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Henkel-Aktie knickt ein: Ist das Börsenjahr 2020 etwa jetzt schon gelaufen?!

Foto: Peter Roegner

Die Aktie von Henkel (WKN: 604840) hat im Geschäftsjahr 2019 keine besonders gute Figur gemacht. Bereits zum Jahresanfang hat man eine Gewinnwarnung noch für das Vorjahr herausgegeben, was den Aktienkurs erstmals bedeutend einknicken ließ. Allerdings hielten diese Performance und auch weitere Meldungen in diesem Kontext das ganze Geschäftsjahr über an, was diese eigentlich defensive Aktie zu einer Zitterpartie werden ließ.

Auch zum Abschluss des Jahres präsentiert sich der Konsumgütergigant dabei nicht gerade von seiner Schattenseite, sondern muss erneut an seinen Prognosen und Aussichten feilen. Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf die aktuellen Meldungen und schauen einmal, ob womöglich das kommende Geschäftsjahr 2020 jetzt schon gelaufen ist.

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Das müssen Investoren zu 2019 und 2020 wissen

Wie Henkel nun unter anderem verkündet hat, sei das aktuelle Geschäftsjahr 2019 weiterhin von den operativen Schwierigkeiten und einem schwierigeren Geschäftsumfeld geprägt gewesen. Hohe Investitionen ins Marketing hätten demnach ergebniswirksam belastet, was in diesem Jahr voraussichtlich zu einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 5,45 Euro führen werde. Allerdings hatte sich diese Entwicklung ja bekanntlich bereits im Vorfeld abgezeichnet.

Neu dürfte für die meisten allerdings sein, wie das bisherige und teilweise scheidende Management nun die Aussichten für 2020 bewertet. Demnach werde die operative Marge innerhalb dieser Handelszeit weiter sinken und voraussichtlich lediglich noch 15 % betragen. Im derzeitigen und bereits durchwachsenen Geschäftsjahr 2019 lag dieser Wert jedoch voraussichtlich noch bei 16,2 %, was definitiv eine signifikante Verschlechterung in Aussicht stellt.

Auch das bereinigte Ergebnis je Aktie werde entsprechend um einen mittleren bis höheren einstelligen Prozentwert zurückgehen, was hier ebenfalls auf das Gemüt der Investoren drücken dürfte. Besonders brisant hierbei: Noch vor ca. einem Jahr rechnete das Management hier weiterhin mit einem Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Entsprechend groß scheint daher die Diskrepanz zwischen den damaligen Prognosen und den jetzigen Einschätzungen zu sein, was die Investoren mit Sicherheit nicht erfreuen wird. Genauso wenig wie die Aussicht auf einen operativen Rückgang.

Henkel muss in die Spur zurückfinden

Für Henkel steht derzeit viel auf dem Spiel. Der DAX-Konsumgüterriese ist schließlich bislang für sein beständiges, moderates Wachstum aus Sicht der Umsätze und Ergebnisse bekannt gewesen. Defensive, qualitative Eigenschaften, die Investoren an der Aktie des Konzerns geschätzt haben. Entsprechend wichtig dürfte es langfristig auch für die Erfolgsgeschichte hinter der Aktie sein, dass man zu diesem Kurs zurückfindet.

Ebenfalls wichtig hierbei wird sein, dass sich die Investitionen auszahlen. Henkel hat schließlich zu Beginn des noch aktuellen Börsenjahres angekündigt, dass man mithilfe der besagten Investitionen in Marketing und Werbung die Verkäufe wieder ankurbeln und das Wachstum zurückholen wolle. Eine Maßnahme, die sich die Verantwortlichen rund 300 Mio. Euro pro Jahr kosten lassen und deren Wirksamkeit in Anbetracht der aktuellen Zahlen und Prognosen wohl angezweifelt werden kann.

Das neue Management des Konsumgütergiganten wird daher vermutlich unter Zugzwang stehen, den Turnaround weiter zu verfolgen und das Ruder zumindest über das Geschäftsjahr 2020 hinaus mit Nachdruck auszurichten. Möglicherweise sollte auch überlegt werden, ob die bisherigen Marketingmaßnahmen ausreichend sind.

Eine ungewohnte Situation

Henkel beginnt das Börsenjahr daher so, wie es begonnen hat: Mit weiteren Einschränkungen im operativen Verlauf und dem Absenken der eigenen Prognosen. Eine Entwicklung, die schmerzt, allerdings womöglich auf das sowieso durchwachsene Jahr 2019 zurückgeführt werden kann.

Wichtig wird jedenfalls, dass 2020 besser startet und hier weitere Weichen für den Turnaround gestellt werden. Die Investoren sind hier schließlich andere Dinge gewohnt als mehrere Gewinnwarnungen binnen Jahresfrist.

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Vincent besitzt Aktien von Henkel. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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