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Sparer, aufgepasst! Ein einfacher Trick, wie 500 Euro 1.000 Euro ausstechen können!

Egal ob für die Altersvorsorge oder für andere Vorhaben, für viele Sparer scheint eine Sache festzustehen: Wer mehr spart, ist schneller reich, und je mehr Geld man jeden Monat oder jedes Jahr auf die Seite legt, desto schneller wird man sein individuelles finanzielles Ziel erreichen. Eine Sichtweise, die einerseits sinnvoll erscheint, denn mehr ist häufig mehr.

Gerade in der Welt des Sparens kann mehr aber auch mal weniger sein. Denn es gibt einen Trick, mit dessen Hilfe man die eigenen Sparvorhaben bedeutend vergrößern kann, ja, sogar ums Unermessliche steigern. Sogar weit über die eigenen finanziellen Möglichkeiten hinaus.

Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf diesen Trick und schauen, wie 500 Euro unterm Strich 1.000 Euro monatlich als Sparsumme ausstechen können. Sparer, die an frühere Zinszeiten denken, werden diesen Trick vermutlich noch kennen.

Der Trick heißt: Rendite

Genau genommen handelt es sich hierbei eigentlich nicht um einen Trick, sondern einfach bloß um Rendite. Sprich, wer es schafft, sein Geld nicht bloß beiseitezulegen, sondern auch zu einer attraktiven Rendite anzulegen, wird den eigenen Vermögensaufbau bedeutend steigern können. Und kann unterm Strich sogar aus weniger mehr werden lassen. Zumindest, wie gesagt, sofern die Rendite stimmt.

Langfristig beläuft sich eine marktübliche Rendite bereits auf einen höheren einstelligen Prozentbereich. Wer mithilfe von Indexfonds oder ETFs den Markt eins zu eins abzubilden versucht und lange genug dabeibleibt, wird im langjährigen Durchschnitt signifikant den eigenen Vermögensaufbau steigern können.

So stark sogar, dass 500 Euro, die zu einer marktüblichen, langjährigen Rendite von 8 % pro Jahr angelegt werden, 1.000 Euro über Jahre hinweg ausstechen können. Wer nämlich ebenjene Summen monatlich beiseitelegt, wird bei der 500-Euro-zu-8-%-Variante bereits nach 18 Jahren auf ein Vermögen in Höhe von über 211.000 Euro kommen. Bei der 1.000-Euro-Variante erhält der Sparer am Ende der 18 Jahre hingegen 204.000 Euro.

Oder, anders ausgedrückt: Zur Volljährigkeit der eigenen Sparvorhaben haben die 500-Euro bei einer marktüblichen Rendite von 8 % pro Jahr bereits den doppelten Betrag von 1.000 Euro übertroffen. Eine bemerkenswerte Entwicklung, wenn du mich fragst.

Das ist erst der Beginn dieses Blickwinkels

Die Tatsache, dass die 500 Euro die 1.000 Euro bereits nach einem für diese Beträge kurzen Zeitraum ausstechen können, ist einerseits natürlich bereits bemerkenswert. Andererseits können sich bei einem solchen Zahlenbeispiel noch mehr Möglichkeiten und Blickwinkel eröffnen. Denn wenn wir weiter in die Zukunft schauen, sehen wir, wie bedeutend höher hier die Beträge noch ausfallen können.

Die 500-Euro-Variante wächst nämlich bei 30 Jahren unterm Strich auf ein Vermögen von über 709.000 Euro an, die 1.000-Euro-Variante wird nach 30 Jahren hingegen lediglich bei 360.000 Euro stehen. Investoren und nicht bloß Sparer erhalten somit trotz eines hälftigen Einsatzes fast das doppelte Resultat. Wobei der einzige Unterschied hier ist, dass bei der einen Variante das Geld für einen mitarbeitet, bei der anderen hingegen das Geld einfach liegenbleibt.

Außerdem sollten Sparer an dieser Stelle bedenken, dass man bei der 500-Euro-Variante jeden Monat 500 Euro im Vergleich zum 1.000-Euro-Ansatz mehr zur eigenen Verfügung hatte. Ob für Hobbys, Essengehen oder auch weitere Investitionen wäre dieses Geld übrig geblieben. Ein weiterer Vorteil, den man bei diesem Blickwinkel natürlich ebenfalls nicht vergessen sollte, denn durch das Investieren hätte man als Sparer auch mehr finanzielle Flexibilität für sich selbst behalten.

Der Einsatz ist nicht alles

Wie wir somit unterm Strich sehr deutlich sehen können, ist der Einsatz beim Vermögensaufbau nicht alles. Tatsächlich handelt es sich hierbei sogar eher um eine Basis, die durch Rendite signifikant und insbesondere langfristig erweitert werden kann. Unsere heutigen Zahlenbeispiele haben das unterm Strich sehr deutlich gezeigt, möglicherweise sollte das den einen oder anderen doch ein wenig zum Nachdenken anregen.

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