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Daimler, Lufthansa und thyssenkrupp: 3 Aktien, die jetzt unter Druck geraten!

Ja, es gibt sie, die Baustellen neben Handelskonflikt und konjunkturellen Sorgen. Auch wenn makroökonomische Dinge noch immer gefühlt die Welt von Aktien und Börse dominieren, haben einige Unternehmen auch mit ihren individuellen Problemchen zu kämpfen.

So auch die DAX-Konzerne mit Namen wie Daimler (WKN: 710000), Lufthansa (WKN: 823212) oder auch die ehemalige DAX-Aktie thyssenkrupp (WKN: 750000). Schauen wir im Folgenden einmal, mit welchen Problemen diese Vertreter nun klar kommen müssen. Und wieso in den kommenden Wochen und Monaten das Pflaster für die jeweiligen Aktien vielleicht etwas rauer werden könnte.

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Daimler: Und vierteljährlich grüßt das Murmeltier …

Eine erste Aktie, die derzeit wieder mit einigen hausgemachten Problemen zu kämpfen hat, ist definitiv die von Daimler. Für den DAX-Konzern geht nun die Abgasproblematik erneut in eine weitere Runde. Wobei die Auswirkungen noch nicht absehbar sind.

Fest steht allerdings, dass wieder einmal hunderttausende Automobile betroffen sind. Darunter auch 260.000 ältere Modelle der Marke Sprinter, die nun Thema eines Rückrufes werden dürften. Sowie im Fokus der Ermittlungen stehen dürfte, was wieder einmal Kosten für die Instandsetzung und mögliche Strafzahlungen bedeuten könnten. All das gefällt den Investoren mit Sicherheit nicht.

Vielen Anlegern wird hierbei speziell missfallen, dass dieses Thema immer mal wieder in eine neue Runde zu gehen scheint. Eigentlich schien das Kapitel jüngst abgeschlossen mit einer Strafzahlung, nun kommen neue Rückrufe. Auch die Politik ist übrigens „not amused“, Verkehrsminister Scheuer hat bereits eine härtere Rhetorik an den Tag gelegt. Im Wiederholungsfall ist hierbei gewiss nicht mit Milde zu rechnen, was möglicherweise für weitere Kursbewegungen in den kommenden Wochen und Monaten führen könnte.

Lufthansa: Es streikelt wieder

Eine weitere DAX-Aktie, die mit einigen Problemen und neuerdings auch an der Streik-Front zu kämpfen hat, ist die der Lufthansa. Wie die Gewerkschaft UFO nun verkündete, rufe man bei der Kranich-Airline an diesem Sonntag zum Streik auf, was definitiv wieder zu Einschränkungen im operativen Flugverkehr führen dürfte. Sowie mit kurzweiligen operativen Einbrüchen.

Sicher, ein Streik an einem Tag ist alles andere als weltbewegend. Allerdings seien weitere Streiks bislang noch nicht vom Tisch und auch eine unbefristete Arbeitsniederlegung sei eine Option, wie die Gewerkschaftsverantwortlichen im Rahmen ihrer Ankündigung zu Protokoll gegeben haben.

Der aktuelle Verfahrensgang der beiden Streik- äh, Streithähne ist zudem auch sehr verzwickt. Eigentlich geht es hierbei um eine Gehaltserhöhung von 1,8 % für die Mitarbeiter der Lufthansa. Nebenkriegsschauplätze sind jedoch die Legitimation der Gewerkschaftsführung und die Rechtmäßigkeit der Streiks selbst, weshalb eine Einigung, ja noch nicht einmal die Wiederaufnahme der Gespräche im Bereich des Möglichen liegt. Das könnte daher durchaus für heftige Ausfälle sorgen, die möglicherweise über kurz oder lang das operative Zahlenwerk der Lufthansa berühren. Eine Entwicklung, die auch den Aktienkurs der Kranich-Aktie beeinflussen könnte.

Die Hedgefonds gegen thyssenkrupp

Zu guter Letzt scheint auch thyssenkrupp nicht sonderlich stark in der Gunst der Anleger zu schwelgen. Zumindest nicht in der der institutionellen Investoren und speziell der Hedgefonds-Manager, wie aktuelle Zahlen aus dem Kontext des ehemaligen DAX-Industriekonzerns zeigen.

Wie das Handelsblatt beispielsweise berichtet, würden demnach rund 575 Millionen Euro in leerverkauften Aktien existieren. Eine Menge, die mehr als 7 % aller ausstehender Aktien entspricht, was definitiv eine hohe Menge für einen ehemaligen DAX-Konzern ist.

Es scheint daher insgesamt, als würden viele Investoren und Hedgefonds-Manager noch immer skeptisch auf das Papier blicken, was möglicherweise von sich aus weitere Skepsis und weitere Leerverkaufspositionen nach sich ziehen könnte. Entsprechend könnte auch in die Aktie von thyssenkrupp in den kommenden Wochen immer mal wieder Druck hineingeraten. Entweder von innen, wenn die Leerverkäufer Recht behalten, oder aber von außen, wenn sie ihre Positionen weiter ausbauen sollten.

Papiere mit Kursproblemen …

Wie wir im Endeffekt sehen können, existieren bei den Aktien von Daimler und der Lufthansa einige operative Probleme, thyssenkrupp kann hingegen mit einer schlechten Einstellung vieler Hedgefondsgrößen zu dem Papier glänzen. Das könnte bei allen drei Aktien prinzipiell Druck in die Kursverläufe bringen. Investoren könnten demnach gut daran beraten sein, hier mit durchwachsenen Zeiten zu rechnen.

Kanadas Antwort auf Amazon.com!

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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