3 „Warren-Buffett-Aktien“, die du im Oktober kaufen kannst

Oktober ist absolut der richtige Zeitpunkt, um eine sogenannte Warren-Buffett-Aktie zu kaufen. Gut, eigentlich gilt das für jeden anderen Monat auch. Der legendäre Investor schlägt vielleicht nicht jedes Jahr den gesamten Markt, aber langfristig ist seine Erfolgsbilanz schlicht phänomenal.

Aber welche Buffett-Aktien sind die besten, die man im Moment kaufen kann? Schauen wir doch mal, warum man sich mit Amazon.com (WKN: 906866), Apple (WKN: 865985) und Mastercard (WKN: A0F602) ganz besonders beschäftigen sollte.

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1. Amazon

Obwohl Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) im Mai bekannt gab, dass man im ersten Quartal 2019 Aktien von Amazon gekauft hatte, war diese Entscheidung nicht die von Buffett. Stattdessen entschieden sich die Berkshire-Investmentmanager Todd Combs und Ted Weschler für den Einstieg in Amazon. Buffett ist wahrscheinlich froh, dass sie es getan haben: Amazon hat sich in diesem Jahr bisher deutlich besser entwickelt als die Berkshire-Hathaway-Aktien.

Amazon ist immer noch eine gute Wahl für Investoren. Das E-Commerce-Geschäft des Unternehmens dominiert nach wie vor absolut den Markt, was nicht zuletzt auf den extrem erfolgreichen Amazon Prime Service zurückzuführen ist. Die Amazon Web Services (AWS) sind zu einem absoluten Hit im Cloud-Computing geworden. Diese Bereiche drucken für Amazon quasi Tag für Tag Geld.

Das Unternehmen will mit den erwirtschafteten Mitteln in noch mehr Wachstum investieren. Amazons breite Palette an neuen Gadgets sorgt für einen festen Platz im Bereich Smart Home. Twitch, ein Video-Streaming-Unternehmen, das Amazon vor fünf Jahren übernommen hat, könnte eine echte Herausforderung für YouTube darstellen. Und es wird nicht allzu lange dauern, bis das Unternehmen beginnt, Pakete per Drohne zu liefern, zumindest im außerstädtischen Bereich.

2. Apple

Berkshire hat vor einigen Jahren Aktien von Apple gekauft. Anfang 2019 erklärte Buffett in einem Interview, dass er die Aktie für zu teuer halte. Aber selbst das Orakel von Omaha hat nicht immer recht. Apple ist seit Buffetts Aussage um mehr als 35 % gestiegen.

Ist Apple mittlerweile zu teuer für Normalsterbliche? Nein. Zum einen werden die Apple-Aktien mit einem Abschlag auf den Gesamtmarkt und mit einem niedrigeren erwarteten Gewinn als Berkshire selbst gehandelt. Noch besser: Das Unternehmen verfügt über einen Cash-Bestand von fast 95 Mrd. US-Dollar. Dadurch wird die Bewertung von Apple noch attraktiver.

Noch wichtiger ist jedoch, dass Apple in naher Zukunft ein noch beeindruckenderes Wachstum erzielen könnte. Die Bestellungen für das neue iPhone 11 scheinen tatsächlich stark zu sein. Das Unternehmen will im Jahr 2020 eine 5G-Version seines Smartphones auf den Markt bringen, ein Schritt, der den Verkauf dann tatsächlich fördern könnte. Apple beabsichtigt Berichten zufolge auch, Anfang nächsten Jahres seine erste Augmented-Reality-Brille auf den Markt zu bringen, was einen riesigen neuen Markt eröffnen könnte.

3. Mastercard

Mastercard ist eine weitere Aktie, bei der Buffett schon vor Jahren einstieg. Die Aktie war einer der größten Gewinner im Portfolio von Berkshire in diesem Jahr und konnte seit Jahresanfang mehr als 45 % zulegen.

Apple hat zum Erfolg von Mastercard im Jahr 2019 beigetragen, wobei sich die Unternehmen zusammengeschlossen haben, um die Kreditkarte der Marke Apple Card anzubieten. Die Investoren waren außerdem begeistert von Mastercards großem Schritt in Richtung Kryptowährung. Vor allem aber generiert das Unternehmen weiterhin ein starkes Umsatz- und Ergebniswachstum.

Mastercard hat zwei Dinge, die Buffett wirklich mag: einen starken Burggraben und großartige Wachstumsperspektiven. Das Unternehmen hält ein Oligopol mit drei weiteren großen Unternehmen auf dem Kreditkartenmarkt. Man ist zudem für ein nachhaltiges Wachstum bereit, da die Verbraucher immer weniger mit Bargeld zahlen.

Buffetts Favorit

Es ist ziemlich klar, welche dieser drei Aktien Buffetts Favorit ist. Die Position von Berkshire in Apple ist mehr als 37-mal größer als der Einsatz bei Amazon oder Mastercard.

Buffett war jedoch schon immer ein großer Fan von Finanzdienstleistungsaktien. Ihm gefällt sicherlich der Beitrag, den Mastercard zur Performance des Portfolios von Berkshire in den letzten Jahren geleistet hat. Und obwohl Buffett sich nicht persönlich für Amazon entschieden hat, hat er in der Vergangenheit seine „Dummheit“ anerkannt, die Tech-Aktie nicht schon vor Jahren gekauft zu haben.

Alle drei Aktien erfüllen die meisten der Anlagegrundsätze, denen Warren Buffett folgt. Insbesondere verfügen sie alle über gute Managementteams und Geschäftsmodelle, die sich im Laufe der Zeit bewährt haben. Das vielleicht wichtigste dieser Prinzipien für Investoren, die im Oktober Amazon, Apple und/oder Mastercard kaufen wollen, ist jedoch eine langfristige Denkweise. Das war schon immer das größte Geheimnis von Buffetts Erfolg. Und das kann tatsächlich jedem helfen, selbst erfolgreich zu investieren.

Ist dies die nächste Wirecard?

Wirecard stieg um fast 2.000 %. Jetzt gibt es einen aussichtsreichen „Nachfolger“, der schon bald die Spitze einnehmen könnte. Erst im vergangenen Jahr kam die Aktie an die Börse. Mit +49 % Umsatzwachstum (2018) und einer traumhaften Marge von 52 % (vor Steuern und Abschreibungen) fasziniert das Unternehmen die Analysten, während seine Plattform die Internethändler in der ganzen Welt mit der besten Performance begeistert und so bereits über 3 Milliarden Menschen erreicht. Wächst hier ein ganz neuer Tech-Gigant heran? Alle Details liest du hier:

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon, Apple, Berkshire Hathaway und Mastercard. Keith Speights besitzt Aktien von Apple.

Dieser Artikel erschien am 13.10.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.