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Warum ich eher auf die Aktie von Service Properties als die von Vonovia setzen würde!

Immobilienaktien können für Investoren und speziell für Dividendenjäger wirklich eine tolle Sache sein. Durch das zuverlässige Geschäftsmodell als Käufer und Vermieter von Immobilien winken häufig hohe Cashflows, die stets in Form von stabilen und teilweise auch wachsenden Dividenden an die Investoren zurückgegeben werden können. Ein bestechend einfaches Gesamtkonzept, das bereits viele Einkommensinvestoren seit Jahren erfreut.

Nichtsdestoweniger sollten Investoren auch in diesem Bereich natürlich aufpassen, denn nicht jedes Immobilienunternehmen ist gleich geeignet, um Dividendenjäger mit den besten Dividendenrenditen zu beglücken. Schauen wir im Folgenden daher einmal, weshalb ich lieber auf den REIT Service Properties (WKN: A2PSPV) setzen würde als auf die deutsche Vonovia (WKN: A1ML7J)-Aktie.

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1. Die spannendere Dividende

Ein erster Grund, weshalb ich eher auf Service Properties setzen würde, hängt auch direkt mit der Dividende zusammen. Service Properties bietet in meinen Augen nämlich die deutlich attraktivere Ausschüttung, was zunächst auch sehr stark mit der gegenwärtigen Rendite zusammenhängt.

Derzeit zahlt der US-REIT beispielsweise quartalsweise Ausschüttungen in Höhe von 0,54 US-Dollar an die Investoren aus, die bei einem derzeitigen Kursniveau von 25,40 US-Dollar (04.11.2019, maßgeblich für alle Kurse) einer Dividendenrendite in Höhe von 8,50 % pro Jahr entsprechen würden. Vonovia kam hingegen in diesem Jahr auf eine Gesamtdividende von 1,44 Euro, die bei einem Kursniveau von 47,97 Euro einer Dividendenrendite von 3,00 % entspricht. Alleine die Rendite ist somit bedeutend höher.

Vonovia erhöht hierbei zwar bereits seit fünf Jahren die eigene Dividende, allerdings kann Service Properties hier ebenfalls mit konstanten und moderat wachsenden Dividenden mithalten. Alleine für die spannendere Ausschüttung könnte Service Properties daher eher einen Blick wert sein als das deutsche DAX-Unternehmen.

2. Der REIT-Status

Ein zweiter Grund, weshalb Service Properties für mich interessanter ist, hängt zudem mit dem Unternehmensstatus zusammen. Vonovia ist schließlich ein gewöhnliches deutsches Immobilienunternehmen, Service Properties hingegen ein sogenannter Real Estate Investment Trust, oder kurz REIT.

Das bringt für die US-Amerikaner zunächst einige Steuervorteile mit sich, die für das Unternehmen natürlich interessant sind. Für die Investoren heißt das jedoch vor allem eins: Hohe Dividenden sind hier vorprogrammiert, denn als REIT verpflichtet man sich im Gegenzug zu den Privilegien, stets einen Großteil der Gewinne wieder an die Investoren in Form der Dividenden zurückzugeben.

Auch wenn das für einige möglicherweise ein eher schwacher Vorteil ist, so finde ich ihn doch gewichtig. Denn insbesondere für Einkommensinvestoren zeigt der REIT-Status an, dass hohe Dividenden hier ein wichtiger Teil der Unternehmensphilosophie sind.

3. Service Properties als Underdog

Zu guter Letzt scheint mir Service Properties zudem im Vergleich zu vielen anderen Immobilienunternehmen eher der Underdog zu sein. Defensive Investoren flüchten gerade in, hm, unsicheren Zeiten eher in spannende und zuverlässige Immobilienaktien. Gerade der Wohnbereich, in dem Vonovia vornehmlich vertreten ist, dürfte so ein Segment der Immobilienindustrie sein.

Der deutsche DAX-Konzern kam im vergangenen Geschäftsjahr 2018 auf Funds from Operations in Höhe von 2,18 Euro, was bei dem derzeitigen Kursniveau einer schwindelerregenden Bewertung mit einem Kurs-FFO-Verhältnis von 22 gleicht. Definitiv ein hoher Wert.

Service Properties ist hingegen ein Hotel-REIT, bei dem viele aktuell einen zyklischen Abschwung befürchten. Im vergangenen Geschäftsjahr 2018 kam dieser REIT allerdings auf Funds from Operations in einer Größenordnung von 3,69 US-Dollar je Aktie, wodurch sich hier das Kurs-FFO-Verhältnis auf lediglich 6,9 beläuft.

Service Properties ist bewertungstechnisch somit der klare Underdog, der möglicherweise bessere Renditen auch in den kommenden Jahren liefern könnte. Eine Sichtweise, die durch die bedeutend höhere Dividendenrendite ebenfalls stark widergespiegelt wird.

Wie würdest du dich entscheiden?

Die spannende Frage dürfte nun sein, wie du dich entscheiden würdest. Sicher, auch Vonovia kann mit einigen interessanten Merkmalen glänzen. Das Geschäftsmodell scheint hier defensiver und auch die Dividende vielleicht durch die nichtzyklische Ausrichtung etwas sicherer zu sein, allerdings besitzt auch Service Properties seine Vorteile.

Die Dividende ist hier nicht bloß höher, sondern die Bewertung zudem auch bedeutend günstiger. Dennoch zeigen die Funds from Operations, dass hier noch viel Spielraum auch für ein zyklisches Geschäft ist, was hier weitere konstante Zahlungen garantieren könnte.

Nun liegt es an dir, eine Wahl zu treffen. Spannend sind beide, wobei ich, wie du am Disclosure und auch an der Überschrift erkennen kannst, meine Wahl bereits getroffen habe.

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Vincent besitzt Aktien von Service Properties. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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