The Motley Fool

Nein, Dividenden sind auch 2020 nicht die neuen Zinsen!

Wir bewegen uns weiterhin auf das neue Börsenjahr 2020 zu und so mancher fasst in diesen Tagen mit Sicherheit wieder seine (finanziellen) guten Vorsätze für das kommende Jahr. Hierzu könnte womöglich zählen, sein Geld effektiver anzulegen. So mancher wird vielleicht auch auf die kommende Dividendensaison 2020 schielen, wo wieder viele Ausschüttungen zwischen April und Mai auf die Investoren warten werden.

Da unter all denjenigen, die sich derzeit mit dieser Dividendensaison beschäftigen, wohl auch einige Neue sind, lass uns daher eine ganz wesentliche Sache festhalten: Auch wenn so manche Schlagzeile es derzeit wieder vermuten lässt, Dividenden sind auch weiterhin nicht der neue Zins!

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Es gibt kein Anrecht auf eine Dividende

Grundsätzlich existieren nämlich wesentliche Unterschiede zwischen einer Dividende und einem Zins. Zwar werden beide Werte in Prozent angegeben, was hier eine gewisse Vergleichbarkeit suggerieren kann. Nichtsdestoweniger ist bereits die Basis, auf der die jeweiligen Ausschüttungen ausgezahlt werden, grundlegend verschieden.

Zinsprodukte sind dabei relativ einfach. Man leiht einer Bank sein Geld und wird das ziemlich sicher, dank Einlagenschutz, nach Ende der Laufzeit wiederbekommen. Zusätzlich wird man für diese Leihgabe mit einer fixen Prämie beglückt, die in den vergangenen Jahren mal bei 1, 2, in weiterer Entfernung auch mal bei 3, 4 oder 5 Prozent gelegen haben mag. Solche Konditionen wurden grundsätzlich zwischen dem Geldgeber und dem Geldnehmer ausgehandelt und es gab einen Anspruch auf die Zahlungen.

Bei der Dividende ist das grundlegend anders. Hier legt die konzernübergreifende Hautpversammlumg im Endeffekt fest, wie viel Dividende ausgeschüttet wird, wobei das Management eines Unternehmens einen Dividendenvorschlag unterbreitet. Du und ich, die jedenfalls wohl für gewöhnlich eher einen verschwindend geringen Minderheitsanteil halten, haben da doch recht wenig mitzureden.

Es existieren zwar gewisse Dividendenperlen, die seit vielen Jahren konstant ausschütten und deren Auszahlungen sogar Jahr für Jahr wachsen. Dividendenaristokraten zählen so beispielsweise zu diesem erlauchten Kreis dazu. Nichtsdestoweniger existiert hier kein Anspruch, keine Garantie und keine Sicherheit, dass man als Investor Jahr für Jahr eine Dividende bekommen wird. Das ist bereits ein bedeutender Unterschied, den man kennen sollte.

Aufgepasst, dein Einsatz schwankt!

Ein zweiter wesentlicher Unterschied ist außerdem, dass dein Einsatz auch bei Dividendenaktien schwankt. Häufig liest man zwar gerade im Kreis der Einkommensinvestoren, dass es um die jeweiligen Ausschüttungen geht. Langfristig würden Wertverluste und Volatilität stets wieder ausgeglichen werden und die Dividendenzahlungen seien demnach als neuer Zins zu verstehen. Aber, hast du wirklich begriffen, was das bedeutet?

Oder, anders ausgedrückt: Was geht in dir vor, wenn deine Dividendenaktie womöglich innerhalb einer marktbreiten Korrektur um 30 % einbricht? Was, wenn es 40 % sind, oder gar 50 %, wirst du auch dann cool bleiben? Wird dich die Aussicht auf eine 4-prozentige Dividendenrendite dann bei Laune halten, vor allem mit der Einstellung, dass die Dividende ja der neue Zins ist?

Bei Zinsprodukten waren deine Ersparnisse schließlich sicher und du hast ohne größere Schwankungen hinterher deinen Zins bekommen. Hast du also auch bei einer solchen Korrektur den Mut, womöglich mehrere Jahre oder vielleicht auch ein Jahrzehnt darauf zu warten, deinen Einstandskurs zurückzubekommen? Oder, für einige vielleicht noch dramatischer: Zu den günstigeren Kursen erneut zuzuschlagen, um womöglich eine künftig noch höhere Dividendenrendite abzubekommen?

Die Tragweite, die Aktien besitzen, und auch die Entscheidungen können hier weitreichender und psychologisch schmerzhafter sein, entsprechend sollte man als Investor, der eigentlich auf einen stabilen Zins steht, vorsichtig sein. Die Volatilität hat schließlich gerade defensiv orientierten Investoren bereits so manches Mal den Schlaf geraubt und wer die Aufs- und Abs nicht erträgt, sollte wohl besser auf den vermeintlich neuen Zins verzichten.

Versteh mich nicht falsch …

… ich bin definitiv der Letzte, der nicht sagen würde, dass Investoren in den Zeiten der niedrigen Zinsen eine renditeträchtige Alternative in Betracht ziehen sollten. Probleme wie die eigene Altersvorsorge werden schließlich nicht von alleine gelöst, sondern erfordern ein effektives Zutun und auch etwas Mut bei der Geldanlage.

Allerdings stört mich stets das Credo, dass die Dividende der neue Zins sei, weil vieles hier einfach nicht stimmt. Dividenden können langfristig zwar unter bestimmten Umständen eine gewisse Kompensation sein, allerdings sollte man sich des Risikos, des geringen Gestaltungsraums, des langen zeitlichen Ansatzes und auch der generellen Bedeutung einer Aktie bewusst sein.

Eine solche lapidare Neue-Zins-Aussage verzerrt hier jedoch womöglich die Vorstellung und führt zu schlechten, womöglich gar teuren Fehlentscheidungen. Künftige Investoren sollten daher überlegen, ob sie bereits wissen, was mit dem vermeintlich neuen Zins wirklich verbunden ist.

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