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Oh Schreck! Hat Warren Buffett bei dieser Dividendenperle etwa zu früh die Reißleine gezogen?

Quelle: Matt Koppenheffer

Warren Buffett gilt als Ausnahmetalent, wenn es darum geht, die besten Aktien auszuwählen und mit diesen langfristig die größtmöglichen Renditen zu erzielen. Seitdem seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) ins Leben gerufen wurde, kann der Starinvestor auf Renditen von über 20 % pro Jahr zurückblicken. Das hat gängige Vergleichsindizes definitiv weit abgehängt.

Nichtsdestoweniger werden aktuell einige Stimmen laut, nach denen der Starinvestor möglicherweise nicht mehr so unfehlbar ist wie einst. Die späten Einstiege im Tech-Bereich und die verpassten Gelegenheiten hier werden Buffett angelastet, auch wenn er stets explizit erklärte, dass diese Bereiche nicht zu seinem Kompetenzkreis gehören und die Investorenlegende mit Apple definitiv einen gewaltigen Coup gelandet hat.

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Fehler gehören dennoch auch bei einem Starinvestor dazu und bei einer DAX-Dividendenperle hat Buffett möglicherweise ebenfalls zu früh die Reißleine gezogen. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was es zu diesem Papier seitdem zu wissen gibt.

Der Rückversicherungsbranche den Rücken gekehrt

Wie viele Investoren, die bereits seit einiger Zeit investieren, bestimmt noch wissen, galt Warren Buffett mal als Verfechter der Versicherungs- und Rückversicherungsbranche und hat so zeitweise auch mal in die Münchener Rück (WKN: 843002) investiert. Derartige Papiere waren im Nachgang der Finanzkrise schließlich günstig und so stockte er im Nachgang sowie in den frühen 2010er-Jahren seine Beteiligungen immer weiter auf.

Bereits im Jahr 2015 folgte dann die Kehrtwende. Die niedrigen Zinsen sorgten hier für ein anhalten schwieriges Geschäftsumfeld und auch Hedgefonds drängten zunehmend in diesen Bereich, um hier ein wenig Rendite abzubekommen. Das führte zu weiteren operativen Verwerfungen und einem rauen Geschäftsumfeld, weshalb Buffett hier die Reißleine zog. Gute Gründe, wohlgemerkt, allerdings können wir diesen Ausstieg aus heutiger Sicht wohl als verfrüht bezeichnen.

Allein zwischen Herbst 2015 und Herbst 2019 stieg die Aktie der Münchener Rück schließlich von ca. 165 Euro auf das aktuelle Niveau von ca. 248 Euro (Ende Oktober 2019), was immerhin einem Kursplus von 50 % entspricht. Zudem kamen weitere üppige Dividenden hinzu, die in den letzten Jahren weiterhin konstant geblieben sind und hier inzwischen nette Dividendenrenditen im mittleren bis höheren einstelligen Prozentbereich bedeutet hätten. Hat Warren Buffett bei dem Rückversicherungsgiganten daher einen Fehler begangen?

Die Antwort ist nicht einfach …

Es gibt natürlich viele Arten, wie man sich dieser Frage nähern kann, und eine verpasste Kurschance von 50 % in vier Jahren plus üppiger Dividenden sieht möglicherweise für einige von uns so aus. Allerdings kann man das auch anders bewertet.

In Anbetracht der damals scheinbar überwiegenden Risiken hat Buffett eine Entscheidung getroffen, die vertretbar ist. Der Rückversicherungsbereich war umkämpft und der Starinvestor hat hieraus seine für sich wahrscheinlichsten Rückschlüsse gezogen. Eine Handlung, die definitiv vertretbar ist.

Außerdem sollten wir nicht vergessen, dass Buffett dieses Geld nicht uninvestiert gelassen hat, wobei seine Cash-Reserven natürlich in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind. Dennoch hat es der Starinvestor in der Zwischenzeit geschafft, den Buchwert seiner Beteiligungsgesellschaft alleine zwischen den Jahren 2015 und 2018 (für 2019 liegen noch keine Daten vor) um 40 % zu erhöhen. Auch ohne die Münchener Rück konnte der Starinvestor somit weiterhin spannende Renditen erzielen, die den Wert des Portfolios deutlich erhöht haben.

Eine Fehlentscheidung? Nein!

In meinen Augen war der Schritt von Warren Buffett bei der Münchener Rück daher keine Fehlentscheidung. Bei den damaligen Perspektiven hat der Starinvestor reagiert und sich lieber für andere Bereiche entschieden, die seines Erachtens ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis geboten haben. Dass der Rückversicherer aus München nun doch eine solide Performance hingelegt hat, war damals nicht unbedingt absehbar.

Auch wir können aus einem solchen Beispiel eine wichtige Lehre ziehen. Nämlich die, dass richtige Entscheidungen auch mal wie falsche aussehen können und umgekehrt. Wichtig bleibt letztlich, dass wir in der Summe unserer Entscheidungen wissen, was wir tun, und mit Plan versuchen, die bestmögliche Wahl bei Aktien zu treffen.

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Vincent besitzt Aktien von Apple, Berkshire Hathaway und der Münchener Rück. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple. Short Januar 2021 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long Januar 2021 $200 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien). The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple und Berkshire Hathaway. 

 

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