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Novartis oder Roche? Das ist der attraktivere (angehende) Dividendenaristokrat!

Wenn es um das Thema Dividenden geht, ist die Pharmabranche häufig sehr beliebt. Viele der hier vorhandenen Unternehmen und Weltkonzerne verfügen über eine breite Basis wichtiger Medikamente sowie über Wachstumstreiber in Zukunftsmärkten, die für stabile Umsätze und Gewinne und somit ebenso stabile Dividenden sorgen.

Zwei Vertreter, die zu den besonders zuverlässigen Namen zählen, sind Novartis (WKN: 904278) und Roche (WKN: 855167). Aber welche Aktie dieser beiden Pharma-Vertreter besitzt die höhere, zuverlässigere und nachhaltigere Dividende? Spannende Fragen, die uns im Folgenden beschäftigen werden. Mach dich daher bereit für ein weiteres spannendes Dividendenduell.

Die aktuelle Dividendenrendite

Zunächst wollen wir einen Blick auf die aktuelle Dividendenrendite werfen. Roche zahlte zuletzt für das vergangene Geschäftsjahr 2018 eine Dividende in Höhe von 8,70 Schweizer Franken an die Investoren aus. Ein Wert, der bei einem derzeitigen Kursniveau von 305,20 Schweizer Franken (05.12.2019, maßgeblich für alle Kurse) einer Dividendenrendite in Höhe von 2,85 % entsprechen würde. Eine vergleichsweise geringe Messlatte, aber schauen wir einmal, ob Novartis diese Hürde meistern kann.

Das zweite Schweizer Unternehmen in unserem heutigen Vergleich zahlte jedenfalls zuletzt eine Dividende in Höhe von 2,52 Schweizer Franken an die Investoren aus, was bei einem Kursniveau von 91,02 Schweizer Franken einer Dividendenrendite in Höhe von 2,76 % entsprechen würde.

Mit einem hauchdünnen Vorsprung geht dieser erste Punkt somit an Roche. Allerdings gibt es noch weitere Blickwinkel, die wir ebenfalls unter die Lupe nehmen wollen.

Konstanz und Wachstum

Viel wichtiger als die Höhe und vor allem der marginale Unterschied dieser Dividenden sind so nämlich die Konstanz und das Wachstum. Auch hier kann Roche zunächst punkten, immerhin hat der Schweizer Pharmagigant bereits seit 32 Jahren stets die eigene Ausschüttung angehoben und ist bereits seit sieben Jahren ein Mitglied im Kreis der Dividendenaristokraten. Definitiv ein bedeutender Meilenstein.

Das qualitative Wachstum lässt sich dabei ebenfalls sehen. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre stieg die Ausschüttungssumme je Aktie von 5,00 Schweizer Franken auf das aktuelle Niveau, was immerhin einer gewissen moderaten Dynamik entspricht.

Novartis kann hier zunächst ansatzweise gleichziehen. Zwar handelt es sich hierbei noch nicht um einen Dividendenaristokraten, mit 22 jährlichen Erhöhungen in Folge ist Novartis allerdings auf einem hervorragenden Weg.

Auch hier ist das Dividendenwachstum der vergangenen zehn Jahre jedoch vergleichsweise moderat gewesen. Innerhalb dieses Zeitraumes ging es hier von 1,89 Schweizer Franken auf das aktuelle Niveau, was sogar noch einem kleinschrittigeren Wachstum entspricht. Somit geht auch dieser Punkt in meinen Augen an Roche, das nicht nur auf eine längere, zuverlässige Dividendenhistorie kommt, sondern zugleich auf ein zumindest etwas höheres Dividendenwachstum.

Das Ausschüttungsverhältnis

Möglicherweise kann Novartis allerdings bei dem Ausschüttungsverhältnis ein wenig Schadensbegrenzung betreiben. Der zuletzt gezahlten Ausschüttung steht hier jedenfalls ein 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 5,32 Schweizer Franken gegenüber, wodurch sich das Ausschüttungsverhältnis auf eher moderate 47 % beläuft. Hier existiert daher, einen gleichbleibenden operativen Erfolg vorausgesetzt, noch reichlich Raum für weiteres Dividendenwachstum.

Roche konnte hingegen im vergangenen Geschäftsjahr 2018 einen Gewinn je Aktie in Höhe von 12,30 Schweizer Franken ausweisen, wodurch sich das Ausschüttungsverhältnis auf 70 % beläuft. Auch hier existiert zwar bei gleichbleibendem Erfolg noch Raum für weiteres Wachstum, allerdings ist der Spielraum derzeit bei Novartis höher, womit die Schweizer hier ein wenig Wiedergutmachung betreiben konnten.

Sieg nach Punkten

Roche konnte somit diesen heutigen Dividendenvergleich für sich beanspruchen. Die Dividendenrendite ist hier leicht höher und auch die Konstanz und das Wachstum waren vergleichsweise noch etwas beständiger, weshalb der Sieg nach Punkten an diesen Pharmawert geht.

Auch Novartis überzeugt allerdings mit einer spannenden Dividendenhistorie und einer lediglich etwas geringeren Dividendenrendite. Das Ausschüttungsverhältnis ist zudem bedeutend niedriger. Womöglich ist daher auch der Verlierer in unserem Vergleich einen näheren Blick wert, zumal hier vermutlich ein Dividendenaristokrat von morgen lauert.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.