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Dividendenperle BASF nach Zahlen: Der operative Tiefpunkt scheint überwunden!

Foto: BASF SE

Es ist Berichtssaison in unserem heimischen Leitindex und die Dividendenperle BASF (WKN: BASF11) hat nun ihre Zahlen für das dritte Quartal sowie für die ersten neun Monate des aktuellen Geschäftsjahres präsentiert. Vielen Investoren ist in Anbetracht der bisherigen Prognosen bereits bewusst gewesen, dass dies kein Bilderbuchzahlenwerk wird, allerdings scheint das auch nicht die Erwartungshaltung zu sein.

Werfen wir nun daher einen Blick darauf, was der DAX-Chemieriese uns hier präsentiert hat. Und ob das bereits ausreichend gewesen ist, damit die Ludwigshafener den operativen Tiefpunkt hinter sich lassen konnten.

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Zahlen, Daten, Prognosen

Wie das Management von BASF nun bekannt gab, war das aktuelle Quartal weitgehend im Rahmen der eigenen Erwartungen. So gingen die Umsätze um 2 % auf 15,23 Mrd. Euro zurück, das war an dieser Stelle so weit erwartet worden und spricht sogar für eine weitgehende Konstanz.

Schlimmer, jedoch im Rahmen der Erwartungen, traf es erneut die Ergebnisentwicklung. So musste der DAX-Chemiekonzern beispielsweise beim EBIT einen Rückgang von rund einem Viertel auf nunmehr noch 1,1 Mrd. Euro hinnehmen. Nach Steuern blieb immerhin ein Gewinn von 911 Mio. Euro übrig, was ebenfalls im Jahresvergleich einem Rückgang von rund 25 % entspricht.

Nichtsdestoweniger, und an dieser Stelle vermutlich kriegsentscheidend, hält das Management des Chemiekonzerns an seinen aktuellen Prognosen fest. Demnach erwarte man für das aktuelle Geschäftsjahr 2019 einen Rückgang beim EBIT von bis zu 30 %. Eine Entwicklung, die der aktuellen konjunkturellen und handelspolitischen Lage geschuldet ist, worauf man jedoch bereits bei den eigenen und vorherigen Prognosen verwiesen hat.

Aktuelles Zahlenwerk besser als vergangene

Wie wir mit einem Blick auf die aktuellen Zahlen jedoch festhalten können, so scheinen diese ein wenig besser zu sein als die vergangenen Zahlenwerke. Im zweiten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres hatte sich das EBIT noch fast halbiert. Eine Negativentwicklung, die nun womöglich ein wenig ausgebremst worden ist.

Tatsächlich brauchte BASF ein besseres Quartal, um diese Entwicklung auszugleichen und die aktuellen Prognosen zu rechtfertigen. Bei einem Rückgang von 50 % im zweiten Quartal hätte der Chemiekonzern nicht noch einmal ein solches Zahlenwerk präsentieren können, um einen EBIT-Rückgang von 30 % im laufenden Jahr prognostisch zu rechtfertigen. Von daher hat sich hier eine Besserung bereits abgezeichnet.

Möglicherweise hat der Chemiekonzern mit diesem besseren Zahlenwerk gleichsam die operative Talsohle durchquert. Nach einem ebenfalls durchwachsenen Geschäftsjahr 2018 wird schließlich auch 2019 bedeutend schlechter. Das könnte langfristig eine operative Basis für den Turnaround sein, an dem zumindest die Aktie derweil schon wieder etwas arbeitet.

Eine spannende Ausgangslage!

Insgesamt scheint die aktuelle Ausgangslage von BASF durchaus interessant zu sein. Das aktuelle Geschäftsjahr 2019 wird zwar das zweite durchwachsene in Folge. Nichtsdestoweniger beginnt das Zahlenwerk sich wieder einzupendeln. Zumindest bekommt das Management seine Prognosen wieder in den Griff und weitere Gewinnwarnungen gehören aktuell erst einmal der Vergangenheit an.

Operativ wird man kurzfristig zwar nicht an die alte Stärke anknüpfen können, dafür reicht es allerdings weiterhin aus, um die spannende und hohe Dividende bezahlen zu können. Sollten sich einige handelspolitische und konjunkturelle Dinge daher aufhellen, könnte die DAX-Aktie noch immer ein Schnapper sein. Ein Szenario, das man bei dieser spannenden Dividendenperle vielleicht einmal näher beleuchten sollte.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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