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Volkswagens E-Mobilität: Elektrobus ID Buzz für die WM in Qatar 2022

Foto: Volkswagen AG

Das erklärte Ziel von Volkswagen (WKN: 766400) ist es bekanntermaßen, der neue Hersteller für Elektroautos zu werden – auf jeden Fall eine starke Ambition, wenn du mich fragst. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste man E-Mobilität-Pionier Tesla vom Thron stürzen und sich zusätzlich gegen die Konkurrenz aus Amerika, Asien und dem heimischen Gefilde durchsetzen.

Der riesige Volkswagen-Konzern scheint sich durch das schwierige Marktumfeld und die möglicherweise späte Erleuchtung, in das Elektrogeschäft einzusteigen, jedoch nicht abschrecken zu lassen. Ganz im Gegenteil: Im Internetauftritt zur E-Mobilität wird mit der ID-Modellreihe eine neue Ära der Elektromobilität angepriesen. Intelligent, innovativ und nachhaltig sollen die Modelle sein, und vor allem massenfähig. Denn jeder soll die Möglichkeit haben, Teil der „ID-Bewegung“ zu werden.

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Das klingt alles wunderbar, vor allem der Punkt mit der Massenfähigkeit. Dazu gehört schließlich nicht nur, dass erst die Infrastruktur geschaffen und der Strom wirklich hundertprozentig nachhaltig erzeugt werden muss, nein, dazu gehört auch, dass der Preis für einen gut aussehenden, sportlichen und natürlich mit großer Reichweite versehenen Volkswagen erschwinglich sein muss – für das Volk eben, oder?

Genügend Marktmacht, Forschungsgewalt, Cash und Zukunftsvisionen hat man also in Wolfsburg. Jetzt gilt es unter Beweis zu stellen, dass man auch dem nachkommt, was man vorgibt. Hoffentlich dieses Mal nicht so unglimpflich wie bei der Sache mit dem Dieselskandal. Ich könnte wetten, dass die betroffenen Wagen damals auch als super innovativ, nachhaltig oder sonst was angepriesen wurden. Bringt halt nichts, wenn man die Kunden und irgendwo sich selbst belügt (ja, ich war auch von dem Dieselskandal betroffen und ja, ich stehe VW seither mit einer gewissen Skepsis gegenüber).

Doch zurück zu den Fakten! Ich habe erst gelesen, dass Volkswagen zur Fußballweltmeisterschaft in Qatar 2022 autonom fahrende E-Busse auf die Straßen bringen möchte – natürlich der ID-Modellreihe entstammend. Sehen wir uns das doch an.

Der Bulli der Zukunft

Der VW-Bulli ist wohl ein Kultfahrzeug wie kein anderes. Doch auch der Bulli möchte elektrisiert werden, und dazu wird es wohl den Elektrobus ID Buzz geben. Volkswagen möchte zusammen mit einem Großaktionär, dem Staatsfonds QIA von Qatar, eine ganze Flotte selbstfahrender Elektrobusse auf die Straßen von Qatar bringen. Während der WM soll also ein emissionsfreies, elektrisches und eben autonomes Nahverkehrssystem in Doha geschaffen werden, das auch nach der WM Bestand haben soll.

Nach Angaben vom Konzern sollen so 35 autonom fahrende E-Shuttles des E-Bullis ID Buzz für jeweils vier Fahrgäste in Betrieb genommen werden. Ähnlich wie bei den Tests von Daimler zum autonomen Fahren werden die Bullis nicht komplett ohne Fahrer auskommen. Die Fahrt an sich ist vollständig automatisiert, aber zur Sicherheit der Gäste ist ein Sicherheitsfahrer an Bord, der bei Bedarf eingreifen kann.

Ein netter Coup

Rein aus Marketingsicht finde ich die Idee gar nicht übel. Ich bin mir ziemlich sicher, dass – unter der Voraussetzung, das Projekt wird wie geplant durchgeführt – während der WM die autonom fahrenden Bullis in das Licht der medialen Berichterstattung rücken werden. Somit generiert man öffentlichkeitswirksam gute PR für Volkswagen als angehenden E-Auto-Star. Das Ganze dann auch noch mit dem ohnehin beliebten und kultigen Bulli als Aushängeschild für Volkswagen.

Da vor allem wir Deutsche fußballbegeistert sind, sollte man damit vor allem zu Hause den einen oder anderen eventuell auf den Geschmack eines Elektro-Volkswagens bringen. Doch wer weiß, vielleicht startet VW auch bereits vor der WM 2022 große Werbekampagnen und bringt elektrische Sondereditionen an den Markt, die auch ohne die Qatar-Promo begeistern können.

So oder so bleibt abzuwarten, wie sich die verschiedenen Autohersteller im Bereich der E-Mobilität schlagen. Auch das autonome Fahren ist, elektrisch oder nicht, ein wichtiger Aspekt, an dem zunehmend mehr Hersteller arbeiten. Es bleibt also spannend in der Branche und ich bin wirklich gespannt, wer 2022 oder auch schon früher wirklich auf dem Elektrothron sitzen wird.

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Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla. 

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