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Alibaba-Aktie: Was hat es mit dem teuren Vergleich auf sich?!

Foto: Alibaba

Die Aktie von Alibaba (WKN: A117ME) macht in diesen Tagen zumindest wieder ein wenig Schlagzeilen. Im Fokus dieser spannenden Wachstumsgeschichte stehen hierbei jedoch nicht erfreuliche Dinge wie spannende Prognosen oder rasante Geschäftszahlen, sondern eigentlich eine eher unschöne Nachricht.

Nein, auch der Handelskonflikt ist nicht ausschlaggebend für diese Meldung, sondern eine Strafzahlung, die der chinesische E-Commerce- und Internetakteur leisten muss. Aber was bedeutet das für die Aktie von Alibaba? Und was müssen Investoren sonst noch hierzu wissen? Spannende Fragen. Versuchen wir im Folgenden, ein paar Foolishe Antworten auf diese zu finden:

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Eigentlich keine Strafe, sondern ein Vergleich

Wie mehrere Medien im Kontext von Aktien und Börse derzeit berichten, handelt es sich bei dieser Zahlung jedoch eigentlich nicht um eine direkte Strafzahlung, zu der der E-Commerce-Akteur nun verdonnert worden ist, sondern genauer gesagt um einen Vergleich. Eine US-Richterin hat diesem Vorschlag nun zugestimmt, entsprechend scheint dieses Kapitel nun ad acta gelegt worden zu sein.

Alibaba wird nun also eine Zahlung in Höhe von 250 Mio. US-Dollar leisten, die letztlich auf den Börsengang im Jahre 2014 zurückzuführen ist. Damit können die Schadensersatzforderungen von US-Klägern befriedigt werden, die im Rahmen des IPO einige Unregelmäßigkeiten moniert haben. Alibaba habe demnach ein Treffen zu diesem Zeitpunkt nicht öffentlich gemacht, in dem Vertreter des Unternehmens und Vertreter der örtlichen Industrie- und Handelskammern zusammengekommen seien, um über Produktpiraterie zu sprechen. Dieser Sachverhalt sei erst im Nachgang durch Dokumente der chinesischen Behörden durchgesickert.

Eigentlich zeichnete sich diese Einigung jedoch bereits im April ab, lediglich die richterliche Zustimmung hat diesbezüglich nur noch gefehlt. Gewissermaßen ein verwaltungsrechtlicher Vorgang, der nun bemerkenswerterweise erst ein halbes Jahr später nachgeholt werden konnte. Auch das ist definitiv interessant, auch wenn das mit Alibaba natürlich nichts zu tun hat.

Wird das die Ergebnisse von Alibaba belasten?

Die spannende Frage dürfte nun natürlich für Investoren sein, ob diese aktuelle Meldung die Ergebnisse des Unternehmens im vierten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres belasten wird. Das dritte ist ja bereits, wie wir mit Blick auf den Kalender feststellen können, abgelaufen, entsprechend könnte der Vorgang erst hier verbucht werden.

Ergebniswirksam dürfte dieser jedoch nicht werden. Gemäß gängiger Bilanzierungsrichtlinien wird Alibaba vermutlich bereits bei Bekanntgabe der Einigung eine Rückstellung gebildet haben, aus der diese Strafzahlung nun geleistet werden kann. Die Ergebniswirksamkeit dürfte daher bereits in einem der Vorquartale stattgefunden haben. Vielleicht sogar, ohne dass die meisten Investoren das mitbekommen haben.

Eigentlich handelt es sich bei dieser Mitteilung daher um keinerlei relevante Neuigkeit. Mit diesem richterlichen Schritt ist grundsätzlich lediglich ein Verfahren zu Ende gegangen, in dem es sowieso bereits eine Einigung gegeben hat. Entsprechend sollten Investoren diese Meldung daher nicht überbewerten.

Fokus auf das Wesentliche: Wachstum!

Stattdessen können sich Anleger und Interessierte auch weiterhin dem widmen, was im Kontext der Alibaba-Aktie wirklich wichtig ist: dem Wachstum, den weiteren Aussichten und der Bewertung der aktuellen Chancen und Risiken, die diese vielversprechende Wachstumschance noch immer zu bieten hat.

Sich mit einer Viertelmilliarde an Ausgleichszahlung aufzuhalten, wäre irgendwo vergebene Liebesmühe, zumal wichtigere Dinge anstehen. Und da diese Mitteilung bereits seit einem guten halben Jahr in die Aktie dieses Unternehmens eingepreist worden sein dürfte.

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Vincent besitzt Aktien von Alibaba. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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