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E-Commerce-Rakete Zalando: Mit wichtigem Meilenstein ins rasante Weihnachtsquartal!

Die aktuelle Berichtssaison nimmt in diesen Tagen mächtig an Fahrt auf. Viele Unternehmen aus unseren heimischen Gefilden sowie aus dem internationalen Raum haben inzwischen ihre Zahlenwerke für das dritte Quartal des aktuellen Geschäftsjahres 2019 präsentiert. Und mal überrascht und mal enttäuscht.

So nun auch Zalando (WKN: ZAL111), das ebenfalls einen spannenden Einblick in ein paar frische Zahlen gegeben hat, allerdings mit Blick auf den Aktienkurs hierbei ein wenig enttäuschte. Denn immerhin durchquerte das Papier auf dem Weg nach unten sogar die Marke von 40 Euro, die man im Oktober doch recht solide behauptet hat.

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Werfen wir daher im Folgenden einen Blick auf dieses Zahlenwerk und schauen einmal, ob diese Reaktion gerechtfertigt gewesen ist, oder möglicherweise übertrieben. Kleiner Spoiler vorab: Es gab durchaus einige sehenswerte Highlights.

Zahlen, Daten, Fakten

Um ein paar Basics an dieser Stelle vorwegzunehmen: Eine erfreuliche Entwicklung verzeichneten zunächst die Umsätze. Hier konnte der E-Commerce-Akteur, der sich auf Bekleidung spezialisiert hat, einen Zuwachs von 26,7 % auf rund 1,5 Mrd. Euro verzeichnen. Und auch das bereinigte EBIT blieb mit einem Wert von 6,3 Mio. Euro positiv. Unterm Strich, also netto, blieb jedoch ein Verlust in Höhe von 13,6 Mio. Euro stehen, was im Vergleich zum Vorjahreswert von 41,7 Mio. Euro jedoch eine weitere Verbesserung ist. Oder, anders ausgedrückt, Zalando kratzt weiterhin an der Schwelle zur Profitabilität.

Einen weiteren nicht finanziellen Meilenstein konnte Zalando hingegen bei der Anzahl der Seitenbesuche vorweisen. Dieser Wert lag mit einem Plus von 37,3 % erstmals über der Marke von 1 Mrd. Seitenaufrufen innerhalb von drei Monaten. Auf den Tag gerechnet entspricht das einem Nutzeraufkommen von rund 11,1 Mio. Usern. Eine Kennzahl, die die Bedeutung der Zalando-Plattform für die Modewelt inzwischen unterstreicht.

Das Management spricht entsprechend von einem starken Quartal und einem Wachstum in allen operativen Regionen. Diesen Schwung wolle man nun auch ins vierte Quartal des aktuellen Geschäftsjahres mitnehmen, wo das häufig so lukrative Weihnachtsgeschäft schlummert.

Waren die Zahlen denn jetzt so schlecht?

Die spannende Frage dürfte für viele nun sein, wie die Zahlen zu werten sind. In Anbetracht des Abverkaufs im Nachgang dieses Zahlenwerks könnten einige Investoren hier durchaus enttäuscht gewesen sein, was möglicherweise jedoch an höheren und einfach überzogenen Erwartungen gelegen haben dürfte. Oder aber auch daran, dass die Aktie seit Jahresbeginn von 22,96 Euro auf zwischenzeitig über 40 Euro je Anteilsschein gestiegen ist. Möglich scheint hier vieles.

Tatsächlich scheint das aktuelle Quartal sogar eher gut gewesen zu sein. Die Umsätze entwickelten sich erneut prächtig und konnten sogar den Vorjahreswachstumswert von 20,1 % übertreffen. Zudem steht Zalando, trotz all des Wachstums, trotz all der Expansion und trotz all den Herausforderungen inzwischen an der Schwelle zur Profitabilität und wird derzeit lediglich mit einem Börsengewicht von knapp unter 10 Mrd. Euro bewertet. Das kann noch immer eine spannende Ausgangslage für die Zukunft sein, in der Zalando weiter wächst und noch weitere Regionen und Nutzer von den Vorzügen der eigenen Handelsplattform überzeugen kann.

Jetzt vielleicht einen Blick wert?

Tatsächlich stimmt hier das Wachstum immer noch und die Zalando-Aktie hat wenig von ihrem Esprit verloren. Investoren sollten sich diesbezüglich nicht verunsichern lassen, auch wenn es per Ende Oktober ein wenig bergab ging.

Vergessen sollte man ebenfalls nicht, dass solche Abverkäufe eine spannende Gelegenheit sein könnten, sich noch einmal intensiver mit dem Papier zu beschäftigen. Bei dieser nach wie vor intakten Wachstumsgeschichte könnte das vielleicht sogar ein smarter Schachzug sein.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Zalando.

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