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2.500 Euro Dividende im Monat? Der Weg dorthin ist gar nicht mal so schwierig!

Foto: Getty Images

Es ist gewiss der Traum vieler Einkommensinvestoren, möglichst hohe Einkünfte aus ihren Dividenden zu erzielen. So mancher schielt vielleicht sogar darauf, einen Teil oder sogar den ganzen Lebensunterhalt aus den eintrudelnden Ausschüttungen zu bestreiten. Gewiss ein ambitioniertes Ziel, das einiges an Einsatz erfordert.

2.500 Euro an monatlicher Dividende im Durchschnitt könnte eine interessante Messlatte sein, bei der man als Investor einen Großteil seiner Basislebenshaltungskosten von den Ausschüttungen bestreiten kann. Vielleicht sogar noch ein Quäntchen darüber hinaus, je nachdem, wo und wie man lebt.

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Die gute Nachricht an dieser Stelle: Dividendeneinkünfte in dieser Größenordnung liegen definitiv im Bereich des Möglichen, wenn man eine gewisse Zeit lang an diesem Vorhaben arbeitet. Außerdem können Investoren hier ein, zwei Abkürzungen nehmen, wenn sie bei ihrem Ansatz ein paar Dinge beachten.

Ein paar Basics vorweg

Um beurteilen zu können, wie viel Vermögen man unterm Strich für dieses Vorhaben benötigt, spielen wir im Folgenden ein wenig exemplarisch mit den Zahlen herum. Möglicherweise wirst du an diesem Beispiel einige Verbesserungsvorschläge haben oder andere Zahlen oder Renditen anvisieren, allerdings handelt es sich hierbei bloß um ein Exempel, das die grundsätzlichen Möglichkeiten verdeutlichen soll.

Ausgehend von ebenjener monatlichen Dividende in Höhe von 2.500 Euro (im Durchschnitt, wohlgemerkt, ohne Timing oder dergleichen einzukalkulieren) und einer Nettodividendenrendite nach Steuern von 4 % wird man als Investor einen Betrag von 750.000 Euro benötigen, um dieses monatliche Einkommen zu erhalten.

Sicher, 750.000 Euro sind kein Pappenstiehl und bei dieser Kalkulation haben wir noch nicht einmal einen gewissen Sicherheitspuffer einkalkuliert, langfristig ist ein solcher Vermögensbetrag allerdings durchaus möglich. Mithilfe simpler Sparpläne ohne Beschleuniger würde man jedoch unterm Strich rund 42 Jahre benötigen, um auf so einen Betrag zu kommen, selbst wenn man jeden Monat 1.500 Euro sparen würde. Allerdings existieren, wie gesagt, einige Abkürzungen, die den Weg durchaus erleichtern.

1. Dividendenwachstum als Katalysator

Ein erster Katalysator, der einen bei diesem Vorhaben voranbringen könnte und langfristig zu mehr Rendite und dadurch mehr passiven Einkünften führen kann, ist eine Strategie, die zu gewissen Anteilen auf Dividendenwachstum fußt.

Selbst bei steten, kleineren Wachstumsraten von gerade einmal 5 % im Durchschnitt pro Jahr würde aus einer Nettodividendenrendite von ursprünglich 3 % innerhalb von zehn Jahren eine Nettodividendenrendite von rund 4,88 % werden, Tendenz hier weiterhin steigend. Das Dividendenwachstum kann somit ein rasanter Turbo sein, der weniger Einsatz bei mehr Ertrag benötigt, wobei auch Kursgewinne häufig mit einer solchen Strategie einhergehen.

Über viele Jahre und Jahrzehnte des Wachstums hinweg haben Investoren es geschafft, deutlich zweistellige Dividendenrenditen zu bekommen. Warren Buffett erhält bei Coca-Cola beispielsweise eine Dividendenrendite von mehr als 40 %. Entsprechend ist das eine gewaltige Abkürzung, die man als Investor bei diesem Vorhaben definitiv nutzen sollte.

2. Reinvestiere deine Ausschüttungen!

Ein weiterer Beschleuniger dieses Vorhabens dürften außerdem Reinvestitionen sein. Den allermeisten dürfte wohl klar sein, dass ein passives Dividendeneinkommen von 2.500 Euro jeden Monat nicht von heute auf morgen erreichbar ist, entsprechend wird man hier wohl gleich von Beginn an mit einem gewissen Zeitfenster kalkulieren. Ein Zeitfenster, das man auch hier optimal nutzen kann.

Wer beispielsweise innerhalb der ersten Monate oder Jahre direkt in die Vollen geht und einen Betrag von 50.000 Euro auf sein passives Einkommenskonto eingezahlt hat und hierauf 4 % Nettodividendenrendite erhält, bekommt in diesem Jahr 2.000 Euro ausgezahlt. Man kann dieses Geld natürlich auf die hohe Kante legen oder ausgeben, oder aber reinvestieren, um das passive Einkommensportfolio zum Wachsen zu bringen.

Reinvestitionen der jeweiligen Ausschüttungen können somit unterm Strich zu einem künstlichen Dividendenwachstum führen, indem man mehr Anteile zu seiner ursprünglichen Position hinzufügt. Auch hierbei wird man langfristig vom Zinseszinseffekt profitieren, was die Vermögens- und Dividendenbasis langfristig steigert, was ebenfalls ein Katalysator für die Errichtung eines beispielhaften 750.000-Euro-Portfolios ist, mit dessen Hilfe man ein monatliches Dividendeneinkommen von 2.500 Euro erzielen möchte.

3. Unterbewertete Dividendenaktien

Ein weiterer Katalysator, der einem behilflich sein kann, sind unterbewertete Dividendenaktien. Um bei Warren Buffetts Beispiel Coca-Cola zu bleiben: Solche zuverlässigen defensiven Ausschütter und Dividendenaristokraten werden leider eher selten zu günstigen Preisen bewertet. Da muss man wohl viele Jahre oder vielleicht auch Jahrzehnte auf eine Chance warten, wenn sie überhaupt kommt.

Allerdings existieren zu jedem Zeitpunkt unterbewertete Aktien, die mit zuverlässigen Ausschüttungen glänzen. Tanger Factory Outlet könnte beispielsweise derzeit eine solch günstige Aktie sein, die es momentan auf eine aristokratische Dividendenrendite von über 9 % bringt. Das könnte definitiv einen Blick wert sein.

Auch mit solch günstigen Aktien kann man eine gewisse Abkürzung nehmen, weil hier häufig hohe Ausschüttungen lauern. Allerdings sollte man zwischen unterbewertet und stark problembehaftet differenzieren. Für ein passives Dividendenportfolio, das den Lebensunterhalt decken soll, sollten die Ausschüttungen schließlich besonders zuverlässig und dadurch weitgehend risiko- beziehungsweise problemlos sein, insbesondere durch einen langfristig orientierten Blickwinkel.

Es ist möglich, aber langwierig

Ein defensives Dividendenportfolio zu errichten dürfte daher unterm Strich möglich sein. Ob es nun 750.000 Euro bei einem monatlichen Einkommen von 2.500 Euro sind, oder andere Vermögenswerte, Renditen und auch Zielvorstellungen: Wer hier ein wenig mit den Zahlen spielt, wird seinen Weg finden.

Wichtig hierbei könnte allerdings sein, gewisse Abkürzungen zu nehmen und Katalysatoren zu finden. Unterbewertete, hohe Ausschütter, Dividendenwachstumsaktien und die Reinvestitionen über einen langen Zeitraum können einem dabei behilflich sein, diese Ziele zu erreichen.

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Vincent besitzt Aktien von Tanger Factory Outlet. The Motley Fool empfiehlt Tanger Factory Outlet.

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