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Buffett investiert mehr in diese 3 Sektoren

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Nur wenige Investoren waren in ihrem Leben so erfolgreich wie der CEO von Berkshire Hathaway (WKN:854075)(WKN:A0YJQ2), Warren Buffett. Über eine Spanne von ungefähr 65 Jahren hat Buffett aus etwa 10.000 US-Dollar Startkapital ein Nettovermögen von mehr als 87 Mrd. US-Dollar gemacht, Stand Donnerstag, 12. Dezember. Ganz zu schweigen davon, dass die Aktienkurssteigerung von Berkshire Hathaway im Laufe der Jahre den Aktionären mehr als 400 Mrd. US-Dollar Vermögen eingebracht hat.

Da Buffett auf eine lange Geschichte beim Analysieren des Marktes zurückblicken kann, wenden sich die Wall Street und die Investoren oft an das „Orakel von Omaha“, um neue Anlageideen zu erhalten. Welche bessere Möglichkeit gibt es also, an solche Ideen zu kommen, als die vierteljährlichen 13F-Einreichungen bei der SEC Commission, die den Investoren einen Einblick in das Portfolio der größten und klügsten Köpfe in der Anlagewelt bietet?

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Ein kurzer Blick auf Buffetts 13Fs in den letzten drei Jahren zeigt, dass er den Einsatz insbesondere in drei Sektoren erhöht hat.

Finanzen

Das ist wahrscheinlich für niemanden eine Überraschung, aber Berkshire Hathaway erhöht seit einiger Zeit kontinuierlich sein Engagement in Finanzwerten. Mitte 2016 hatte Berkshire Hathaway „nur“ 32,6 % seines Anlageportfolios im Finanzbereich gebunden. Zum Ende des dritten Quartals 2019 machten die Finanzwerte jedoch 46 % aus.

Buffett hat ziemlich deutlich gemacht, dass er das Gewinnpotenzial von großen Banken wirklich mag, weshalb seine Position bei der Bank of America (WKN:858388) in den letzten Jahren so stark wuchs. Die Bank of America könnte sehr wohl die zinssensibelste aller Großbanken sein. Da die US-Notenbank die Zinsen ausgehend vom Rekordtiefstand zwischen Dezember 2008 und Dezember 2015 wieder steigerte, trug sie dazu bei, den Zinsüberschuss der BofA deutlich anzukurbeln. Ganz zu schweigen davon, dass sich die Kreditqualität der Bank of America enorm verbessert hat und das Unternehmen bei der Schließung einiger seiner Filialen und der Konzentration auf das digitale Bankgeschäft hervorragende Arbeit geleistet hat, um die Kosten zu senken.

Berkshire Hathaway hat auch seine Beteiligung an JPMorgan Chase (WKN:850628) kontinuierlich erhöht. Buffett ist ein großer Fan von JPMorgan Chase-CEO Jamie Dimon und hat zuvor erklärt, dass er den jährlichen Aktionärsbrief von Dimon liest, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was in der Bankenbranche vor sich geht. JPMorgan Chase hat üblicherweise die höchste Kapitalrendite und Eigenkapitalrendite unter den großen US-Banken und bietet derzeit eine marktgerechte Dividendenrendite von 2,7 %.

Transportwesen

Das könnte eine kleine Überraschung sein. Nachdem Buffett zur Jahresmitte 2016 praktisch nichts im Transportbereich hatte, hat er nun 4,7 % seines Investmentportfolios auf Transportaktien ausgerichtet. Wenn ich „Transportaktien“ sage, meine ich damit Fluggesellschaften.

Im dritten und vierten Quartal 2016 begann Buffett, bedeutende Positionen bei einer Reihe wichtiger Fluggesellschaften aufzubauen, darunter die American Airlines Group (WKN:A1W97M), Delta Air Lines, United Airlines und Southwest Airlines. Die These hinter diesen Investitionen scheint der dramatische Rückgang der Ölpreise Anfang 2016 zu sein. Die niedrigeren Ölpreise, die kurzzeitig unter 30 US-Dollar pro Barrel lagen, ließen die Treibstoffkosten der Fluggesellschaften deutlich sinken. Das wiederum trug dazu bei, die Gewinne nach oben zu treiben.

Dennoch ist das Transportwesen für das Orakel von Omaha eine seltsame Wahl, da hier viel Kapitaleinsatz nötig ist, um die oft niedrigen Margen zu erzielen. Anhaltend niedrige Zinsen haben einer Branche, die oft auf Fremdfinanzierung angewiesen ist, geholfen, ihre Flotten zu erweitern und zu modernisieren, aber die Fluggesellschaften haben nicht die Fähigkeit gezeigt, mit Rezessionen gut umzugehen, zumindest nicht in der Vergangenheit. Besonders besorgniserregend ist American Airlines mit einer Nettoverschuldung von mehr als 29 Mrd. US-Dollar. Wenn die US-Wirtschaft auf Probleme stößt, wäre American Airlines unter den ersten Transportgesellschaften, die Probleme bekommen.

Informationstechnologie

Nicht zuletzt war Buffett in den letzten Jahren auch ein aktiver Käufer im Technologiebereich. Bis Mitte 2016 umfasste die Informationstechnologie noch einen Anteil von 10,6 % am Portfolio von Berkshire Hathaway. Zum Ende des dritten Quartals lag der Anteil der Informationstechnologie bei 26 %.

Warum das plötzliche Interesse am Tech-Bereich? Nun, Tatsache ist, dass Buffett seit 2011 stark in IBM (WKN:851399) investiert hatte, aber diese Investition schrumpfte mit der Zeit wieder zusammen. Die Versäumnisse von IBM bei der Vermarktung von Cloud-Produkten führte zu einem mehrjährigen Umsatzeinbruch, von dem sich das Unternehmen noch nicht erholt hat. Buffett verkaufte seine Anteile an IBM bis 2018 vollständig.

Gleichzeitig erhöhte Buffett schnell die Beteiligung von Berkshire Hathaway am Technologieriesen Apple (WKN:865985), die er 2016 erstmals erwarb. Heute macht Apple mehr als ein Viertel des investierten Kapitals von Berkshire aus, was zeigt, wie sehr Buffett von dem Unternehmen und CEO Tim Cook überzeugt ist. Buffett nimmt das iPhone als unterbewerteten Vermögenswert für das Unternehmen wahr und ist ein großer Fan der massiven Aktienrückkaufpläne von Apple. Außerdem zahlen nur wenige Unternehmen auf der Welt mehr jährliche Dividenden aus als Apple und Buffett hat kein Problem damit, die Früchte des stetigen Dividendenwachstums zu ernten.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

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Dieser Artikel wurde von Sean Williams auf Englisch verfasst und am 17.12.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. 

The Motley Fool besitzt Aktien von Apple, Berkshire Hathaway (B-Aktien), Delta Air Lines und Southwest Airlines und empfiehlt sie. The Motley Fool besitzt eine Shortposition auf IBM und empfiehlt folgende Optionen: Long Januar 2021 $200 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short Januar 2021 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Long Januar 2020 $200 Calls auf IBM, Short Januar 2020 $200 Put auf IBM, Short Januar 2020 $155 Calls auf IBM und Short Januar 2020 $220 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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