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Bitcoin-ETF: Bedeutet das Verbot etwa gleichzeitig die Renaissace der Kryptowährung?!

Foto: Getty Images

Nun ist es also Gewissheit: Die US-amerikanische Börsenaufsicht hat einem weiteren, möglichen Bitcoin-ETF einen Riegel vorgeschoben. Der geplante Fonds aus dem Hause Bitwise ist nun abgelehnt worden, viele Krypto-Fans feiern allerdings, dass die Kursverläufe gängiger Kryptowährungen diese Entwicklung relativ solide verkraftet haben.

Allerdings nicht nur das. Denn auch wenn die Börsenaufsicht diesen ETF in einem mehr als einhundert seitigem Schreiben abgelehnt hat, besteht möglicherweise dennoch Hoffnung, dass es solche Papiere Zukunft geben wird. Zumindest, wie gesagt, in der Sichtweise der Enthusiasten.

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Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren diesbezüglich wissen sollten. Und ob die Ablehnung hier vielleicht ja sogar wirklich die Renaissance der Kryptowährungen und auch vielleicht der der Möglichkeit eines Bitcoin-ETF ist.

Gründe, Gründe, wir brauchen Gründe!

Die Gründe für die eigentliche Ablehnung sollten die meisten Investoren und an dieser Stelle wohl eher Spekulanten nicht sonderlich überraschen. Wieder einmal ging es um die Sicherheit und um Anlegervertrauen, das solche Papiere nicht bieten würden, was meines Erachtens ein sehr starker Fingerzeig für die weitere Richtung solcher Papiere sein dürfte.

Zudem geht die Ablehnung auch auf Versäumnisse des potenziellen Emittenten zurück. So habe die NYSE Arca (die zuständige Börse) nicht nachgewiesen, dass dieser ETF-Vorschlag mit den Anforderungen und Bestimmungen des Exchange Act in Einklang gebracht werden könne. Speziell die Anforderung, dass betrügerische und manipulative Handlungen ausgeschlossen werden können, sei demnach ein Fokus dieses Wortlauts. Schon bezeichnend, wenn der Emittent hier nicht nachliefern kann.

Wie auch immer, die Enthusiasten feiern jedoch eher eine andere Bezeichnung. Demnach habe dieses Manuskript nämlich zugleich etwas Grundsätzliches festgehalten, das aufhorchen lassen könnte (Vorsicht, starker Konjunktiv!). Die Ablehnung dieser Behörde beruhe so nämlich nicht auf einer Bewertung, ob Bitcoin oder die Blockchain-Technologie im Allgemeinen einen Nutzen oder Wert als Investition oder Innovation habe. Vielleicht ein Aufhänger, auf dem man aufbauen kann, so nun der Tenor unter den Krypto-Maniacs.

Klare Richtung mit juristischer Absicherung, mehr nicht

Wenn du mich fragst, erscheint eine solche Lesart jedoch in meinen Augen sehr fraglich. Denn die Börsenaufsicht hat an dieser Stelle wohl sehr deutlich klar gemacht, dass ein Bitcoin-ETF derzeit grundsätzlich nicht den Anforderungen an solche Produkte genügt. Und dass die Sicherheit der Investoren an dieser Stelle nicht gewährleistet werden kann.

Dass der Nachweis auf keine betrügerischen oder manipulativen Handlungen nicht erbracht werden konnte, spricht wohl ebenfalls Bände und dürfte (oder sollte!) die Skepsis vor solchen Produkten wohl eher noch ein wenig erhöhen. Zumindest, wie gesagt, wenn du mich fragst.

Der Passus, dass die Börsenaufsicht dem Bitcoin oder auch der Blockchain-Technologie nicht sein grundsätzliches Potenzial absprechen wollte, klingt für mich zudem eher nach juristischer Absicherung. Quasi, um sicherzustellen, dass es hier keinerlei Diskriminierungsverbote gibt, an denen sich Klagen aufhängen können. Ein Türöffner für weitere solcher Produkte sieht für mich dennoch anders aus. Insbesondere, wenn der Verfahrensgang bislang sehr eindrucksvoll gezeigt hat, dass derartige Produkte nicht hoch in der Gunst der Aufsichtsbehörden zu stehen scheinen. Vor allem, weil materielle Anforderungen nicht erfüllt werden.

Ich rechne über Kurz nicht mit einer Einführung

Kurzfristig würde ich daher nicht darauf wetten, dass ein solcher Bitcoin-ETF bald ins Leben gerufen wird. Wenn es um die Sicherheit der Anleger geht, kennen Börsenaufsichten schließlich keinerlei Pardon. Wobei man mangelnde Sicherheit an dieser Stelle natürlich nicht mit Volatilität, sondern eher mit Manipulationen gleichsetzen kann, die im Bitcoin-Markt, der von Großbesitzern beeinflusst werden kann, durchaus existent sind.

Die Kryptowährung hat somit für mich einen weiteren Dämpfer bekommen. Zumindest einen offiziellen und genehmigten Passivfonds werden wir wohl auf absehbarer Zeit eher nicht in der Börsenwelt begrüßen können.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Kryptowährungen. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Kryptowährungen.

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