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Uber, WeWork und Co.: Ist die Zeit der erfolgreichen Börsengänge vorbei?

Ein IPO (Initial Public Offering) ist ein aufregender Tag für ein Unternehmen: Endlich werden die Aktien an der Börse gehandelt. Das bedeutet zunächst einen Prestige-Gewinn und auch der allgemeinen Bekanntheit schadet das sicher nicht. Wenn wir es mit vergleichsweise jungen Firmen zu tun haben, bekommen die Investoren und auch die Angestellten – die in Start-Ups regelmäßig mit Firmenanteilen bezahlt werden – die Möglichkeit, ihre Aktien zu verkaufen.

Zugleich können sich jetzt auch solche Investoren beteiligen, die vorher keine Chance dazu hatten, etwa Investmentfonds oder Privatanleger wie du und ich. Wenn das Unternehmen eine interessante Story hat, ist die Nachfrage entsprechend groß und häufig legt die Aktie bereits am ersten Tag der Börsennotiz kräftig zu, teilweise um 30 oder 40 %. Das war im Frühjahr bei Beyond Meat (WKN: A2N7XQ) und Zoom Video Communications (WKN: A2PGJ2)der Fall.

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Der Lauf ist vorbei

Derzeit jedoch scheint es so, als seien diese Zeiten passé. Bereits der Börsengang des Fahrdienstleisters Uber (WKN: A2PHHG) im Mai war mit einem Verlust von 7,6 % am ersten Handelstag ein Flop – mittlerweile notiert die Aktie 28 % unter dem Ausgabepreis (alle Kurse vom 17. Oktober).

Noch schlimmer traf es WeWork. Der Anbieter von Coworking-Flächen verlor schon vor seinem Börsengang massiv an Wert, nachdem mit dem Prospekt zum Börsengang die hohe Bewertung und dubiose Deals des Vorstandschefs Adam Neumann zu Lasten von WeWork öffentlich wurden. Neumann ist inzwischen zurückgetreten und der Börsengang verschoben. Nicht wenige Investoren rechnen mittlerweile sogar mit der Insolvenz innerhalb eines Jahres.

Und schließlich machten die IPOs des Hometrainer-Produzenten Peloton (WKN: A2PR0M; – 18 %) und von SmileDirectClub, Produzenten von durchsichtigen Zahnspangen (WKN: A2PRCJ; – 59 %), ebenfalls negative Schlagzeilen.

Kommen weitere IPOs?

Das alles wirkt sich auf die Aussichten weiterer Unternehmen, auch den Weg an den Aktienmarkt zu wählen, nicht gut aus. Zumal sich viele Firmenlenker außerhalb der täglichen Tretmühle der Wall Street viel wohler fühlen – so können sie ruhiger und mit längeren Zeithorizonten arbeiten, als wenn sie in jedem Quartal die Erwartungen der Analysten zu erfüllen hätten. Oftmals sind es nämlich Investoren und Mitarbeiter, die ihre Anteile zu Geld machen wollen und daher auf einen Börsengang drängen.

Eine Wirkung haben die Misserfolge von Uber, WeWork und Co. schon einmal: Die Bäume wachsen nicht mehr in den Himmel. Das ist schlecht für die großen Unicorns da draußen, die an die Börse wollen, denn diesen Gang werden sie nun mit einer niedrigeren Bewertung antreten müssen (oder zunächst gar nicht, wenn sie ihn verschieben). Aber gut für Privatanleger, die spannende Unternehmen wie den Datenmanager Rubrik oder den Fintech-Anbieter Stripe zu realistischeren Preisen als zuvor kaufen könnten. Ich selbst bin ganz gespannt auf Airbnb, weil ich den Vermittler von Kurzzeitunterkünften selbst gerne nutze und von dessen Geschäftsmodell überzeugt bin.

Aktien, die schon heute an der Börse sind

Es sieht derzeit aber so aus, als müssten wir noch einige Zeit auf die Aktie der Kalifornier warten. Auf der anderen Seite passt das aber auch ganz gut, denn so können wir uns mit den Aktien beschäftigen, die schon an der Börse notiert werden. Beispielsweise mit Nebenwerten, das sind kleinere Unternehmen, deren Namen selbst auf dem Börsenparkett kaum jemand kennt. Dabei sind es oft Marktführer in einer Nische mit hohen Margen. Häufig kommt ein visionärer Firmengründer hinzu, der noch erheblich am Unternehmen beteiligt ist und damit dieselben Interessen wie seine Mitaktionäre hat.


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Offenlegung: Peter besitzt keine der im Text genannten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Zoom Video Communications. The Motley Fool empfiehlt Aktien von Uber Technologies. 

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