch, dass es nicht nur um die Elektromobilität mit allem Drum und Dran geht, sondern auch um ein weiteres wichtiges Ziel des Konzerns: den 3D-Druck im industriellen Umfeld zu etablieren.

Lange Jahre waren es vor allem Bastler und Prototypenentwickler, die sich der additiven Fertigungsverfahren bedienten. Sobald ein Produkt in Großserie ging, griffen die Hersteller dann doch lieber auf den bewährten Formenbau zurück. Nun hat sich jedoch nicht nur die Druckertechnik unheimlich weiterentwickelt, sondern auch die Einbindung in das Fabrikumfeld.

Auf diesem Gebiet hat Siemens eine Menge geleistet, indem Allianzen geschmiedet wurden, um Kommunikationsstandards, Datenformate und Softwarekomponenten aufeinander abzustimmen. Mittlerweile ist man so weit gekommen, dass die Produktentwicklung und die Fertigungsplanung immer mehr Hand in Hand gehen. Früher waren das nahezu komplett getrennte Phasen. Erst musste das Produktdesign abgesegnet werden und dann wurden die Werkzeuge gebaut, mit denen es massengefertigt werden konnte. Nachträgliche Änderungen waren da teuer.

Mit den Autostart-ups kann Siemens hingegen beweisen, dass der 3D-Druck reif ist und nicht nur bei den Kosten mithalten kann, sondern auch noch Dinge ermöglicht, die früher undenkbar waren. Letztlich kann jeder Kunde ohne wahnsinnigen Aufpreis sein Einzelstück bekommen – und das ist ja eine der großen Visionen von Industrie 4.0.

Es lockt eine Menge Geschäft

Siemens kann neuartige Fabrikkonzepte liefern, die auf additiver Fertigung, Cloud-Software, Edge Computing und intelligent vernetzter Automatisierung basiert. Um das zu demonstrieren, haben sich die Münchner bei einigen der innovativsten Elektroauto-Start-ups eingeklinkt.

Damit schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Erstens beschleunigen sie damit den Siegeszug der Elektromobilität mit weitreichenden positiven Folgen für nahezu den gesamten Konzern. Und zweitens schaffen sie so einzigartige Schaufenster für ihre Industrie-4.0-Fähigkeiten. Wenn diese Projekte den erwarteten Erfolg bringen, dann sollte auch die Nachfrage aus anderen Branchen noch stärker anziehen.

So wie es für mich aussieht, schafft sich Siemens so auf Jahre hinaus robuste Wachstumspotenziale, von denen auch die Aktie weiterhin profitieren sollte.

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Ralf Anders partizipiert über ein von ihm betreutes Indexzertifikat an der Aktienentwicklung von Siemens. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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