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Wie Wirecard durch sein finanzielles Polster profitabler werden möchte!

Ja, aktuell grassiert weiterhin die Causa Wirecard (WKN:747206). Noch immer hält die Financial Times die Aktie dieses innovativen Zahlungsdienstleisters in ihrem Bann. Für Investoren scheint hier das Schlimmste daher möglicherweise noch nicht überstanden, auch wenn nun im Rahmen einer Sonderprüfung Abhilfe geschaffen werden könnte.

Allerdings geht natürlich auch das alltägliche Tagesgeschäft dieses DAX-Konzerns weiter und eine Sache, die die Investoren hier zuletzt heftig bewegt hat, waren natürlich die angekündigten Aktienrückkäufe, die nicht ganz so voluminös ausgefallen sind, wie mancher sich das gedacht oder auch erhofft hat.

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Nichtsdestoweniger können auch diese eingenommenen Mittel helfen, damit Wirecard langfristig profitabler wird. Schauen wir im Folgenden einmal, wie und warum es vielleicht andere oder gar bedeutend bessere Optionen gegeben haben könnte.

Ein Blick auf die aktuelle Mittelverwendung

Wie das Börsenmagazin Der Aktionär am Dienstag dieser Woche so trefflich vorrechnete, gingen lediglich 14 % der zuletzt eingesammelten finanziellen Mittel (durch eine Anleiheemission und durch die SoftBank, wohlgemerkt) durch Aktienrückkäufe an die Investoren zurück. Ob das ein signifikanter Anteil ist, darüber lässt sich zu Recht streiten, wie Der Aktionär in diesem Kontext ebenfalls resümierte.

Bemerkenswert ist jedoch, dass rund 500 Mio. Euro durch die Anleiheemission direkt an Geldhäuser gingen, was letztlich einem gewaltigen Anteil von über einem Drittel entsprechen würde. Damit möchte der innovative Zahlungsdienstleister jedoch den kriselnden Geldhäusern keinen Gefallen tun, sondern vornehmlich Bankkredite abbezahlen, die früher oder später sowieso fällig geworden wären.

Ein durchaus cleverer Schachzug, denn immerhin sind selbst beim aktuellen Niedrigzinsniveau Anleihen ein günstigeres Mittel, um Fremdkapital einzusammeln, als Bankkredite. Entsprechend kann sich das Management von Wirecard hier möglicherweise einige Prozentpunkte an Zinszahlungen ersparen, was sich natürlich auf die Profitabilität auswirken und das Zinsergebnis verbessern kann.

Es hätte jedoch auch andere Optionen gegeben

Ein smarter Schachzug, mit einem gewaltigen Aber jedoch, wenn du mich fragst. Denn speziell in Anbetracht der aktuellen Situation hätte es durchaus noch andere Optionen für den DAX-Konzern gegeben, über die man ebenfalls gerade jetzt hätte nachdenken können.

Die Wirecard-Aktie ist schließlich momentan unter heftigen Beschuss geraten und so hätten sich möglicherweise höhere Aktienrückkäufe angeboten, um dieses günstige Kursniveau effektiver nutzen zu können. Niedrigere Aktienkurse und höhere finanzielle Mittel für eine solche Kapitalmaßnahme hätten schließlich zu einem bemerkenswerten langfristigen Schritt führen können, der die Ergebnisse für die Investoren langfristig bedeutend hätte anschieben können.

Oder aber weitere Investitionen hätten getätigt werden können. Natürlich, das Umfeld der Zahlungsdienstleister und viele Konkurrenten werden selbst für Wachstumsaktien ebenfalls nicht gerade günstig bepreist. Nichtsdestoweniger hätten sich vielleicht kleinere Chancen ergeben. Oder aber andere, weitere Investitionen in neue Produkte oder Dienstleistungen. Immerhin hat Wirecard bereits damit begonnen, neue spannende Produkte zu entwickeln. Vielleicht wäre auch hier ein Teil des Geldes besser aufgehoben als bei der Ablösung von Bankkrediten.

Um es an dieser Stelle daher einmal ganz klar zu formulieren: Dass Wirecard scheinbar keine besseren Optionen für die liquiden Mittel sieht, als diese Kredite auszulösen, kann (aber muss natürlich nicht!) ein besorgniserregender Indikator sein. Gerade für eine junge, dynamische Wachstumsgeschichte dürfte es ja schließlich mehr Möglichkeiten als finanzielle Mittel geben, weshalb es hier so merkwürdig erscheint, dass diese nun nicht bedient werden.

Vertrauen in das Management? Ja, aber …

Versteh mich nicht falsch: Das Management von Wirecard hat in der Vergangenheit häufig ein glückliches Händchen bewiesen. Immerhin gehörte die Wirecard-Aktie in den letzten Jahren zu den besseren, marktschlagenden Papieren und der Erfolg gibt den Unternehmenslenkern Recht.

Nichtsdestoweniger sollte man trotzdem kritisch hinterfragen, wie das Geld an dieser Stelle verwendet wird. Zumindest die leise Kritik an diesem nun verkündetem Modell wird sich das Management meiner Meinung nach nachsagen lassen müssen.

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Offenlegung; Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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