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Wirecard-Aktie: Neues zu Singapur, Sonderprüfung und Softbank-Wachstum!

Die vergangenen Handelstage gehörten wieder in die Kategorie turbulent im Kontext der Wirecard (WKN: 747206)-Aktie. Bedingt durch neue Berichte, dieses Mal sogar vom „Handelsblatt“, brach die Aktie erneut ein wenig ein. Im Fokus dieser Meldungen stand erneut die Rechnungslegung des innovativen Zahlungsdienstleisters, da ein Testat im nicht unwichtigen, weil nicht zum ersten Mal auffälligen Singapur-Geschäft gefehlt hat.

Das ließ natürlich Spekulationen keimen, insbesondere, da die Aktie des Zahlungsdienstleisters sowieso in der Strafbox geparkt ist. Vor wenigen Wochen ging das Kapitel mit der „Financial Times“ schließlich in eine neue Runde und schürte auch hier so manche Unsicherheit.

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Eine Entwicklung, die die Verantwortlichen natürlich nicht gerne sehen. Entsprechend haben sie sich in diesen Tagen zu Wort gemeldet und weitere Einblicke in die aktuelle Situation gegeben. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren zu diesen neuen Aussagen wissen müssen.

Über Singapur und Sonderprüfung

Wenig Neues gab es zum Thema „Singapur“. Wie nach einer Unterredung mit Analysten und Marktbeobachtern aus dem Hause UBS nun bekannt geworden ist, wurden eigentlich die bisherigen Aussagen bestätigt.

Demnach seien zum damaligen Zeitpunkt die erforderlichen Unterlagen nicht auffindbar gewesen, sondern bei den örtlichen Behörden, was zur Nichttestierung des jeweiligen Jahresabschlusses geführt habe. Offen blieb hingegen, wieso die Ermittlungen und die Prüfung des Jahresabschlusses der dortigen Gesellschaft in einen Zeitraum fielen. Eine Erklärung, für meinen Geschmack, die ein wenig halbgar wirkt. Oder das dortige Management ist wirklich so unkoordiniert, was die Jahresabschlussarbeiten angeht, wer weiß.

Zur Sonderprüfung, die nun im Rahmen der neuen Vorwürfe eingeleitet wurde, bestätigte Braun allerdings, dass diese im Umfang und auch in den Regionen nicht eingeschränkt sei. Damit dürfte der Verantwortliche in die gleiche Richtung stoßen, wonach der Konzernabschluss auf Maßgabe der IFRS-Standards für den Konzern maßgeblich sei. Entsprechend scheinen hier die strittigen Zahlenwerke erneut geprüft zu werden. Wozu auch, in Anbetracht der globalen Dimension, die Region Singapur neben Irland und Dubai stehen dürften, die nun in die Kritik geraten sind.

Mit der Fertigstellung dieser Prüfwerke rechnet Braun zum Ende des ersten Quartals des kommenden Börsenjahres. Beziehungsweise mit den fertigen Ergebnissen, die dann wohl Investoren, Analysten und auch den Kritikern präsentiert werden können.

Neues zur Softbank-Beteiligung

Weitere Einblicke gab es auch zur Übereinkunft mit der Softbank. Hier gab Georg von Wadenfels, der Verantwortliche zur Koordinierung dieser Partnerschaft, neue Insights, insbesondere zum künftigen Ausbau dieser Kooperation.

Zur Erinnerung, die Softbank erwies sich in diesem Jahr bereits das eine oder andere Mal als Bringer namhafter Kooperationen. Für den weiteren Wachstumskurs kann diese Partnerschaft somit sehr bedeutend sein.

Demnach rechne der für die Partnerschaft zuständige Funktionär auch weiterhin mit der Unterstützung des neuen und prominenten Kollaborateurs. Die Erschließung der Märkte Japan und Südkorea werde noch immer überprüft, zudem erwarte man weitere konkrete Geschäfte, die mit der japanischen Beteiligungsgesellschaft in Verbindung stehen. Sprich, hier dürften noch weitere Namen folgen, für die der DAX-Zahlungsdienstleister künftig abwickeln kann. Definitiv nicht die verkehrteste Aussicht für Wirecard.

Es bleibt momentan holprig

Wie wir anhand dieser Aussagen allerdings erkennen können, bleibt es momentan weiter holprig. Zur Sonderprüfung und auch zum Singapur-Vorfall gibt es wenige neue Erkenntnisse. Lediglich etwas Geduld bis Ende des ersten Quartals des kommenden Geschäftsjahres wird hier Abhilfe verschaffen.

Sollten die Ergebnisse hier allerdings stimmen, könnte im weiteren Verlauf noch immer eine goldene Zukunft bevorstehen. Auch dank Partner Softbank, der seine Beteiligung wohl mit weiteren Kunden aufpeppeln wird.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool empfiehlt SoftBank.

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