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Es läuft bei Aurelius! Sollen Investoren jetzt einsteigen?

Vor wenigen Tagen hat Aurelius (WKN: A0JK2A) seine Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Jahres veröffentlicht. Das Unternehmen selbst bezeichnet die vorgestellten Zahlen als „sehr gut“ und ich bin durchaus geneigt, dem zuzustimmen.

Immerhin konnte das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht werden, wozu der größte Verkauf in der Unternehmensgeschichte maßgeblich beigetragen hat.

Werfen wir gemeinsam einen genaueren Blick auf die frischen Zahlen und überlegen uns, ob nicht jetzt ein guter Moment zum Einstieg bei der Aurelius-Aktie sein könnte.

Die Zahlen

In den ersten neun Monaten 2019 verringerte sich der gesamte Konzernumsatz von 2.792 auf 2.720 Mio. Euro (minus 2,58 %). Das sollte Foolishe Investoren jedoch nicht allzu sehr stören, denn immerhin handelt es sich bei Aurelius um ein Unternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, andere Unternehmen zu kaufen, wieder in Schuss zu bringen und irgendwann durch einen Exit zu veräußern.

Der Konzernumsatz kann sich also, abhängig von den aktuellen Unternehmen im Konzern, von Jahr zu Jahr verändern. Sind beispielsweise über ein Jahr hinweg viele größere Exits vorgenommen worden und werfen getätigte Zukäufe noch keine allzu hohen Umsätze ab, kann sich das negativ auf den Konzernumsatz auswirken.

Richtig interessant wird es hingegen beim EBITDA: Wie eingangs bereits erwähnt, konnte diese Kennzahl im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht werden. So stieg das EBITDA von 37,4 auf 187,4 Mio. Euro (plus 401 %)! Maßgeblich für diese Entwicklung war der Rekord-Exit von Solidus Solutions, der zu einem positiven Ergebnisbeitrag von über 100 Mio. Euro führte.

Es ist klar, dass es sich hierbei um einen extremen, einmaligen Sondereffekt handelte. Jedoch hat Aurelius in der Vergangenheit bewiesen, dass es immer wieder aussichtsreiche Unternehmen übernommen hat und nach erfolgreichen Restrukturierungsmaßnahmen ein sehenswertes Multiple auf diese Investitionen generierte. Ich traue dem Unternehmen aus Grünwald durchaus zu, diese Linie auch zukünftig erfolgreich zu fahren.

Der Ausblick

Neben zwei Übernahmen, die der Konzern erst jüngst getätigt hat, erwartet Aurelius auch in den kommenden Monaten, weitere Zukäufe zu tätigen. Das vorhandene Portfolio soll organisch, aber auch durch strategische Add-on-Akquisitionen ausgebaut werden.

Des Weiteren wurden bereits Anfang Oktober dieses Jahres zwei weitere Exits getätigt. So wurden die Scandinavian-Cosmetics-Gruppe sowie das Mittel- und Osteuropageschäft von Office Depot Europe erfolgreich veräußert. Die positiven Ergebnisbeiträge dieser beiden Verkäufe sollen erst im vierten Quartal in die Konzernzahlen mit einfließen.

Doch damit ist nicht Schluss: Laut aktuellster Pressemitteilung von Aurelius wird bereits an weiteren Verkaufsprozessen gearbeitet. Es scheint, als ob weitere erfolgreiche, neu ausgerichtete Unternehmen bereit für den Exit wären.

Sollen Investoren jetzt einsteigen?

Die Aktie von Aurelius konnte sich nach wie vor nicht von dem heftigen Kurssturz aus dem letzten Jahr erholen. Derzeit notiert die Aktie bei 37,42 Euro je Anteil (Schlusskurs: 01.11.2019) und ist somit günstiger zu haben als der Net Asset Value (NAV; Nettovermögenswert) von 40,43 Euro je Aktie. Das ergibt ein Kurs-NAV-Verhältnis von nur 0,93.

Ganz nebenbei winkt den Aktionären bei der kommenden Ausschüttung wieder die Basisdividende, die vermutlich erneut bei 1,50 Euro je Anteil liegen wird, zuzüglich einer üblicherweise ausgezahlten Partizipationsdividende. Diese richtet sich nach der Höhe der erfolgreichen Exits von Aurelius. Wie wir eben festgestellt haben, läuft es verkaufstechnisch bei Aurelius momentan recht gut, was die Hoffnung auf eine üppige Dividendenausschüttung schürt.

Abgesehen davon scheint der Markt die positiven Zukunftsaussichten für weitere Übernahmen mit erfolgreichem Exit-Potenzial noch nicht erkannt zu haben. Sollte Aurelius nämlich weiterhin auf Kurs bleiben, wäre es sehr naheliegend, dass die Aktie kurstechnisch wieder anziehen könnte. Meiner Meinung nach sieht die Aktie von Aurelius daher momentan recht günstig aus und scheint mir ein attraktiver Dividendenwert zu sein. Ob du das genauso siehst, bleibt schlussendlich deiner eigenen Analyse überlassen.

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Caio Reimertshofer besitzt Aktien von Aurelius. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.