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Bitcoin statt Buffett und Berkshire? Warum das ein teurer Fehler ist, liebe Millenials!

Bitcoin sorgt in diesen Tagen wieder für eine Menge Aufmerksamkeit, beziehungsweise die Anziehungskraft, die die digitale Münze derzeit versprüht. Insbesondere eine Studie der US-Maklerfirma Schwab zeigt sehr deutlich, wie beliebt diese Krypto-Anlagemöglichkeit ist. Speziell bei Millenials scheint die Krypto-Leitwährung derzeit stark gefragt zu sein.

Besonders ein nicht ganz plausibler Vergleich mit Netflix und Disney hat dabei bereits für Aufsehen gesorgt, genauso wie nun wohl ein Vergleich mit Warren Buffett und Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2), das ebenfalls etwas weniger in der Gunst der Millenials steht als die digitale Münze. Schauen wir im Folgenden daher erneut auf ein paar spannende Zahlen und darauf, wieso die jüngere Generation hier wohl einen großen Fehler macht.

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Hier steht Warren Buffett hinten an

Wie Charles Schwab, die besagte Makler-Firma, im Rahmen einer repräsentativen Studie mit 142.000 Befragten zu den jeweiligen Anlageformen herausgefunden hat, bleiben Bitcoin und die jeweiligen Produkte basierend auf der Kryptowährung besonders bei den jüngeren Anlegern sehr beliebt. Demnach würden 1,84 % aller befragten Millenials derzeit lieber in Krypto-Produkte investieren als in Warren Buffetts legendäre Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway, die es lediglich auf einen Anteil von 1,73 % bringt.

Ein kleiner, aber doch bedeutender Unterschied in den Augen der jeweiligen Marktbeobachter, was möglicherweise weitreichend sein könnte. Trotz aller Kritik an dem Vergleich bleibt hierbei eine Kernmessage bestehen: Der Bitcoin besitzt eine wahnsinnige Anziehungskraft auf zumindest einen bedeutenden Teil aller Investoren in der Altersgruppe zwischen 25 und 39. Das lässt sich gewiss nicht leugnen.

Allerdings scheint ein Großteil dieser Spekulanten beim Bitcoin einen bedeutenden Fehler zu machen, vor allem wenn wir hier einen Vergleich mit Berkshire Hathaway anstellen. Ein Fehler, der sie im Endeffekt teuer zu stehen kommen könnte.

Die Kritik am Bitcoin

Bei einer Investition in Bitcoin spekuliert man als Investor im Grunde genommen lediglich darauf, dass es einen Zeitpunkt X geben wird, bei dem ein anderer einem mehr für diese Währung bezahlen wird. Das ist im Endeffekt das Gleiche, als wenn man in Gold investieren würde. Oder aber in Comic-Hefte oder in andere Sammelleidenschaften. Auch wenn das einen gewissen Wertzuwachs bringen kann, investiert man hier lediglich in Angebot und Nachfrage, die den Preis bestimmen werden. Das kann in einem solchen Fall selbstverständlich auch nach hinten losgehen, zumal Gold stets Gold bleiben wird, genauso wie ein Bitcoin immer bloß ein Bitcoin bleibt.

Aktien werden kurstechnisch kurz- bis mittelfristig zwar ebenfalls von Angebot und Nachfrage determiniert. In der Zwischenzeit, in der Spekulanten jedoch hier ihr Glück versuchen, produzieren die Unternehmen Waren oder Dienstleistungen, die zu Gewinnen führen und hier aktiv das jeweilige Unternehmensvermögen vermehren. Und somit auch das Vermögen, das jeder Investor, der eine Aktie hält, besitzt. Definitiv ein bedeutender Unterschied, möglicherweise sogar der kleine, feine Unterschied, der Investieren hier vom Spekulieren trennt.

Zudem ist Warren Buffett ein Meister, wenn es darum geht, die besten und profitabelsten Unternehmen unseres Planeten zu identifizieren. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten hat der Starinvestor schließlich eine durchschnittliche jährliche Rendite von über 20 % pro Jahr generiert und die breiten Märkte damit weit hinter sich gelassen. Auch wenn Berkshire Hathaway aufgrund seiner Größe womöglich etwas langsamer wachsen wird, ist eine Investition hier unterm Strich noch immer ein diversifizierter Weg, um mithilfe vieler Beteiligungen den Vermögensaufbau voranzutreiben.

Millenials in Spekulierlaune

Die Millenials scheinen daher in diesen Tagen eher in Spekulierlaune zu sein und das Grundprinzip vom Investieren nicht zu verstehen. Ob der Bitcoin steigen oder fallen wird, bestimmen hier lediglich Angebot und Nachfrage, was die Planbarkeit des Vermögensaufbaus deutlich einschränkt.

Gerade Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway bietet hier einen krassen, erfolgreichen Kontrast mit einem seit Jahrzehnte erfolgserprobten Modell, das auf Produktivität und Gewinnen basiert. Vielleicht sollten einige Millenials hier besser noch einmal überlegen, was wirklich langfristig der beste Weg ist.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway und Walt Disney. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway, Netflix und Walt Disney. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2021 $60 Calls auf Walt Disney, Short Januar 2021 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long Januar 2021 $200 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).