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4 Dividenden-Investitionstipps, die einem Tausende einbringen könnten

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Wenn du im Ruhestand oder auf dem Weg dorthin bist, wirst du wahrscheinlich Dividendenaktien kaufen wollen, die nicht nur Wachstumspotenzial haben, sondern auch regelmäßig Geld abwerfen. Auch wenn du noch jung bist, ist die Investition in Dividendenaktien eine großartige Möglichkeit, zu diversifizieren. Bei einem konstanten und (hoffentlich) wachsenden Geldstrom bieten Dividendenaktien den Anlegern die Möglichkeit, das Geld im Alltag zu nutzen oder wieder zu investieren, um ihre Renditen zu steigern.

Die Investition in Dividendenaktien ist, wie die meisten Anlagegrundsätze, simpel, aber nicht unbedingt leicht. Hier sind ein paar Regeln zur Orientierung, die dir helfen können, Wohlstand aufzubauen und dich vor kostspieligen Fehlern zu bewahren.

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1. Kennst du die Ausschüttungsquote?

Sobald du eine potenzielle Dividendenaktie gefunden hast, die du kaufen möchtest, beurteile die Sicherheit der Dividende. Dazu sollte man auf die Ausschüttungsquote oder besser noch auf die Ausschüttungsquote der Dividende im Verhältnis zum Cashflow achten.

Die traditionelle Ausschüttungsquote gibt Auskunft darüber, welcher Prozentsatz des Nettogewinns eines Unternehmens als Dividende ausgezahlt wird. Eine Ausschüttungsquote von 25 % bedeutet beispielsweise, dass ein Unternehmen 25 % seines Nettogewinns als Dividende ausschüttet, die restlichen 75 % stehen für Reinvestitionen in Wachstum, Aktienrückkäufe oder Rückzahlung von Schulden zur Verfügung. Je niedriger die Ausschüttungsquote, desto sicherer die Dividende – zumindest in der Theorie.

Ein noch besseres Maß der Dividendensicherheit ist jedoch die Ausschüttungsquote im Verhältnis zum freien Cashflow eines Unternehmens – die so genannte Cashdividende. Der Grund dafür ist, dass die Nettoeinnahmen unter bestimmten Umständen irreführend sein können. Wenn ein Unternehmen beispielsweise einen sehr hohen Reinvestitionsbedarf hat, können seine Investitionen deutlich höher sein als seine nicht zahlungswirksamen Abschreibungen. Daher kann der für Dividenden zur Verfügung stehende Cashflow niedriger sein als der ausgewiesene Jahresüberschuss.

Glücklicherweise legen die Unternehmen oft Kennzahlen offen, die den tatsächlichen Cashflow widerspiegeln. Beispielsweise weisen MLPs in der Regel eine Kennzahl namens „ausschüttungsfähiger Cashflow“ aus, die ein Proxy für den Cashflow ohne Berücksichtigung der Investitionen in Wachstumsprojekte ist.

Gleichzeitig geben REITs oft eine Kennzahl namens „Funds from Operations“ an, die die hohen Abschreibungsaufwendungen, die REITs vor Steuern schützen, aber nicht zahlungswirksam sind, wieder in den Cashflow hineinrechnet. Beide Kennzahlen sind gute Messgrößen, zur Bestimmung der Ausschüttungsquote.

2. Bewertung des Wachstumspotenzials

Sobald du die Ausschüttungsquote gecheckt hast, solltest du das Wachstumspotenzial der Dividenden bewerten. Dazu muss man nicht nur die Ausschüttungsquoten analysieren, sondern auch, wie stark der freie Cashflow pro Aktie eines Unternehmens im Laufe der Zeit wachsen kann.

Ebenso gehört dazu eine Analyse der Wachstumsaussichten des zugrunde liegenden Geschäfts, bei der du die Wettbewerbsvorteile eines Unternehmens, den gesamten ansprechbaren Markt, das Potenzial für Margenerhöhungen und die Kapitalzuteilungspolitik des Managements analysieren musst – im Grunde genommen alles, was du normalerweise berücksichtigst, wenn du eine Aktie analysierst.

Manchmal muss das zugrunde liegende Geschäft nicht einmal stark wachsen, damit der Cashflow pro Aktie stark wächst. So hatten beispielsweise die großen US-Banken in den letzten Jahren ein hohes Dividendenwachstum, obwohl diese Banken ein eher moderates Ertragswachstum verzeichneten. Das liegt daran, dass viele Banken einen Großteil der Gewinnrücklagen für den Rückkauf von Aktien verwendet haben.

Banken haben im Allgemeinen auch mit niedrigen Kennzahlen gehandelt, so dass die Managementteams neben einem kleinen Wachstum auch zwischen 5 % und 10 % der ausstehenden Aktien aus dem Verkehr gezogen haben. So konnten viele Banken ihr Ergebnis pro Aktie (EPS) und ihre Dividende zweistellig steigern, da Rückkäufe viel zu diesem Wachstum pro Aktie beigetragen haben.

Wie wichtig ist das Dividendenwachstum? Für den langfristigen Investor sehr. Als Beispiel nehmen wir Warren Buffetts Kauf von American-Express-Aktien für das Portfolio von Berkshire Hathaway zwischen 1993 und 1995. In diesen drei Jahren lag die Dividendenrendite von American Express zwischen 2,5 % und 5 %.

Fünfundzwanzig Jahre später, dank des Wachstums, der Rückkäufe und der Dividendenerhöhungen von AmEx, erzielt Buffett nun eine Dividendenrendite von etwa 18,4 % auf den Betrag, den er ursprünglich für American Express-Aktien bezahlt hat. Unnötig zu sagen, dass du als geduldiger, langfristig orientierter Dividenden-Anleger heute nicht in renditestarke Aktien investieren musst, um viele Jahre in der Zukunft hohe Renditen zu erzielen.

3. Sicherheit geht vor

All diese Maßnahmen – die Berücksichtigung der Regeln, der Ausschüttungsquote und der Wachstumsaussichten – zielen nur nur auf die Stabilität eines Unternehmens, sondern minimieren auch die Risiken. Auch wenn ein Unternehmen eine hohe Rendite aufweist, kann es gezwungen sein, die Dividende zu kürzen, um Schulden zu tilgen oder in Wachstum zu investieren, wenn es eine hohe Ausschüttungsquote und ein stockendes oder schrumpfendes Geschäft hat. Viele Investoren haben sich die Finger verbrannt, als sie einer hohen Dividendenrendite nachjagten und viel von ihrem Kapital verloren, als das Unternehmen beschloss, die Ausschüttung zu kürzen.

Obwohl sie hier zuletzt gelistet ist, sollte diese Regel im Bewusstsein der Anleger als erstes kommen – du solltest dein Kapital nicht verlieren, wenn du in Dividendenaktien investierst. Das kann den Sinn und Zweck einer Investition in Dividendenwerte zunichtemachen, nämlich vom Wachstum zu profitieren und nicht zu verlieren.

Im Allgemeinen kommen hohe Dividenden von großen Unternehmen, die zu angemessenen Preisen gehandelt werden. Daher unterscheidet sich die Dividendenanlage nicht wesentlich von der regulären Anlage. Wenn du die oben genannten Kennzahlen lernst und dich an einige Grundregeln hältst, wirst du in kürzester Zeit in der Lage sein, die guten von den schlechten Dividendeninvestitionen zu unterscheiden.

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Dieser Artikel wurde von Billy Duberstein auf Englisch verfasst und am 07.12.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Long Januar 2021 $200 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short Januar 2021 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short Januar 2020 $220 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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