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Dividendenperle Gazprom: Der Startschuss ist gefallen!

Es gibt derzeit mächtig viel Wirbel um die Aktie des russischen Erdgaskonzerns Gazprom (WKN: 903276). Insbesondere die vergleichsweise günstige Bewertung sorgt für Blicke der Investoren und Analysten, genauso wie die Dividendenpläne für die kommenden Jahre, die man zu diesem Kreis dazuzählen kann.

Doch auch abseits der fundamentalen Kennzahlen existieren einige Meilensteine. Rund um das wichtige EU-Großprojekt Nord Stream 2 mehren sich positive Neuigkeiten. Seitdem diese wichtige Pipeline widerstandslos realisiert werden konnte, kommen auch wieder positive Impulse in die Aktie.

Neben Nord Stream 2 existieren jedoch weitere Großprojekte, die nun finalisiert werden. Werfen wir im Folgenden einen Blick auf einen wesentlichen Meilenstein, der in Richtung China gefeiert werden konnte.

Die Pipeline ist eröffnet!

Zu Beginn dieser Woche war es endlich so weit und die Trasse ins Reich der Mitte unter dem Namen Sila Sibiri, besser bekannt unter dem Titel Power of Siberia oder auch zu Deutsch Kraft Sibiriens ist in Betrieb genommen worden. Wobei eigentlich lediglich ein 2157 Kilometer langes Teilstück ans Netz gegangen ist, ein weiterer Teil der insgesamt rund 3.000 Kilometer langen Pipeline befindet sich noch im Bau.

Im Rahmen einer Videokonferenz nahmen hierbei Vertreter von russischer und chinesischer Seite an der Eröffnungsfeierlichkeit teil. Unter anderem gehörten Wladimir Putin und der chinesische Staatspräsident Xi Jinpin zu den Ehrengästen, neben weiteren Vertretern, die gemeinsam bestaunten, wie das erste Erdgas von russischer Seite in Richtung China floss.

Auch die weiteren Details dieser Pipeline sind wirklich beeindruckend. Neben der gewaltigen Strecke, die hier zurückgelegt wird, waren die Kosten mit rund 50 Mrd. Euro rund fünf Mal so hoch wie die Kosten von Nord Stream 2, die es immerhin auf 9,5 Mrd. Euro brachten. Der gesamte 30-jährige Liefervertrag wird dabei auf 400 Mrd. US-Dollar beziehungsweise 363 Mrd. Euro beziffert. Künftig werden dabei rund 38 Mrd. Kubikmeter Gas nach China transportiert, die einen Teil des gewaltigen Wachstumshungers der gigantischen Volksrepublik bedienen sollen. Das könnte unterm Strich der Anfang einer wirklich wichtigen Handelsbeziehung sein.

Warum dieses Projekt wichtig, wenngleich wenig diskutiert ist

Mit Power of Siberia hat Gazprom innerhalb weniger Jahre eine bemerkenswerte Pipeline ins Leben gerufen, die einen interessanten Absatzmarkt kreiert hat. Nichtsdestoweniger tauchte dieses Projekt eigentlich wenig im medialen Diskurs auf, was womöglich daran liegt, dass es kaum Widerstand gegeben hat. Und somit wenig Berichtenswertes.

Des Weiteren sind die 38 Mrd. Kubikmeter Erdgas zwar ein wesentlicher Absatz, nichtsdestoweniger bleibt Europa mit einer Importquote von über 200 Mrd. Kubikmeter weiterhin der größte Abnehmer des Energieträgers. Womöglich ist auch deswegen eher Nord Stream 2 im Fokus der News gewesen, einfach weil die Handelsbeziehung zwischen Russland und der EU hier bedeutend größer ist.

Nichtsdestoweniger bedeutet die Pipeline in Richtung China vor allem eins: Mehr Flexibilität und eine weitere große Absatzquelle, die vertraglich noch ausgebaut werden kann. China bleibt schließlich der Weltwirtschafts-Wachstumsmotor und könnte in den kommenden Jahren oder Jahrzehnten noch mehr Bedarf entwickeln.

Zudem zeigen solche Projekte, dass die Richtung nach Europa nicht alles für Gazprom ist. Mit Power of Siberia und Turkish Stream existieren schließlich weitere Absatzquellen, die ebenfalls zu den größeren zählen und die Abhängigkeit von Europa zumindest etwas verringern. Auch wenn dieser Markt für Gazprom noch immer der bedeutendste ist.

Interessante Monate und Quartale voraus!

Letztlich könnten Gazprom insgesamt spannende Monate und Quartale bevorstehen. Das Großprojekt Power of Siberia, bei dem nun ein wesentliches Teilstück aktiviert wurde, ist schließlich erst der Auftakt einer ganzen Reihe von Fertigstellungen. Turkish Stream wird wohl im neuen Jahr folgen und auch bei Nord Stream 2 ist mit einer baldigen Finalisierung zu rechnen. Die Zeremonie zu Beginn der Woche könnte damit erst ein Anfang sein.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.