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Wirecard-Aktie: Braun versprüht erneut Optimismus – auch im Kontext der Sonderprüfung?

Foto: Getty Images

Die Wirecard (WKN: 747206)-Aktie bleibt auch zum Jahresende ein heißes Eisen. Wenigstens ist es zur Feiertagssaison ein wenig ruhiger rund um die Aktie des Zahlungsdienstleisters geworden. Immerhin hat die „Financial Times“ in den letzten Tagen wieder vermehrt mithilfe kritischer Berichte angestachelt.

Ein Funktionär, der sich seinen Optimismus weiterhin nicht nehmen lässt, ist der CEO und Chef Markus Braun, der sich nun zum Jahresende erneut an Investoren und Mitarbeiter gewandt hat.

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Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf diese Zeilen, die Braun nun mit den Interessierten geteilt hat. Sowie darauf, welche Spekulationen diese wenigen Zeichen im Rahmen der Kurznachricht erneut angestachelt haben.

Eine weitere Twitter-Salve

Das Medium der neuen Nachricht war auch dieses Mal der Kurznachrichtendienst Twitter. Bereits des Öfteren hat sich der Vorstandsvorsitzende und Großaktionär des DAX-Konzerns über diesen Kanal an die Investoren und Interessierten gewandt. Erst vor wenigen Tagen wurde so erneut auf einige operative Dinge eingegangen.

Wie Braun seine Follower nun wissen ließ, blicke er mit großem Optimismus in ein neues Börsenjahr 2020. Er danke allen Mitarbeitern für ihren großartigen Job in einem turbulenten Jahr 2019 und wünsche ihnen eine wundervolle Weihnachtszeit. So die Nachricht sinngemäß im Überblick.

Für Spekulationen sorgen dabei natürlich nicht die Dankesworte an die Mitarbeiter, die jedoch ebenfalls im Kontext des starken Wachstums und der vielen teilweise prominenten Kooperationen gedeutet werden können, sondern die gesunde Prise Optimismus. So mancher malt sich derzeit beispielsweise bereits aus, dass diese Aussage in Richtung Wirtschaftsprüfung durch die KPMG gehen sowie auf ein baldiges Ende dieses Kapitels abzielen könnte. Möglicherweise sogar noch vor dem Ende des ersten Quartals des kommenden Börsenjahres.

Es ist, wieder mal, nichts Neues

Nichtsdestoweniger handelt es sich bei diesen Aussagen jedoch eigentlich um keine gravierenden Neuigkeiten. Dass das Management von den weiteren Aussichten überzeugt ist, zeichnet sich bereits seit Längerem ab. Sowohl in den angehobenen Prognosen als auch in den vielen weiteren Partnerschaften können wir eine solche operative Richtung bereits vernehmen.

Auch bezüglich der möglichen Intention in Richtung KPMG ist der hypothetische Gehalt einer solchen Aussage alles andere als neu. Bereits kurz nach dem Aufkommen der weiteren kritischen Berichte hat das Management hier schließlich bereits gesagt, dass diese Meldungen keinerlei Substanz besitzen. Entsprechend dürfte eine solche Interpretation ebenfalls wenig überraschend sein. Wie gesagt, wenn eine solche Aussage bezogen auf dieses Thema überhaupt beabsichtigt gewesen ist.

Vielleicht waren die aktuellen Twitter-Grüße eben genau das: einfach Twitter-Grüße an Investoren und Mitarbeiter, die natürlich wie gewohnt nur so vor Optimismus strotzen. Eine Interpretationsmöglichkeit, die für mich die naheliegendste wäre. Wobei auch das wenig an der grundsätzlichen Aussage und den aktuellen Einschätzungen des Managements bezogen auf die kritischen Berichte der „Financial Times“ verändern würde.

Es bleibt weiterhin eine Zerreißprobe!

Auch die ersten Monate des kommenden Börsenjahres 2020 dürften daher weiterhin eine Zerreißprobe für die Aktie des Zahlungsdienstleisters werden. Einerseits wird es wohl erneut spannende Nachrichten über Kooperationen und frische Zahlen geben, die hier auf ein starkes Wachstum schließen lassen.

Andererseits werden wohl weitere Kapriolen rund um die „Financial Times“ folgen, was den Kurs durchaus noch das eine oder andere Mal bis Ende des ersten Quartals durcheinanderwirbeln könnte. Die neue Twitter-Salve wird hieran wohl wenig verändern.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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