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Fool-Dividendencheck der High-Yield-Aktien: Ist E.on oder SSE die bessere Versorgerdividendenaktie?

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Bild: E.ON SE

Die Aktien der deutschen E.on (WKN: ENAG99) und der britischen SSE (WKN: 881905) haben durchaus einige Gemeinsamkeiten. Beide sind so beispielsweise als Versorgeraktien zu bezeichnen. Beide zahlen außerdem üppige Dividenden, deren Ausschüttungen für Dividendenjäger durchaus interessant sein könnten.

Doch welche dieser beiden Dividendenaktien ist die attraktivere? Welche besitzt die höhere Dividende, die bessere Konstanz, das spannendere Wachstum und auch die nachhaltigere Ausschüttung? All das sind erneut spannende Fragen, die uns in einem kleinen, aber feinen Dividendenduell beschäftigen werden. Mal sehen, ob es heute einen eindeutigen Sieger gibt:

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Die aktuelle Dividendenrendite

Anfangen wollen wir auch heute wieder mit der aktuellen Dividendenrendite. E.on zahlte hierbei zuletzt eine Dividende in Höhe von 0,43 Euro für das vergangene Geschäftsjahr 2018 aus. Ein durchaus hoher Wert, der bei einem derzeitigen Kursniveau von 8,83 Euro (17.10.2019, maßgeblich für alle Kurse) einer üppigen Dividendenrendite von 4,86 % entsprechen würde. Die Messlatte liegt somit bereits ziemlich hoch.

SSE kann diese jedoch durchaus übertrumpfen. Und wie. Zuletzt schüttete diese Dividendenperle nämlich eine Dividende in Höhe von 0,98 Pfund Sterling an die Investoren aus. Das würde bei einem derzeitigen Kursniveau von 13,16 Pfund Sterling einer Dividendenrendite in Höhe von 7,44 % entsprechen.

Somit geht dieser erste Punkt eindeutig an die britische Dividendenperle. Allerdings sind wir noch lange nicht am Ende in unserem Foolishen Dividendenduell.

Dividendenkonstanz und Ausschüttungswachstum

Weiter geht es nun nämlich mit der Konstanz der Ausschüttungen sowie dem Wachstum. Doch auch hier kann SSE zunächst mit einigen bemerkenswerten Faktoren auf sich aufmerksam machen. Seit inzwischen 20 Jahren in Folge erhöht der britische Versorger nämlich Jahr für Jahr die eigene Dividende, was nicht bloß einen bemerkenswert konstanten, sondern zugleich auch wachsenden Lauf darstellt.

Nichtsdestoweniger ist das Ausschüttungswachstum hier eher als moderat zu bezeichnen. In den vergangenen zehn Jahren stieg so beispielsweise die Dividende je Aktie von 0,66 Pfund Sterling auf das aktuelle Niveau. Größere Sprünge scheinen hier daher nicht drin zu sein, dafür jedoch bemerkenswerte Konstanz und eine möglicherweise bald adelige Ausschüttung.

E.on kann hingegen lediglich auf einen dreijährigen Lauf konstanter Ausschüttungen zurückblicken, was natürlich noch nicht so bemerkenswert konstant ist. Die eigene Ausschüttungssumme hat sich in diesem Zeitraum zwar fast verdoppelt, da die Ausgangslage jedoch vergleichsweise gering gewesen ist, war das kein sonderliches Hexenwerk.

Selbst die momentane Dividende von 0,43 Euro liegt so beispielsweise noch immer unter der 2015er-Ausschüttung von 0,50 Euro je Aktie. Somit hat der deutsche Versorger noch nicht einmal ehemalige Verhältnisse wiederhergestellt.

Auch dieser Punkt geht daher eindeutig an die Aktie von E.on, womit sich bereits recht frühzeitig ein Sieger abzeichnet. Allerdings kann das deutsche Unternehmen vielleicht bei unserem letzten Blickwinkel noch ein wenig Schadensbegrenzung betreiben.

Das aktuelle Ausschüttungsverhältnis

Mit Blick auf das aktuelle Ausschüttungsverhältnis fällt so nämlich auf, dass E.on dividendentechnisch noch nicht aus allen Rohren feuert. Bei einem 2018er Gewinn je Aktie in Höhe von 1,49 Euro beläuft sich das Ausschüttungsverhältnis bei einer momentanen Dividende von 0,43 Euro nämlich lediglich auf 28,8 %. Ein moderater Wert, der noch reichlich Raum für weitere Erhöhungen lassen könnte. Einen operativ gleichbleibenden Erfolg natürlich vorausgesetzt.

Die SSE kann in diesem Punkt sogar wirklich einmal nicht mithalten. Im vergangenen Geschäftsjahr kam das britische Unternehmen lediglich auf einen Gewinn je Aktie in Höhe von 1,38 Pfund Sterling, wodurch sich das aktuelle Ausschüttungsverhältnis hier auf 71 % beläuft. Hierbei handelt es sich zwar um einen nachhaltigen und aktionärsfreundlichen Wert, E.on könnte seine Dividende künftig jedoch stärker steigern, weshalb dieser letzte Punkt nun an den deutschen Versorger geht.

Wir haben einen Gewinner!

Unterm Strich haben wir allerdings dennoch im heutigen Vergleich einen Gewinner. Die britische SSE konnte nämlich nicht bloß mit einer höheren Dividendenrendite überzeugen, sondern zugleich auch mit einer spannenderen Konstanz und einem verlässlicheren Wachstum, sogar über Jahrzehnte hinweg. Das könnte in wenigen Jahren sogar bereits in der Dividendenaristokratie gipfeln.

E.on hingegen besitzt zumindest interessante Ansätze. Die aktuelle, ebenfalls hohe Dividendenrendite gepaart mit dem niedrigen Ausschüttungsverhältnis könnte hier in den kommenden Jahren noch für weiteres Wachstum sorgen. Vielleicht ist der DAX-Konzern daher aus diesem Blickwinkel heraus einen näheren Blick wert.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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