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Tesla plant, 4.000.000.000 Euro zu investieren: Das sind weitere, spannende Kennzahlen!

Es war gewiss ein Paukenschlag, als Tesla erst kürzlich verkündete, in Deutschland eine weitere Produktionsstätte errichten zu wollen. Weltweit existieren derzeit nur wenige dieser Großfabriken, in denen der US-Autobauer seine beliebten Tesla-Automobile produziert, entsprechend weitreichend erscheint der Schritt sowohl für den europäischen Markt als auch für den globalen Absatz.

Die Wahl dieses Standortes scheint bei näherer Betrachtung allerdings nicht unüblich. Zwar ist eher der deutsche Süden für seine Autoproduktion bekannt, letztlich handelt es sich bei Deutschland jedoch um eine Autonation, die viele große Namen hervorgebracht hat. Alleine Volkswagen ist gemessen am Absatz schließlich noch immer der weltgrößte Produzent, damit scheint ein wirtschaftlicher Schwerpunkt hier gewiss ersichtlich.

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In den vergangenen Tagen wurden zudem weitere Details zur Produktionsstätte in unseren heimischen Gefilden bekannt. Werfen wir in diesem Sinne einen Blick auf einige spannende Kennzahlen, die Investoren und Interessierte zumindest einmal gehört haben sollten:

Der US-Konzern wird Milliarden investieren

Wie mehrere Medien in diesen Tagen berichten, wird Tesla (WKN: A1CX3T) eine ganze Menge Geld in die Hand nehmen, um eine weitere sogenannte Gigafactory zu errichten. Demnach wird sich der von Elon Musk gegründete Konzern die neue Produktionsstätte rund 4 Mrd. Euro kosten lassen. Gewiss eine gewaltige Investition, die jedoch weitere Kapazitäten eröffnen könnte.

Tesla könnte allerdings bei diesem Schritt auch Fördergelder vonseiten des Landes Brandenburg erhalten. Demnach seien Subventionen von bis zu 300 Mio. Euro möglich, die es dem US-Konzern natürlich erleichtern könnten, diesen Betrag zu stemmen.

Bereits ab dem ersten Quartal des kommenden Börsenjahres könnten die Bauarbeiten hier beginnen, Ende des Geschäftsjahres 2021 sollen demnach die ersten Automobile in der neuen Produktionsstätte gefertigt werden. Neben Batterielösungen und Antrieben soll demnach vor allem das Model Y, sprich der Sportgeländewagen des Unternehmens in dem deutschen Werk gefertigt werden. Bis zu 3.000 Mitarbeiter sollen außerdem für diese erste Produktion eingestellt werden, bis zu 8.000 könnten es langfristig werden. Gewiss ein paar spannende Zahlen, die der US-Autokonzern hier zu präsentieren hat.

Mit welchen Zahlen Investoren hier rechnen können

Die spannendere Frage für viele Investoren dürfte natürlich sein, inwiefern sich diese Investition auszahlen wird. Sprich, welche Produktionszahlen Investoren von dieser neuen heimischen Stätte erwarten können, wobei Zahlen hier noch Mangelware sind.

Zum Vergleich: Tesla startet gegenwärtig erst in Shanghai die eigene Produktion. Bereits in diesem Jahr sollen hier knapp über 17.000 Einheiten gebaut werden, per Ende des Jahres sollen außerdem gängigen Berichten zur Folge 2.900 Einheiten in dem noch recht neuen Werk produziert werden. Zahlen, die für das Jahr 2021 natürlich auch eine Messlatte für das neue Werk sein könnten, wobei einige Unterschiede existieren dürften.

In Shanghai möchte Tesla schließlich vornehmlich die günstigere Basis- und Massenmarktvariante Model 3 produzieren, die womöglich weniger aufwendig ist. Der Sportgeländewagen Y könnte hier womöglich etwas mehr Kapazitäten innerhalb der Produktion einfordern.

Langfristig sollen in der Gigafactory in Shanghai übrigens 250.000 Einheiten pro Jahr fabriziert werden. Ein Richtwert, der insgesamt wohl zeigen dürfte, welche Ausmaße die Gigafactories produktionstechnisch für Tesla bedeuten können. Auch für Brandenburg könnte das entsprechend langfristig ein Richtwert werden.

Interessante Zahlen, definitiv!

Tesla plant folglich, Milliarden von Euro in Deutschland zu investieren, die sich langfristig allerdings lohnen dürften. In gewisser Weise natürlich logisch, ansonsten würde Elon Musk wohl diesen Schritt nicht tätigen.

Das Werk rund um Berlin wird langfristig den Kreis der bislang wenig Gigafactorys bedeutend erweitern und die Erwartungen dürften hoch sein, dass das diese Produktionsstätte den Absatz bedeutend wird steigern können. Deutschland ist somit nun zu einem wichtigen Teil der Wachstumsgeschichte von Tesla geworden, die möglicherweise das Wachstum festigt und den Autobauer in eine nachhaltigere und absatztechnisch bessere Zukunft führen wird.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla. 

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