The Motley Fool

Trotz Dividendenkürzung hochinteressant: Deutsche Telekom und Kraft Heinz bieten derzeit viel Potenzial!

Dies ist so eine Sache, die Einkommensinvestoren überhaupt nicht mögen. Es geht darum, dass Unternehmen manchmal gezwungen sind, ihre Dividende zu kürzen. Das kann durchaus passieren, wenn Konzerne in eine vorübergehende Schieflage geraten oder in einem Jahr einfach einmal mehr finanzielle Mittel benötigen.

Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn man eine Übernahme stemmen muss oder anderweitig höhere Kosten entstehen. Bei den beiden Unternehmen, mit denen wir uns heute beschäftigen, sind es auch unterschiedliche Gründe, die zum Absenken der Ausschüttung geführt haben.

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Doch sie bleiben für Investoren trotzdem interessant und es lohnt sich, hier einmal etwas genauer hinzuschauen, wie es in Zukunft mit den zwei Kandidaten weitergehen könnte.

Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) ist vermutlich eine der am häufigsten anzutreffenden Aktien in deutschen Depots. Das ist auch kein Wunder, wurde sie doch im Jahr 1996 als sogenannte Volksaktie vermarktet und erfolgreich an das deutsche Volk ausgegeben. Ich kann mich noch gut an den Ansturm damals erinnern.

Es liegt sicherlich nicht am Kursverlauf der Telekom-Aktie, dass viele Anleger weiter an ihr festhalten. Denn aktuell steht sie mit einem Kurs von 15,44 Euro (08.11.2019) nur knapp 6 % über ihrem damaligen Ausgabepreis von 28,50 DM (14,57 Euro).

Es ist vielmehr die attraktive Dividende, die viele Investoren bei der Stange hält. Rechnet man einmal nach, ist es sogar so, dass ein Anleger, der die Papiere der Deutschen Telekom 1996 zum Ausgabepreis erwerben konnte und bis heute im Depot hat, mit einem Betrag von insgesamt 14,61 Euro je Aktie schon 4 Cent mehr Dividende erhalten hat, als er damals für den Kauf einer Aktie aufbringen musste.

Aktuell hat die Deutsche Telekom am 07.11.2019 mit Bekanntgabe ihrer Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2019 allerdings mitgeteilt, dass die Dividende für das aktuelle Geschäftsjahr mit 0,60 Euro um 10 Cent niedriger ausfallen wird als die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2018. Dies liegt nach Konzernangaben unter anderem an höheren Kosten für die Mobilfunkauktion in Deutschland.

Doch bezogen auf den aktuellen Kurs sprechen wir immer noch von einer Dividendenrendite von 3,89 %, die hier derzeit zu erzielen ist. Und die Aussichten für die Deutsche Telekom bleiben weiter sehr gut. Das Unternehmen wächst rasant und hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Auch sollen die 0,60 Euro je Aktie als Mindestdividende für die kommenden Jahre gelten.

Die Aktie der Deutschen Telekom bleibt meiner Meinung nach trotz der etwas gekürzten Dividende für Investoren weiterhin interessant. Und beflügelt von einem sehr guten Ausblick, könnte ja vielleicht auch der Aktienkurs bald wieder deutlicher zulegen.

Kraft Heinz

Das im Jahr 2015 aus der Fusion von Kraft Foods und der H. J. Heinz Company entstandene US-Unternehmen Kraft Heinz (WKN: A14TU4) hat seine Dividendenkürzung bereits im ersten Quartal dieses Jahres umgesetzt. Und so wurde am 22.03.2019 mit 0,40 US-Dollar je Aktie eine um 36 % niedrigere Dividende gezahlt als noch ein Quartal zuvor.

Aber was hat den Konzern dazu veranlasst, diesen für die Anleger schmerzhaften Schritt zu vollziehen? Es hat auf jeden Fall mit der Schocknachricht vom Februar 2019 zu tun, in der den Aktionären mitgeteilt wurde, dass man 16 Mrd. US-Dollar auf den Wert vieler seiner Marken abschreiben müsse.

Und es ging noch weiter. Wegen schleppender Umsätze und den Auswirkungen eines Bilanzskandals wurde im August 2019 bekannt, dass es womöglich bald noch weitere Abschreibungen geben könnte. Dies alles hatte natürlich nicht nur Auswirkungen auf die Dividende, sondern auch auf den Kurs der Kraft-Heinz-Aktie.

Die Aktie von Kraft Heinz hat seit ihrem Höchststand, den sie am 17.02.2017 mit 96,65 US-Dollar markierte, bis heute gut 66 % an Wert verloren. Doch dadurch ergibt sich trotz Kürzung der Ausschüttung beim derzeitigen Kurs von 32,85 US-Dollar (08.11.2019) mit aktuell 4,87 % immer noch eine recht hohe Dividendenrendite.

Und die Nachrichtenlage bessert sich langsam. Im dritten Quartal dieses Jahres sank das Ergebnis zwar um 9 % auf 0,69 US-Dollar je Aktie (EPS), doch da Analysten nur mit einem Wert von 0,54 US-Dollar je Aktie gerechnet hatten, konnte der Aktienkurs von Kraft Heinz hier deutlich profitieren. Auch ist der neue Konzernchef Miguel Patricio dabei, die Ursachen für die schlechte Geschäftsentwicklung zu identifizieren und zu beseitigen, und ist zuversichtlich, einen Turnaround zu schaffen.

Ich glaube daher, dass in der Kraft-Heinz-Aktie derzeit durchaus das Potenzial steckt, sich erfolgreich wieder nach oben zu kämpfen und an alte Erfolge anzuknüpfen. Wer eine Aktie mit hoher Dividendenrendite und Turnaroundpotenzial sucht, könnte sich daher durchaus einmal näher mit Kraft Heinz beschäftigen.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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