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Schweizer Börse auf Rekordjagd: 2 Aktien, bei denen Investoren jetzt vorsichtig sein sollten!

Die Schweizer Börse ist schon heute auf Rekordjagd. Am Dienstag dieser Woche konnte der dortige Leitindex, der SMI, einen Zählerstand von 10.428,57 erklimmen. Ein Rekordhoch, wohlgemerkt, und das zweite innerhalb von zwei Tagen in Folge.

Viele Investoren, die in diesem Jahr frühzeitig eingestiegen sind, können sich entsprechend über eine nette Rendite freuen, wobei einige Aktien mehr profitiert haben als andere. Allerdings gibt es so etwas natürlich in jedem breiteren Index.

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Investoren, die jedoch bislang eher an der Seitenlinie verweilt haben, könnten nun gut beraten sein, besonders vorsichtig zu investieren. Denn es könnte auch einige Aktien geben, die inzwischen zu teuer und heißgelaufen sind.

1. Nestlé

Eine erste Aktie, bei der momentan ein Quäntchen Vorsicht geboten sein könnte, ist die von Nestlé (WKN: A0Q4DC). Alleine in diesem Jahr stieg das Papier des Lebensmittelgiganten von einem Kursniveau von 71,00 Euro auf aktuell 94,50 Euro (19.11.2019, maßgeblich für alle Kurse). Das entspricht einem rasanten Kursplus von 33 % innerhalb dieser rund elf Monate.

Die Aktie von Nestlé wird dadurch auch entsprechend bewertet. Bei einem 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 3,36 Schweizer Franken beläuft sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis hier aktuell auf einen Wert von 31, die Dividendenrendite würde bei einer 2018er-Ausschüttung in Höhe von 2,45 Schweizer Franken hingegen einem Wert von 2,34 % entsprechen. Durchaus maue Zahlen, die zudem noch durch einen 2018er-Umsatz je Aktie in Höhe von 30,29 Schweizer Franken erweitert werden können, wodurch die Nestlé-Aktie gegenwärtig mit mehr als dem 3-Fachen der Umsätze bewertet wird.

Selbst wenn wir die aktuellen Quartalszahlen berücksichtigen, wird dieses Bild nicht besser. In den ersten neun Monaten des aktuellen Geschäftsjahres wuchsen die Umsätze lediglich um rund 3 %, was eher einem moderaten Wachstum entspricht. Bedingt durch den Konzernumbau könnten die Ergebnisse zwar langfristig stärker wachsen als in den vergangenen Jahren, allerdings bleibt dennoch fraglich, ob die Schweizer so schnell in ihr ambitioniertes Bewertungsmaß hineinwachsen werden.

Trotz aller defensiver Klasse, Restrukturierungsmaßnahmen, zuverlässiger Dividendenhistorie und, und, und wäre ich daher skeptisch, was das zukünftige Renditepotenzial anbelangt. Entsprechend könnte hier etwas Vorsicht geboten sein.

2. Roche

Eine zweite Schweizer Aktie, bei der die aktuellen Höchststände ein Warnzeichen sein könnten, ist die von Roche (WKN: 855167). Auch der Pharmahersteller wird in diesen Tagen durchaus ambitioniert bewertet, wie ein Blick auf einige ausgewählte fundamentale Kennzahlen offenbart.

Roche wird momentan mit einem Kursniveau von 301,90 Schweizer Franken bepreist. Bei einem 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 12,30 Schweizer Franken beläuft sich hier das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf einen Wert von 24,5, was zumindest einem fairen Bewertungsmaß entsprechen dürfte. Die Dividendenrendite ist zwar bei einer zuletzt gezahlten Ausschüttung in Höhe von 8,70 Schweizer Franken mit 2,88 % noch ein wenig höher, nichtsdestoweniger wird auch hier bereits ein Großteil des Gewinns als Dividende ausgeschüttet.

Roche scheint allerdings nicht so stark überbewertet zu sein wie Nestlé, denn immerhin wächst der Pharmakonzern noch etwas rasanter. Alleine in den ersten neun Monaten des aktuellen Geschäftsjahres stiegen die Umsätze um 10 % im Jahresvergleich, gewiss ein stärkeres Wachstum als bei Nestlé.

Dennoch könnte auch hier das Bewertungsmaß etwas hoch sein und trotz aller insbesondere dividendenaristokratischer Vorzüge das künftige Renditepotenzial gedeckelt. Auch wenn Roche daher nicht gravierend überbewertet ist, könnte sich hier ein Foolisher Blick zumindest dahin gehend anbieten, ob diese Pharma-Aktie wohl noch in den kommenden Jahren zu den Top-Performern gehören wird.

Es ist Zeit, wählerischer zu werden

Wie wir daher unterm Strich sehen, sind die Schweizer Rekordhochs daher ein zweischneidiges Schwert. Einerseits können sich Investoren der frühen Stunde natürlich über hohe Renditen freuen. Das ist gewiss eine positive Entwicklung.

Andererseits hat das jedoch die Bewertungen mancher vor allem defensiven Dividendenaktie in die Höhe getrieben. Es könnte daher auch bei unseren Schweizer Nachbarn die Zeit angebrochen sein, in der es sich langfristig auszahlt, wählerischer zu werden.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfehlt Aktien von Nestlé.

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