The Motley Fool

Daimler-Aktie mit erneutem Rückruf im Abgasskandal: Droht ein neues Jahrestief?!

Die Aktie von Daimler (WKN: 710000) hat in diesem Börsenjahr definitiv bereits so einiges mitgemacht. Einerseits belasteten makroökonomische Faktoren wie der Handelskonflikt und daraus resultierende, konjunkturelle Sorgen. Andererseits jedoch auch hausgemachte Probleme, speziell im Kontext der Abgasmanipulationen.

In den vergangenen Wochen und Monaten schien es eigentlich so, als sei dieses Kapitel weitgehend ad acta gelegt worden. Daimler wurde zu einer Strafzahlung verdonnert, das Kapitel sollte eigentlich abgeschlossen sein. Wie gesagt, eigentlich.

Die Märkte in Panik – lies das, um einen kühlen Kopf zu bewahren. Corona-Krise: Beginn einer Rezession oder grandiose Kaufgelegenheit? So stellst du dein Depot jetzt optimal auf und nutzt die aktuellen Turbulenzen – und was du auf keinen Fall tun solltest. Klick hier, um den Bärenmarkt Überlebensguide jetzt herunterzuladen.

Denn wie nun berichtet wird, scheint die Problematik erneut in eine neue Runde zu gehen. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren diesbezüglich wissen sollten und ob man hier neue Jahrestiefs fürchten solle:

Wo es jetzt Rückrufe drohen

Wie mehrere Medien zum Wochenende berichten, könnten erneut einige hunderttausend Automobile von weiteren Rückrufen betroffen sein. Derzeit wird über eine Automobilanzahl im mittleren Hunderttausender-Bereich spekuliert. Gewiss daher kein kleinerer Rückruf, der Daimler hierbei droht.

Betroffen könnten demnach auch ältere Sprintermodelle sein, bei denen nun Unregelmäßigkeiten festgestellt worden seien. Alleine diese Kategorie an Automobilen soll sich demnach auf rund 260.000 Einheiten belaufen, was durchaus ein erster Indikator für das Gesamtmaß dieses neuen Kapitels sein könnte.

Das Kraftfahrt-Bundesamt habe zudem bereits einen entsprechenden Bescheid erlassen, bei dem die Maßnahme aufgrund weiterer gefundener Unregelmäßigkeiten angeordnet sei. Man werde mit den Behörden kooperieren, wie Daimler in einer ersten Mitteilung zu Protokoll gab, allerdings erneut Widerspruch einlegen. Denn der DAX-Autobauer ist noch immer der Rechtsauffassung, dass auch diese Vorrichtungen im Bereich des Legalen liegen würden. Es scheint daher, als sei vieles hierbei noch immer sehr verworren.

Welches Schadensmaß wird dieses Kapitel haben?

Auch über das Schadensmaß dürften Investoren noch immer eher im Unklaren sein. Die Menge von mehreren hunderttausend Automobilen macht jedoch nicht gerade den Eindruck, als handele es sich hierbei lediglich um eine Bagatelle. Alleine die Rückrufe dürften sich kostenmäßig erneut im Rahmen von Millionenbeträgen abspielen, die möglicherweise weiterhin das operative Geschäft belasten. Und wenn auch zunächst bloß über Rückstellungen.

Im zweiten Quartal haben die Investoren des Autobauers bereits gespürt, wie stark ein solches Thema am operativen Zahlenwerk rütteln kann. Hier musste Daimler aufgrund von drohenden Strafzahlungen, eben aufgrund einer solchen Thematik, Rückstellungen in Milliardenhöhe bilden, die innerhalb dieses Zeitraumes zu einem Verlust geführt haben.

Auch wenn wir über das Schadensmaß, wie gesagt, bislang noch wenig wissen und hier noch vieles offen zu sein scheint, zeigen die neuen Entwicklungen, dass Daimler noch immer nicht aus dem Schneider ist. Sowie, dass das Kapitel der Abgasermittlungen wohl ebenfalls noch nicht final abgeschlossen ist, was den Aktienkurs durchaus belasten kann.

Die Unsicherheiten bleiben bestehen

Zumindest wird die Aktie von Daimler daher auch weiterhin von Unsicherheiten begleitet werden. Der Abgasskandal geht nun in eine neue, zugegebenermaßen ältere Runde, wie alleine die 260.000 betroffenen, älteren Sprinter zeigen. Allerdings könnten hier noch weitere Einschläge lauern, wer weiß das schon.

Investoren sollten demnach nicht bloß auf den Handelskonflikt und die konjunkturellen Bedenken schielen, sondern weiterhin ebenfalls das Thema der Abgasproblematik im Auge behalten. Auch hier scheint es noch immer Klärungs- beziehungsweise Aufarbeitungsbedarf zu geben, wie die aktuellen Entwicklungen zeigen. Allerdings besteht auch hier natürlich weiterhin die Hoffnung, dass es dieses Mal das letzte Kapitel in dieser Reihe ist. Naja, vielleicht …

Kanadas Antwort auf Amazon.com!

… und warum es vielleicht unsere zweite Chance ist, ein echtes E-Commerce-Vermögen aufzubauen. Das smarte Geld investiert bereits in eine Firma aus Ontario, die noch deutlich unter dem Radar der Masse fliegt: 3 der cleversten (und erfolgreichsten!) Investoren, die wir kennen, sagen: Diese besonderen Aktien jetzt zu kaufen, ist so wie eine Zeitreise zurück ins Jahr 1997, um bei Amazon-Aktien einzusteigen — bevor diese um 47.000 % explodiert sind und ganz normale Anleger reicher gemacht haben als in ihren kühnsten Träumen.

Fordere den Spezialreport mit allen Details hier an.

Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Diese Aktien empfehlen wir jetzt zum Kauf

Coronavirus-Schock: +++ Worauf du dich jetzt einstellen solltest +++ Wo die Redaktion des Stock Advisor Deutschland jetzt die größten Kaufchancen sieht+++Die 3 besten Kennzahlen für deinen Sicherheits-Depotcheck+++

11 Jahre Bullenmarkt gehen zu Ende … aber weißt du, welche Aktien die besten Chancen haben, diese Krise zu überstehen und am besten zu meistern?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Investoren langfristig belohnt werden, wenn sie jetzt bewährte Foolishe Kriterien beachten.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!