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3 großartige Tech-Aktien, die du dir ins Depot legen kannst

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Foto: The Motley Fool.

Wer Technologieaktien im Depot hat, könnte nervös werden, wenn der Handelskrieg zwischen den USA und China zu einem regelrechten Technologiekrieg ausartet. Es gibt jedoch immer noch viele solide Technologiewerte, die vor diesen Herausforderungen geschützt sind und zudem zu attraktiven Bewertungen gehandelt werden.

Werfen wir doch mal einen genaueren Blick auf drei Tech-Aktien, die quasi „No-Brainer“-Investitionsmöglichkeiten sind: Cisco (WKN: 878841), Apple (WKN: 865985) und Infinera (WKN: A0MSSK).

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

1. Cisco

Die Aktien von Cisco, dem weltweit führenden Hersteller von Netzwerk-Routern und -Switches, sind in den letzten zwei Monaten um etwa 10 % gefallen. Hauptsächlich Mitte August, als das Unternehmen zwar einen soliden Bericht zum vierten Quartal, aber eine schwächere Prognose für das erste Quartal vorlegte.

Ciscos Umsatz und bereinigtes Ergebnis stiegen im Geschäftsjahr 2019 um 7 bzw. 20 %. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2020 rechnet das Unternehmen jedoch mit einem Umsatz von etwa bis plus 2 % sowie einem bereinigten EPS, das gegenüber dem Vorjahr um 7 bis 9 % steigen wird. Für das Gesamtjahr erwarten die Analysten ein Umsatzwachstum von 2 % sowie ein Ergebniswachstum von 8 %.

Cisco sieht sich im Geschäftsjahr 2020 mit größeren Herausforderungen konfrontiert und verlangsamt die Ausgaben in China, den USA und Großbritannien aufgrund des Handelskriegs und des Brexits. Die wachstumsstärkeren Sicherheits- und App-Einheiten (die 2019 16 % des Umsatzes ausmachten) erzielen jedoch weiterhin ein zweistelliges Umsatzwachstum. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres stammten 70 % der Softwareumsätze aus Abonnements und es wird nur ein winziger Teil der Umsätze aus China generiert. Es wird auch erwartet, dass sich die Brutto- und Betriebsmargen im ersten Quartal des Geschäftsjahres stabilisieren, auch wenn sich das Umsatzwachstum verlangsamt.

Cisco hat noch ein paar Eisen im Feuer. Das Unternehmen beendete das letzte Quartal mit 33,4 Mrd. US-Dollar an liquiden Mitteln und anderen Assets und kürzlich wurde vereinbart, Acacia Communications (WKN: A2ACND) – einen seiner Zulieferer – komplett zu kaufen. Das dürfte die Kosten senken und  helfen, das Angebot an Netzwerkgeräten für Rechenzentren zu erweitern. Die Forward-Dividendenrendite von 2,9 % und das Forward-Gewinnverhältnis von 13 sollten ebenfalls dieser derzeit geschassten Aktie helfen, bis der kurzfristige Gegenwind nachlässt.

2. Apple

Apple ist schon lange nicht mehr so innovativ wie noch einst unter Steve Jobs. Man ist auch immer noch zu sehr vom iPhone abhängig, das im letzten Quartal 48 % des Umsatzes reinholte. Aber unter CEO Tim Cook erweitert man das Service-Ökosystem (21 % des Umsatzes). Dazu kommen neue Plattformen wie Apple Arcade und Apple TV+, die mehr Umsatz pro Nutzer generieren, sollte der Hardwareabsatz noch schwächer werden.

Mit der Apple Watch und den AirPods macht man auch auf dem Wearables-Markt Fortschritte. Cook sagt, dass Apples Verkäufe im Segment Wearables im vergangenen Quartal jährlich um „weit über 50 %“ gestiegen seien und sich vom Segmentwachstum von „fast 50 %“ im zweiten Quartal beschleunigten. Laut dem Marktforschungsunternehmen CIRP hatte der HomePod im Juni ebenfalls einen Anteil von 5 % am US-Markt für Smartspeaker.

Auch die erste Resonanz auf das neue iPhone 11 war gut – selbst in China, wo Apple mit starker Konkurrenz, einer Konjunkturabschwächung und dem Handelskrieg zu kämpfen hat. Cook sagte kürzlich gegenüber der Bild-Zeitung, dass der Verkauf des iPhone 11 „sehr gut gestartet“ sei.

Analysten erwarten, dass Apples Umsatz und Gewinn im nächsten Jahr um 5 bzw. 9 % steigen werden – solide Wachstumsraten für eine Aktie, die zum 18-Fachen der erwarteten Einnahmen gehandelt wird. Außerdem zahlt sie eine Dividende mit einer Rendite von 1,8 %.

Noch wichtiger ist, dass Apple das letzte Quartal mit 210,6 Mrd. US-Dollar an liquiden Mitteln abschließen konnte – was viel Platz für Aktienrückkäufe, Dividendenerhöhungen, Akquisitionen und Investitionen in neue Produkte gibt. Dieses Geldpolster und die Markenpower machen Apple zu einem der sichersten Technologiewerte, die man sich langfristig ins Depot holen kann.

3. Infinera

Infinera ist bei Weitem nicht so bekannt wie Cisco oder Apple. Der Hersteller von optischen Übertragungsgeräten verkauft hauptsächlich WDM-Systeme, die es Internet Service Providern und Telekommunikationsunternehmen ermöglichen, die Kapazität ihrer bestehenden Netzwerke zu erhöhen, ohne zusätzliche Glasfaser zu verwenden – eine kostengünstige Option für Anbieter, die wegen der zunehmenden Nutzung Cloud-basierter Dienste die Bandbreite erhöhen müssen.

Dennoch sank der Aktienkurs von Infinera von 12 US-Dollar im Mai 2018 auf rund 3 US-Dollar im Juli 2019. Es gab zwei Hauptgründe für diesen Rückgang. Erstens ging die Nachfrage nach Langstrecken-WDM-Systemen, mit denen Infinera den größten Teil des Umsatzes erzielt, zurück, da sich die Dienstleister auf WDM-Lösungen für kleinere Strecken wie Metro- und Rechenzentrumsverbindungen (DCI-Systeme) konzentrierten. Zweitens waren die Prognosen nach der Übernahme von Coriant – einem kleineren Konkurrenten, der WDM-Lösungen mit kleinerer Reichweite anbietet – zunächst viel zu hoch.

In den letzten drei Monaten hat sich die Aktie jedoch um rund 70 % erholt, da die Anleger feststellten, dass die Talsohle durchschritten war und die Sorgen in Bezug auf Coriant wahrscheinlich übertrieben waren. Im letzten Quartal stieg der Umsatz von Infinera um 47 % jährlich, verglichen mit einem Wachstum von 46 % im ersten Quartal. Es wird erwartet, dass sich diese Zahl im dritten Quartal wieder auf einen Wert zwischen 60 und 70 % einpendelt und dass die Bruttomarge gegenüber dem Vorquartal steigt.

Infinera bleibt unprofitabel, erwartet aber, dass die Synergien mit Coriant den Free Cashflow steigern und die bereinigten Gewinne bis zum vierten Quartal wieder auf ein positives Niveau bringen. Wenn man diese Ziele erreicht, könnte die Aktie viel höher steigen – die aktuelle Marktkapitalisierung liegt unter dem diesjährigen Umsatz.

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The Motley Fool besitzt Aktien von Apple und empfiehlt Aktien von Infinera. Leo Sun besitzt Aktien von Apple, Cisco Systems und Infinera. Dieser Artikel erschien am 3.10.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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