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Wird Dividendenaristokrat Fresenius 2020 die Dividende erhöhen?

Foto: Getty Images

Bis zur Dividendensaison des Jahres 2020 ist es zwar noch ein wenig hin, allerdings dürften viele Einkommensinvestoren dennoch auf diese Ausschüttungsperiode blicken. Da sich das aktuelle Börsenjahr 2019 dem Ende entgegenneigt, rücken solche Dinge unweigerlich in den Fokus vieler Investoren. Und natürlich auch in meinen.

Eine Aktie, die hierbei von Interesse sein wird, ist die von Deutschlands bislang noch immer einzigen Dividendenaristokraten Fresenius (WKN: 578560). Schauen wir im Folgenden daher einmal, ob der DAX-Gesundheitskonzern sich derzeit in der Verfassung befindet, erneut an seiner Ausschüttung zu schrauben und die Rendite ein wenig nach oben zu treiben.

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Das spricht für eine Dividendenerhöhung

Für viele scheint es bei einem waschechten Dividendenaristokraten eigentlich stets eine ausgemachte Sache zu sein, dass dieser auch weiterhin die eigenen Dividenden erhöht. Nichtsdestoweniger ist eine verlässliche Historie keine Garantie für eine steigende Ausschüttung und es gab in der Vergangenheit auch einige Aristokraten, die aufgrund operativer Probleme diese Bühne wieder verlassen mussten. Auch hier gilt es daher, vorsichtig und mit Bedacht die Aristokraten auszuwählen.

Bei Fresenius scheinen wir hiervon glücklicherweise noch weit davon entfernt zu sein. Der DAX-Gesundheitskonzern hat zwar ebenfalls kein herausragendes Jahr hinter sich gebracht, aber zumindest ein konstantes. Gemäß der aktuellen Zahlen für die ersten neun Monate stiegen die Umsätze moderat. Viel wichtige für die Dividendenentwicklung allerdings: Das Konzernergebnis blieb auf währungsbereinigter Basis konstant, beziehungsweise konnte leicht um 2 % zulegen.

Sofern wir angesichts dieser bislang beständigen operativen Entwicklung das 2018er-Ergebnis in Höhe von 3,65 Euro auch für das aktuelle Geschäftsjahr als Maßstab nehmen, so ist die vorherige Dividende alles andere als in Gefahr. Fresenius zahlte hier schließlich lediglich eine Ausschüttung von 0,80 Euro an die Investoren aus, was einem Ausschüttungsverhältnis von knapp 22 % entsprechen würde. Eine weitere Erhöhung scheint definitiv möglich zu sein.

Investoren sollten dennoch nicht zu viel erwarten

Nichtsdestoweniger sollten Dividendenjäger in Anbetracht der operativen Konstanz sowie der niedrigen Ausschüttungsquote besser nicht zu viel erwarten. Bei dem Gesundheitskonzern Fresenius ist die Dividende nämlich eher als schmückendes Beiwerk zu verstehen, sprich, das Ausschüttungsverhältnis war hier in den vergangenen Jahren stets besonders niedrig.

Trotz der Aristokratie beläuft sich die derzeitige Dividendenrendite bei einem aktuellen Kursniveau von 49,87 Euro (05.12.2019, maßgeblich für alle Kurse) auf lediglich etwas über 1,6 % und im vergangenen Geschäftsjahr hat der Gesundheitskonzern, auch in Anbetracht der operativen Stagnation, die eigene Ausschüttung um lediglich 0,05 Euro angehoben. Wie gesagt, trotz des niedrigeren Ausschüttungsverhältnisses.

Im Vorfeld hat es auch Jahre eines signifikanten Wachstums. Zwischen den Ausschüttungen für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 stieg die Dividende von 0,62 Euro auf 0,75 Euro, was immerhin einem Dividendenwachstum von knapp über 20 % entsprochen hat. Allerdings hat sich Fresenius zu diesem Zeitpunkt auch in einem deutlicheren Wachstumskurs befunden. Womöglich sollten Dividendenjäger daher erneut mit einer vergleichsweise moderaten Anhebung rechnen, wobei die Dividendenaristokratie gewiss nicht in Gefahr ist.

Die Kernfrage: Wie hoch wird die Dividende ausfallen?

Die eigentliche Frage scheint daher nicht zu sein, ob Fresenius seine Dividende anheben wird. In Anbetracht eines niedrigen Ausschüttungsverhältnisses und des bisherigen Laufs ist diese Antwort in seinem sehr wahrscheinlichen Szenario mit Ja zu beantworten. Für so manchen mag das sogar Gewissheit sein.

Die Frage nach der Höhe, die hier vordergründig ist, können wir allerdings nicht beantworten. Wobei Investoren in Anbetracht des operativen Stagnationskurses wohl eher nicht mit einem Quantensprung rechnen sollten. Dieser wäre wohl eine große Überraschung.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Fresenius. 

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