The Motley Fool

DAX bei über 13.000 Zählern: 3 Aktien, die jetzt noch günstig sind (psst, Wirecard ist dabei!)

Es ist eigentlich eine eher merkwürdige Entwicklung. Obwohl viele Unsicherheiten wie der Handelskonflikt oder auch konjunkturelle Sorgen noch immer bestehen, hat sich unser heimischer Leitindex in diesem Jahr mal wieder als Dauerläufer erwiesen. Derzeit notiert der DAX bei über 13.200 Punkten (08.11.2019, maßgeblich für alle Kurse), die alten Rekordhochs sind plötzlich wieder in Griffweite.

Viele einzelne Aktien sind im Rahmen dieser Aufholjagd wieder teurer geworden. Von irgendwelchen Top-Performern müssen die Punkte ja schließlich herrühren, wobei nicht alle Aktien bislang von diesem Anstieg profitieren konnten.

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Werfen wir heute einen Foolishen Blick auf drei spannende Aktien, die trotz der DAX-Rallye noch immer preiswert sein könnten. Und darauf, was sie unterm Strich zu bieten haben.

1. Fresenius

Eine erste Aktie, die zwar inzwischen ebenfalls ordentlich zur Erholung angesetzt hat, jedoch noch immer vergleichsweise preiswert ist, ist zunächst die von Fresenius (WKN: 578560). Der Gesundheitskonzern befindet sich bei einem derzeitigen Niveau von 48,40 Euro kurstechnisch noch immer weit entfernt von den Hochs von vor zwei Jahren. Hier stand das Papier schließlich bereits kurz davor, die Marke von 80 Euro nachhaltig zu knacken.

Das spiegelt sich auch in der Bewertung wider. Bei einem 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 3,65 Euro wird Fresenius derzeit lediglich mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,25 bewertet. Bei einem Umsatz je Aktie in Höhe von 60,16 für 2018 wird das Papier außerdem unter den jährlichen Umsätzen gehandelt.

Fresenius könnte über kurz oder lang wieder in die Wachstumsgeschichte zurückfinden. In diesem Jahr ist die Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care zwar möglicherweise eine operative Bremse, langfristig sollen hier jedoch wieder organische Ergebniszuwächse im mittleren einstelligen Prozentbereich möglich sein. Für einen Dividendenaristokraten, der außerdem bereits seit 26 Jahren jedes Jahr die eigene Ausschüttungen erhöht, gewiss eine interessante Perspektive für die aktuelle Bewertung.

2. Daimler

Auch die Daimler (WKN: 710000)-Aktie konnte in den vergangenen Wochen und Monaten wieder ein wenig Boden gutmachen, befindet sich bei einem derzeitigen Kursniveau von 53,45 Euro jedoch noch immer weit entfernt von alten Bestmarken. Vor vier Jahren hat Daimler schließlich noch die Marke von 90 Euro je Aktie erobern können. Davon ist man heute meilenweit entfernt.

Daimler ist bewertungstechnisch dadurch jedoch ebenfalls interessant. Zwar ist das aktuelle Geschäftsjahr leider eines, das durch Rückrufe, Milliardenstrafen und dergleichen operativ weiter belastet ist, neben der grundsätzlichen Handelsproblematik und Konjunktursorgen. Das führt hier jedoch zu einer günstigen Bewertung in Anbetracht eines 2018er-Gewinns je Aktie in Höhe von 6,78 Euro sowie einem Umsatz je Aktie von 156,44 Euro und einem Buchwert in Höhe von 60,45 Euro. Derzeit wird Daimler nämlich mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von lediglich 7,9 und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,34 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,9 bepreist. Das schaut doch recht preiswert aus.

Insbesondere wenn Handelsbarrieren abgebaut werden und dadurch möglicherweise die Margen durch den Ausfall der Zölle wieder steigen, könnte mehr vom Umsatz bei den Ergebnissen hängen bleiben. Das würde hier zu einer interessanten Neubewertung führen, wobei Daimler plötzlich wieder günstig aussehen würde.

3. Wirecard

Zu guter Letzt befindet sich auch die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) weiterhin unter den jeweiligen Hochs. Der „Financial Times“ sei Dank, dass das Papier des innovativen Zahlungsdienstleisters nun wieder mit der Marke von 120 Euro je Aktie kämpft. Zuvor waren es immerhin noch 140 bis 150 Euro je Aktie, historisch gesehen notierte Wirecard bereits knapp unter 200 Euro je Anteilsschein.

Günstig ist bei diesem DAX-Konzern natürlich relativ. Bei einem 2018er-Gewinn je Aktie wird Wirecard schließlich noch immer mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis bewertet, das jenseits der 30 liegt. Allerdings ist es hier die Perspektive, die so spannend und aussichtsreich erscheint.

Sollte Wirecard schließlich die derzeitigen Unsicherheiten ablegen, werden wieder die zukünftigen Erwartungen eingepreist. Nach denen dürfte der Zahlungsdienstleister weiterhin um mehr als 30 % pro Jahr gemessen an Transaktionsvolumen, Umsätzen und Ergebnissen wachsen, bis zum Geschäftsjahr 2025 soll bereits ein operatives Ergebnis in Höhe von 3,8 Mrd. Euro unterm Strich übrig bleiben. Zum Vergleich: In diesem Jahr wird Wirecard hier mit etwas Glück wohl einen Wert von ca. 800 Mio. Euro präsentieren können.

Das Wachstum wird hier also noch lange und bedeutend anhalten und sofern die Ergebnisse der Sonderprüfung glimpflich und zufriedenstellend ausfallen, wird Wirecard wohl ebenfalls über kurz oder lang zu alter Stärke zurückfinden können.

Etwas für dich dabei?

Ja, der DAX nähert sich daher wieder seinen Bestmarken und einige Investoren könnten hierbei einen Teil dieser Reise ausgelassen haben. Nichtsdestoweniger existieren weiterhin spannende Aktien, die man als günstig bezeichnen kann. Ob klassische Value-Aktien oder aber Wachstumsaktien, einige Möglichkeiten existieren hier derzeit. Nun liegt es an dir, dir die spannendsten Chancen herauszusuchen. Wie heißt es so schön: Wer die Wahl hat, hat manchmal auch die Qual.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius und Wirecard. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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