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Diese 3 schlechten Gewohnheiten könnten einem den Ruhestand ruinieren

Wenn du aufhörst zu arbeiten und als Rentner von einem festen Einkommen leben willst, musst du vorsichtig sein, was du mit deinem Geld machst.

Leider machen viel zu viele ältere Menschen finanzielle Fehler, die ihre finanzielle Sicherheit gefährden. Diese schlechten Angewohnheiten im Umgang mit Geld könnten dazu führen, dass dir zu früh die Ersparnisse ausgehen und du in deinen späteren Jahren Probleme haben wirst – also sollte die Vermeidung dieser Fehler deine oberste Priorität sein.

Aber was sind diese schlechten Gewohnheiten? Hier sind drei der größten Fehler in Sachen Geld, die man vor dem Eintritt in den Ruhestand unbedingt vermeiden sollte.

1. Leben ohne Notfallfonds

Notfallfonds sind nicht nur für junge Menschen gedacht, die auf ihr Gehalt angewiesen sind. Notfälle können und werden auch bei älteren Menschen auftreten. Beispielsweise sind unerwartete gesundheitliche Notfälle noch wahrscheinlicher, wenn man im Ruhestand ist, als wenn man noch im Arbeitsleben steht.

Deine Altersvorsorgekonten sind keine Notfallkasse. Diese Konten sind dazu gedacht, dir ein Einkommen zu verschaffen, mit dem du für den Rest deines Lebens auskommen kannst. Wenn du keinen speziellen Notfallfonds hast, musst du möglicherweise dein Sparguthaben zu schnell abbauen, was deine Anlagerenditen verringern und die Chancen erhöhen könnte, dass dir in den späteren Jahren das Geld ausgeht.

Um sicherzustellen, dass eine unerwartete Ausgabe deinen Ruhestand nicht gefährdet, ist ein großzügiger Notfallfonds erforderlich. Die Standardempfehlung der Lebenshaltungskosten von drei bis sechs Monaten gilt immer noch, da sie die meisten größeren Notfälle abdeckt, einschließlich Gesundheitsprobleme und teure Haus- oder Autoreparaturen.

Bewahre dein Geld auf einem gut verzinsten Sparkonto auf, wo es auch zugänglich ist, und nimm das Geld nur dann in Anspruch, wenn du es wirklich brauchst. Wenn du etwas davon ausgibst, fülle die entstandene Lücke mit deinen Steuerrückzahlungen und regelmäßig geplanten Auszahlungen von deinen Investmentkonten wieder auf, damit du auf den nächsten Notfall vorbereitet bist.

2. Geld ausgeben ohne Haushaltsbuch

Als Senior, der den Ruhestand genießen möchte, kannst du versucht sein, zu viel von deinem Geld auszugeben. Aber wenn du das tust, könntest am Ende nicht genug im Depot haben.

Um das zu verhindern, benötigst du ein detailliertes Haushaltsbuch. Finde zunächst heraus, wie viel Einnahmen dir zur Verfügung stehen. Dann stelle sicher, dass deine Gesamtausgaben – einschließlich des Sparens für Notfälle – nicht die Höhe der Einnahmen überschreiten, die du sicher ausgeben kannst.

Wenn du feststellst, dass dein Einkommen nicht reicht, kann es sein, dass du Änderungen an deinem Lebensstil vornehmen musst, wie z. B. eine günstigere Wohnung zu finden oder einen Nebenjob anzunehmen. Also stelle sicher, dass du ein detailliertes Haushaltsbuch hast. Sonst erkennst du die Tragweite deines Konsums gar nicht.

3. Ausgaben für deine Kinder gegenüber deinen eigenen Bedürfnissen vorziehen

Viel zu viele Eltern fühlen sich unter Druck gesetzt, ihre erwachsenen Kinder finanziell zu unterstützen. Ob das nun in Form von Studiengebühren, als Hilfe beim Kauf eines Hauses oder in Form von großen Geldgeschenken geschieht: Solche Großzügigkeit geht oft zulasten der eigenen finanziellen Sicherheit.

Wenn du deinen Kindern helfen willst, stelle sicher, dass du solche finanziellen Unterstützungen in dein Haushaltsbuch aufnimmst und dass du sie dir leisten kannst, ohne deine Sparkonten zu schnell abzuräumen. Wenn dein Budget nicht lange genug reicht, musst du lernen, nein zu sagen.

Auch wenn es schwierig sein kann, seine Kinder zurückzuweisen, wenn sie finanzielle Probleme haben, oder zu ertragen, dass sich die eigenen Kinder mit Studentendarlehen belasten, wird es niemandem in der Familie helfen, wenn du später im Ruhestand pleitegehst, weil du deinen Kindern heute zu viel Geld gibst.

Lass dir von diesen Gewohnheiten nicht deine goldenen Jahre ruinieren

Geldfehler zu machen, wenn du jung bist, kann das Erreichen finanzieller Ziele schwieriger machen, aber du hast immer noch die Chance, zu arbeiten und mehr zu sparen, um im Ruhestand finanziell frei zu sein.

Wenn du schon im Ruhestand bist und dein Geld zu schnell ausgibst, weil du zu großzügig mit deinen Kindern umgehst oder kein Haushaltsbuch führst oder keinen Notfallfonds hast, kann es schwierig oder sogar unmöglich werden, dich davon zu erholen. Du willst nicht den letzten Teil deines Ruhestandes damit verbringen, zu knausern, und du willst definitiv nicht gezwungen werden, in deinen 70ern oder 80ern wieder arbeiten zu gehen. Daher solltest du sicherstellen, dass du diese drei schlechten Geldgewohnheiten vermeidest, damit du den Ruhestand haben kannst, den du verdienst.

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Dieser Artikel wurde von Christy Bieber auf Englisch verfasst und am 07.12.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.