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Vorsicht, Beyond Meat! Jetzt fordert dich neben Nestlé auch Dividendenperle Unilever heraus!

Die Aktie von Beyond Meat (WKN: A2N7XQ) hat in diesem Jahr definitiv einen Paukenschlag von sich gegeben. Seit dem IPO konnte das Papier deutlich zulegen, zwischenzeitlich ist die Aktie sogar mal über 100 % gestiegen. Eine bemerkenswerte Entwicklung, selbst für einen Börsengang, wofür es natürlich einige Gründe gegeben hat.

Die fleischlose Ernährung könnte nämlich zu einem gewaltigen Megatrend heranreifen, bei dem nicht nur Vegetarier und Veganer mitmachen. Unter dem Deckmantel des neuen Begriffs „Flexitarier“ werden nämlich auch solche Konsumenten subsumiert, die sich gesünder ernähren wollen, allerdings nicht gänzlich auf Fleisch- und Tierprodukte verzichten.

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Der Markt für fleischlose Burger und andere Ersatzprodukte von Beyond Meat könnte entsprechend groß sein, leider auch die Konkurrenz. Vor allem zu diesem Aspekt gibt es nun eine Wendung, die alle Investoren dieser dynamischen Wachstumsgeschichte definitiv kennen sollten.

Unilever ebenfalls auf dem Vormarsch

Beyond Meat kann zwar speziell im Bereich der Systemgastronomie einige Fortschritte vorweisen. KFC beispielsweise wird künftig fleischlose Filet Bites in ausgewählten Filialen testen und auch der kanadische McDonald’s Ableger wird erste Patties in sein Repertoire aufnehmen. Nichtsdestoweniger ist der Vorreiter an dieser Stelle alles andere als konkurrenzlos.

Nestlé (WKN: A0Q4DC) beispielsweise hat ebenfalls verkündet, künftig in diesem Bereich wachsen zu wollen, und kann hier bereits einige Fortschritte vorweisen. Weitere fleischlose Ersatzpräparate des Burgerbraters werden künftig wohl aus dem Hause der Schweizer stammen, was hier den Druck im Markt natürlich erhöht.

Erschwerend hinzu kommt außerdem, dass Unilever (WKN: A0JMZB), ein weiterer britischer Lebensmittelgigant, nun offenbar das Rennen mit einer bedeutenden Kooperation erweitert. Künftig wird Burger King nämlich europaweit eine fleischlose Whopper-Variante versuchen zu etablieren, wobei man sich an den Produkten von Unilever bedient.

Es findet somit ein Wettbewerb auf vielen Ebenen Stelle statt. Nicht bloß im Kontext der Lebensmittelproduzenten selbst, sondern auch bei den Systemgastronomie-Ketten, die mithilfe solcher Produkte einen weiteren Kundenkreis erschließen wollen. Wobei die individuelle Qualität und der Geschmack der jeweiligen Burger für den Erfolg oder Misserfolg dieser Produkte natürlich entscheidend sein kann.

Es könnte eng werden für Beyond Meat

In Anbetracht dieser bedeutenden Konkurrenz könnte es künftig womöglich eng werden für Beyond Meat. Oder eben enger, wenn wir es ein wenig optimistischer ausdrücken wollen, denn auch der US-amerikanische Fabrikant kann natürlich mit einigen Wettbewerbsvorteilen aufwarten.

Beyond Meat besitzt schließlich mehr Fokus auf derartige Produkte, was sich bereits am Namen abzeichnet. Außerdem gilt das Unternehmen als Pionier in diesem Bereich. Das bringt eine ganze Menge Esprit und Aufsehen mit sich, die das weitere Wachstum aufrechterhalten können.

Nestlé und Unilever haben jedoch auch ihre Vorteile, die insbesondere auf die Größe zurückzuführen sind. Beide Lebensmittelgiganten sind schließlich milliardenschwere Großkonzerne, die über ganz andere Kapazitäten und Möglichkeiten verfügen und auch preislich in Konkurrenz zu Beyond Meat gehen können. Vielleicht besitzen die beiden Akteure daher mehr Handlungsspielraum als die US-Amerikaner, die dem Marktdruck künftig nicht so sehr standhalten können.

Die Bewertung als Problem

Erschwerend hinzu kommt außerdem, dass die Aktie von Beyond Meat noch immer ambitioniert bewertet wird. Das Rückschlagspotenzial könnte daher, trotz der definitiv vorhandenen Chancen, weiter erheblich sein. Investoren sollten hier daher auch angesichts dieser neuen Konkurrenz sehr vorsichtig die Chancen und Risiken evaluieren und sich vielleicht auf eine holprige Fahrt einstellen.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Nestlé.

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