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5 unbekannte aber sehr wertvolle Zitate über das Investieren

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Eine der tollsten (der vielen tollen) Erfahrungen als Mitarbeiter von The Motley Fool ist es, dass man mit so vielen smarten Menschen in Kontakt kommt. Damit meine ich nicht nur all meine Kollegen auf der ganzen Welt, auch die vielen Autoren, Mitglieder und Leser unserer Seiten. Deren Artikel, Feedback und Kommentare bereichern mich tagtäglich.

Ein paar der weisesten Zitate unserer Leser auf der ganzen Welt, und warum ich diese Zitate für so wertvoll halte, gebe ich heute weiter.

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„Investieren sollte an jeder Schule und Universität gelehrt werden – und zwar von Geschichts- und Psychologielehrern und -Professoren.“

Die für das Investieren benötigten fachlichen Fähigkeiten sind einfach zu erlernen. Man braucht dafür nicht mehr als Mathematik der dritten Klasse und ein Verständnis von Bilanzen, das sich jeder motivierte Hauptschulabsolvent aneignen kann.

Den großen Unterschied machen am Ende andere Dinge. Insbesondere, wie man seine Emotionen im Griff hat, wenn der gesamte Rest des Marktes in Panik oder himmelhoch jauchzender Euphorie verfällt. Das zu meistern schafft man nur, wenn man seine eigenen Emotionen versteht und beherrscht. 

Ein Verständnis von Geschichte hilft bei der Einordnung aktueller Geschehnisse und deren Auswirkungen auf die Zukunft. (Fast?) alle smarten Anleger, von denen ich mehr als nur einen Artikel gelesen oder gehört habe (und das sind ein paar Handvoll), haben ein überdurchschnittliches Verständnis von Geschichte. Man frage mal so Größen wie Warren Buffett, John Hempton oder Jim Rogers.

„Die tägliche Überprüfung des eigenen Portfolios ist wie das Aufstellen einer Webcam im Wald, um zu sehen, ob die Bäume wachsen.“ 

Das gilt nicht für Daytrader. Aber unter diese zu gehen, zahlt sich nur für 5 % aller Menschen aus. Viel erfolgreicher investiert man, indem man die Aktien guter Unternehmen mit guten Perspektiven kauft und diese über viele Jahre ihre Arbeit machen lässt.

Studien und die Anekdoten vieler großartiger Investoren bestätigen das: Je weniger man handelt und je weniger häufig man einmal gekaufte Aktien wieder verkauft, umso höher sind die Gesamtrenditen, die man über die Jahre erzielt.

Das Risikomanagement (die Teilveräußerung einer sehr groß gewordenen Position) kann man hiervon ausschließen. Abgesehen davon rate ich jedem Anleger seine eigene Handelshistorie einmal anzusehen und zu bewerten, wie die eigene Rendite aussehen würde, hätte man niemals eine Aktie aus einem anderen Grund als dem Risikomanagement verkauft. 

Vom Ergebnis dürften die meisten überrascht sein. Meine eigene Erfahrung ist übrigens dieselbe. Meine Frau hat in den letzten rund 10 Jahren im Durchschnitt eine bessere Rendite hingelegt als ich (und meine war auch nicht so schlecht im Vergleich zur Aktienmarktrendite seitdem). Was hat sie anders gemacht? Genau, sie hat am Anfang einmal großartige Aktien gekauft, dazu einen Sparplan angelegt, und seither keinen Blick in ihr Portfolio geworfen.

„96 % des Nettovermögens von Warren Buffett wurden nach seinem 65. Geburtstag gesammelt. So funktioniert der Zinseszins.“ 

Historisch brachte der Aktienmarkt Renditen, die zu einer Verdoppelung des eigenen Kapitals in etwas weniger als 10 Jahren führten. Das bedeutet für einen bei der Geburt seiner Kinder einmal angelegten Betrag Folgendes:

  • Im Alter von 10 Jahren: 100 % Gewinn
  • Im Alter von 20 Jahren: 300 % Gewinn
  • Im Alter von 30 Jahren: 700 % Gewinn
  • Im Alter von 40 Jahren: 1.500 % Gewinn
  • Im Alter von 50 Jahren: 3.100 % Gewinn
  • Im Alter von 60 Jahren: 6.300 % Gewinn

Übersetzt: Beim Eintritt in die Rente wären aus einmal bei der Geburt angelegten 1.000 Euro schöne 64.000 Euro geworden. Das ist die Macht des Zinseszinses.

„Wenn jemand sagt, dass er Millionär werden will, bedeutet das normalerweise, dass er eine Million Dollar ausgeben will. Das ist buchstäblich das Gegenteil davon, ein Millionär zu sein.“ 

Mein Ex-Kollege Morgan Housel schrieb einmal von einer unglaublich klingenden, wahren Begebenheit. Sie handelt von zwei völlig unterschiedlichen Investoren.

Einmal von Grace Groner, die mit 12 verwaiste, nie heiratete, keine Kinder hatte und niemals ein Auto fuhr. Sie lebte die meiste Zeit ihres Lebens in einer Wohnung mit zwei Zimmern, arbeitete ihre ganze Karriere lang als Sekretärin und erbte nie oder kam irgendwie an größere Mengen Geld von jemand anderem.

Auf der anderen Seite ist da Richard Fuscone, dem ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden des lateinamerikanischen Bereichs der Investment Bank Merrill Lynch. Er studierte in Harvard und wurde so erfolgreich, dass er in seinen 40ern in den Ruhestand ging, um „persönliche und wohltätige Interessen“ zu verfolgen. Er besaß unter anderem zwei Häuser, eines davon mit fast 1.900 Quadratmetern Wohnfläche.

Im Jahr 2010 ereilte beide ein Schicksal von ganz unterschiedlicher Qualität. Aber genau verkehrt herum.

Grace Groner verstarb im Alter von 100 Jahren. Sie hinterließ die beachtliche Summe von 7 Millionen US-Dollar einer gemeinnützigen Organisation.

Praktisch gleichzeitig stand Richard Fuscone vor einem Insolvenzrichter und erklärte: „Die Finanzkrise hat mich zerstört … Meine einzige Liquiditätsquelle sind die persönlichen Möbelstücke, die meine Frau schafft, zu verkaufen.“

Wie ist das möglich?

Nun, der eine verdiente extrem viel Geld, schaffte es aber, noch mehr Geld auszugeben. Die andere verdiente nur bescheiden Geld, lebte aber noch bescheidener. Letzteres machte Grace zur mehrfachen Millionärin, während der andere zwar Millionen über Millionen ausgab, aber am Ende nichts hatte.

„Fangen Sie klein an. 10 Dollar im Monat. Kaufen Sie einen Index-ETF. Erhöhen Sie den Einsatz. 50 Dollar im Monat. Dann 100 Dollar. Irgendwann mehr. Kaufen Sie einige Aktien. Halten Sie sie jahrelang. Der Markt fällt? Mehr kaufen. Große Schlagzeilen? Ignorieren Sie sie. Investieren Sie jeden Monat.“

Genau das ist es, was wir unter Foolishem Investieren verstehen. Das ist, was Grace machte und das Gegenteil von dem, was Richard machte. Den Unterschied haben wir gesehen. Nebenbei bemerkt: Grace durchlebte während dieser Zeit zwei Weltkriege und zwei extreme Finanzkrisen – eine davon nur kurz bevor sie verstarb. Das hinderte sie nicht daran, trotz eines bescheidenen Einkommens Millionen zu hinterlassen.


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