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3 Dinge, die du über den nächsten Crash wissen solltest!

Man könnte meinen, der Börse stehen harte Zeiten bevor. Denn ich lese jetzt immer öfter in diversen Blogs oder in Gruppen auf diversen Plattformen wie beispielsweise Facebook (WKN: A1JWVX), dass viele interessierte Anleger, derzeit ihr Geld zurückhalten und einen Aktienkauf verschieben. Sie geben dabei an, erst einmal auf den nächsten Abschwung warten zu wollen, um dann günstiger einzusteigen.

Viele trauen den seit Jahren steigenden Börsen anscheinend nicht mehr so viel zu, und auch von den Medien wird man ja immer öfter gewarnt, dass bei den Kursen ein Ende der Fahnenstange bald erreicht sein könnte. Dies ist Grund genug, sich heute einmal mit drei Dingen zu beschäftigen, die jeder über den nächsten Crash wissen sollte.

1. Er kommt unangekündigt

Auch wenn viele selbst ernannte Gurus es von sich behaupten: Sie können einen Crash genauso wenig vorhersagen wie du und ich. Vielmehr ist es doch so, dass diese Leute immer wieder auf’s Neue gebetsmühlenartig eine große Korrektur voraussagen. Tritt diese dann wirklich irgendwann ein, behaupten sie einfach, sie hätten hier jetzt richtig gelegen. Die vielen Male davor, wo sie falsch lagen, zählen dann einfach nicht mehr.

Doch eine große Krise vorherzusehen ist äußerst schwierig. Denn schlechte Nachrichten begleiten uns doch tagtäglich an der Börse. Egal ob es jetzt irgendwelche Skandale sind oder wie beispielsweise aktuell die negativen Nachrichten über die Demonstrationen in Hongkong, den eskalierenden Handelskonflikt oder die schwierige Lage im Iran und in Syrien.

Aber was passiert? Die Kurse steigen munter weiter, als gäbe es nur eitel Sonnenschein. An der Börse wird also eine andere Sprache gesprochen und die Kurse werden von ganz anderen Dingen beeinflusst, als wir glauben. Und genau das ist auch der Grund, warum der nächste Crash aus völlig heiterem Himmel über die Märkte hereinbrechen wird. Und zwar schneller, als die meisten aus dem Markt aussteigen können.

2. Er könnte schlimmer als der letzte werden

Das soll jetzt wirklich niemandem Angst machen, doch könnte der nächste große Crash noch heftiger werden als die Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009. Denn die Märkte werden schon viele Jahre mit Geld regelrecht geflutet, auch geben bei Entscheidungen, wie denn das Geld von Kunden in aller Welt angelegt werden soll, mittlerweile bei den Investmenthäusern Computer den Ton an.

Man denke hier nur einmal an die Softwareplattform Aladdin vom weltweit größten unabhängigen Vermögensverwalter BlackRock (WKN: 928193). Dieser Supercomputer übernimmt für BlackRock mittlerweile das Risikomanagement für Geldanlagen im Volumen von rund 15.000 Mrd. US-Dollar. Das sind immerhin 10 % aller weltweiten Vermögen. Nicht auszudenken, was es bedeuten würde, wenn gleichzeitig bei Aladdin und anderen solchen Plattformen auf den „Verkaufen“-Button gedrückt wird.

Auch drängen über ETFs immer mehr unbedarfte Anleger in den Markt. Denn wohingegen Aktienkäufer meistens wissen, auf welches Risiko sie sich einlassen, denken viele ETF-Anleger, ihre Indexfonds wären vermeintlich sicherer als Aktien. Kommt es an den Märkten dann zu heftigen Kursverlusten, könnten zum Beispiel Panikverkäufe von verunsicherten ETF-Investoren die Krise noch zusätzlich verschlimmern.

3. Am Ende geht es wieder aufwärts

Zum Schluss noch etwas Positives über den nächsten Crash. Auch hier wird sich irgendwann der Wind legen und die Börse wieder in ruhigeres Fahrwasser zurückfinden. Denn es war bis jetzt immer so, dass sich nach jedem Börsenbeben die Kurse wieder auf den Weg nach oben gemacht haben.

Das liegt zum Beispiel daran, dass irgendwann die Preise für Aktien so niedrig geworden sind, dass schon wieder die ersten mutigen Käufer angelockt werden. Da diesen Käufern jetzt aber so gut wie keine Verkäufer mehr gegenübersteht, da ja die allermeisten schon vorher aus den Märkten geflohen sind, kann dieser Umstand die Kurse dann auch durchaus in kurzer Zeit schnell wieder ansteigen lassen.

Schön zu erkennen ist dies am amerikanischen S&P-500-Index kurz nach der Finanzkrise:

Quelle: YCHARTS

Am 02.03.2009 schloss der S&P 500 noch mit 702,50 Punkten. Am 31.12.2009 stand er allerdings schon wieder bei 1.116,50 Punkten. Hier ging es also in einem relativ kurzen Zeitraum um insgesamt 414 Punkte oder 58,93 % nach oben.

Für Mutige bieten sich also gerade nach Crash-Phasen gute Gelegenheiten, bei denen man in relativ kurzer Zeit eine sehr hohe Rendite einfahren könnte. Ein Crash ist zwar meistens sehr unangenehm, doch ist er erst einmal überstanden, eröffnen sich auch wieder neue Chancen auf gute und erfolgreiche Investments.

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Randi Zuckerberg, eine frühere Leiterin der Marktentwicklung und Sprecherin von Facebook sowie Schwester von CEO Mark Zuckerberg, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Facebook. Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien.