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Altersvorsorge in Zeiten von Minuszinsen und Finanztransaktionssteuern – das müssen smarte Sparer jetzt wissen!

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Die Rentenlücke kommt! Dass die gesetzliche Rente aller Voraussicht nach nicht den Lebensstil ermöglichen wird, den du dir heimlich erträumst, wird sich sicher herumgesprochen haben.

Der Ausweg ist klar: Mit smarten Sparplänen und langfristigen Investitionen wird die Rentenlücke einfach „zugespart“. Problem gelöst! Nun kann das Leben weitergehen.

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Aber halt! Ist dein Sparplan auch fit für Minuszinsen und Finanztransaktionssteuern?

Minuszinsen? Als wäre die Inflation nicht schon schlimm genug!

Die Einschläge kommen näher! Seit Anfang Dezember müssen bei Comdirect (WKN: 542800) auch Privatkunden Minuszinsen auf Sichteinlagen wie zum Beispiel Girokonten zahlen. Der Zinssatz beträgt zwar nur minus 0,5 % und wird erst nach einem Freibetrag von 250.000 Euro fällig, trotzdem ist der erste Schritt getan und wird vielleicht schnell weitere Anpassungen nach sich ziehen, wenn die Kunden das so hinnehmen.

Ein Zinssatz von minus 0,5 % wirkt auf den ersten Blick wenig besorgniserregend. Doch selbst wenn das Minus nicht noch größer wird, schmelzen 100.000 Euro nach 35 Jahren auf knapp 84.000 Euro ab.

Mit „Sparen“ hat das, was sich Privatkunden mit ihren Sichteinlagen antun, meiner Meinung nach schon lange nichts mehr zu tun. Denn neben den jetzt anrollenden Minuszinsen gibt es ja noch die Inflation, die nach Meinung der Europäischen Zentralbank auch bei einer Rate von etwa 2 % eine allgemeine „Preisstabilität“ signalisiert.

Langfristig ist an diesem Wert natürlich gar nichts stabil. Bei einer Inflationsrate von 2 % verringert sich die Kaufkraft innerhalb von 35 Jahren um über 50 %.

Ausweg Aktien? Jain!

Smarte Sparer wissen schon seit Langem, dass mit herkömmlichem Sparen nicht mehr viel zu reißen ist, und haben sich vielleicht schon die eine oder andere Dividendenaktie ins Depot gelegt.

Die bunte Börsenwelt besteht schließlich nicht nur aus Wachstumsaktien wie Wirecard (WKN: 747206), sondern bietet auch etablierte Dividendenaristokraten, die teilweise seit Jahrzehnten jährlich die Dividende erhöhen.

Aber auch diesen Ausweg will man dem Sparer anscheinend nicht gönnen. Denn die Finanztransaktionssteuer von 0,2 %, die bald in vielen Fällen beim Kauf von Aktien erhoben werden soll, dürfte den regelmäßigen Erwerb von Dividendenaktien nicht gerade fördern.

Fest steht, dass Aktien von Unternehmen mit einem Börsenwert von mindestens einer Milliarde Euro betroffen sein werden. Also praktisch alle Aktien, die sich derzeit in DAX und MDAX befinden. Kurios: Börsengänge und Derivate werden nicht besteuert.

Ob auch Aktienfonds und ähnliche Produkte von der Finanztransaktionssteuer betroffen sein werden, ist noch nicht ganz raus. Das sollen die beteiligten Staaten angeblich selbst entscheiden dürfen. Bei der zunehmenden Beliebtheit von ETFs und ETF-Sparplänen würde es mich doch sehr wundern, wenn es hier eine Ausnahme geben würde.

Weniger oft kaufen, länger halten

Mir war schon lange klar, dass irgendwann die Minuszinsen an den Girokonten rütteln. Aber mit der Finanztransaktionssteuer hatte ich nicht so schnell gerechnet.

Glücklicherweise ist die nicht sonderlich hoch und betrifft vor allem Investoren, die große Summen in schnellen Abständen hin- und herschichten. Wer einfach nur kauft und hält, dürfte die Besteuerung kaum merken.

Die Strategie, sich intensiv mit wenigen Aktien zu beschäftigen und diese dann langfristig zu halten, ist also weiterhin das Mittel der Wahl, um sich die Rentenlücke mit saftigen Dividenden vom Hals zu halten. Ob das wohl in Wahrheit das Ziel war? Man weiß es nicht!

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Stefan Naerger besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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